Der Fachverband Schaumkunststoffe und Polyurethane e. V. (FSK) setzt ein klares Zeichen für die fachliche Qualifizierung in der Branche und startet im April 2026 mit der Schulungsreihe Polyurethantechnik. Das Konzept steht: Neue Struktur, neuer Standort, bewährtes Knowhow und Qualität. Mit dem neuen Schulungsangebot greift der Verband die langjährige Tradition der bekannten Lehrgänge aus dem Kunststoffzentrum Leipzig auf und hat diese mit starken Partnern gezielt weiterentwickelt.
Standortvorteil: Institut für Kunststofftechnik (IKT), Stuttgart
Die Polyurethanschulungen werden künftig am Institut für Kunststofftechnik (IKT) der Universität Stuttgart unter der Schirmherrschaft von Prof. Dr. Christian Bonten durchgeführt. Mit dem Institut gewinnt der FSK für die Schulungen nicht nur einen renommierten wissenschaftlichen Partner, sondern auch einen hervorragend ausgestatteten und organisierten Standort. Zentral gelegen bietet das Institut in Stuttgart-Vaihingen ideale Voraussetzungen für eine enge Verzahnung von Theorie, Labor und industrieller Praxis. Die Standortwahl fiel aus einem weiteren Grund auf das „Vierländereck“ Deutschland–Österreich–Schweiz-Frankreich – die Nähe zu den zentralen Standorten der europäischen PU-Industrie. Neben der Durchführung der Schulungen sind bereits weitere Kooperationen in den Bereichen Forschung, Praxisformate und Wissensvermittlung geplant.
Starke Partner für die Schulungen: FSK-Mitgliedsunternehmen und Dr. Axel Böhme
Ein weiterer Pluspunkt des neuen Konzepts ist die personelle Kontinuität: Dr. Axel Böhme, langjähriger Schulungsleiter der Polyurethantechnik-Lehrgänge am Kunststoff-Zentrum Leipzig (KUZ), konnte für das neue Format gewonnen werden und wird auch in Stuttgart mit seinem Branchen- und Werkstoff-Knowhow für das neue FSK-Fortbildungsprogramm zur Verfügung stehen.
„Polyurethan lebt vom tiefen Verständnis der Zusammenhänge zwischen Chemie, Verfahrenstechnik und Anwendung“, erklärt Dr. Axel Böhme. „Mit den neuen Schulungen führen wir Bewährtes fort, erweitern es um aktuelle Fragestellungen und schaffen mit dem viertägigen, praxisnahen Konzept eine fundierte Weiterbildung, die den Anforderungen der heutigen Industrie gerecht wird.“
Darüber hinaus kann der Verband in den verschiedenen Aspekten zu Polyurethananwendungen auf die umfassenden Kompetenzen seiner Mitglieder zurückgreifen. Zahlreiche namhafte Unternehmen werden künftig im Rahmen der Schulungen mitwirken, sei es beispielsweise als Trainer oder durch die Zurverfügungstellung von Maschinen, Rohstoffen, Additiven oder Anschauungsmaterialien.
Hintergrund: Qualität bei der Polyurethan-Weiterbildung fortführen
Die über Jahre etablierten Polyurethantechnik-Schulungen des KUZ sind in der Polyurethan-Industrie bekannt und geschätzt. Mit der Insolvenz des KUZ entstand eine Lücke – fachlich, im persönlichen Austausch und in der praktischen Weiterbildung. Der FSK sah sofort die Notwendigkeit der Fortführung dieser Schulungen für die Branche und konnte die Schulungen zügig an das eigene Schulungsangebot angliedern. Das neue Schulungsangebot deckt so den Bedarf und die Lücke ab. „Eine qualitative Weiterbildung im Bereich der Polyurethane ist ein zentraler Baustein für die Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit unserer Branche“, betont Klaus Junginger, FSK e.V. „Mit den neuen Schulungen schaffen wir Kontinuität, geben gleichzeitig neue Impulse und bauen das Angebot gemeinsam mit unseren Mitgliedern weiter aus.“
Vier Tage Weiterbildung mit intensivem Praxisfokus
Die Polyurethantechnik-Schulungen sind als viertägiger Intensivlehrgang konzipiert. Neben fundierten theoretischen Grundlagen stehen Maschinenpraxis, Laborübungen und die gemeinsame Analyse realer Anwendungsfälle im Mittelpunkt. Ergänzt wird das Programm durch den fachlichen Austausch in der Gruppe sowie begleitende Programmpunkte, die den persönlichen Dialog und das Netzwerken fördern.
Inhaltlich deckt der Lehrgang unter anderem folgende Schwerpunkte ab:
Grundlagen der Polyurethan-Chemie und Rohstoffe
Sicherheitsaspekte und REACH-relevante Themen
Maschinen- und Verfahrenstechnik in der PUR-Verarbeitung
Laborversuche, Qualitätssicherung und Fehleranalyse
Anwendungen, Innovationen und Recycling von Polyurethanen.
Anmeldung und Abwicklung – Start im April 2026
Die erste Schulung startet im April 2026 am Standort IKT Stuttgart-Vaihingen. Das Angebot richtet sich an Fach- und Führungskräfte aus Entwicklung, Anwendung, Produktion und Technik, die Polyurethan nicht nur verarbeiten, sondern verstehen und beherrschen möchten.
Eine Anmeldung ist ab sofort über das Anmeldeformular möglich. Insgesamt sind jährlich zwei Termine vorgesehen, sodass Unternehmen flexibel und bedarfsorientiert planen können.
Weitere Informationen zum Fachverband Schaumkunststoffe und Polyurethane e.V. (FSK) und dessen Veranstaltungen sowie zur Arbeit der Fachgremien sind online erhältlich unter: www.fsk-vsv.de oder telefonisch: + 49 7153 61081 0.