Handwerk begrüßt die Einführung des Best-Bieter-Prinzips in Brandenburg

Das brandenburgische Handwerk begrüßt die heute von Wirtschaftsminister Daniel Keller ankündigten Pläne, das Best-Bieter-Prinzip im brandenburgischen Vergaberecht rechtlich zu verankern. Das Best-Bieter-Prinzip soll vorsehen, dass soweit möglich nur noch der zu erwartende erfolgreiche Bieter seine Eignung nachweisen muss. Damit werden Unternehmen in Vergabeverfahren von der generellen Vorlage von Nachweisen und entsprechenden Unterlagen entlastet.

Dazu sagt der Hauptgeschäftsführer des Handwerkskammertages Land Brandenburg, Ralph Bührig: „Die Einführung des Best-Bieter-Prinzips ist ein wichtiger Schritt für fairere und praxistauglichere Vergabeverfahren in Brandenburg. Wenn Nachweise erst vom Bestbieter nachgereicht werden müssen, entlastet das viele Handwerksbetriebe spürbar und macht die Teilnahme an öffentlichen Ausschreibungen einfacher und schneller. Entscheidend ist aber auch, dass Qualität, Zuverlässigkeit und regionale Wertschöpfung bei der öffentlichen Auftragsvergabe stärker berücksichtigt werden und nicht nur der Preis. Öffentliche Aufträge müssen für alle Betriebe erreichbar sein, unabhängig von ihrer Größe.“

Über den Handwerkskammertag Land Brandenburg

Der Handwerkskammertag Brandenburg ist ein Zusammenschluss der Handwerkskammern Cottbus, Frankfurt (Oder) – Region Ostbrandenburg und Potsdam. Er vertritt die Interessen von über 37.000 Handwerksbetrieben und ihren mehr rund 154.000 Beschäftigten, die jährlich einen Umsatz von knapp 18,4 Milliarden Euro erwirtschaften.

Der Handwerkskammertag setzt sich für die wirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen der Handwerksbranche im Land Brandenburg ein und bündelt die Kräfte und Gemeinsamkeiten des Handwerks.

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Die Handwerkskammer (HWK) Potsdam ist eine als Körperschaft des öffentlichen Rechts organisierte Selbstverwaltungseinrichtung für die Landkreise Havelland, Oberhavel, Ostprignitz-Ruppin, Potsdam-Mittelmark, Prignitz, Teltow-Fläming und die kreisfreien Städte Potsdam und Brandenburg an der Havel. Sie ist die Interessenvertretung von rund 17.500 Mitgliedsbetrieben und ihren mehr als 71.800 Beschäftigten in über 125 Gewerken.

Die HWK Potsdam setzt sich für die wirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen der Handwerksbranche ein, bündelt die Kräfte und Gemeinsamkeiten des Handwerks und bietet ihren Mitgliedsbetrieben zahlreiche Unterstützungen bei wirtschaftlichen und rechtlichen Fragen. Zu den Mitgliedsunternehmen gehören Handwerksbetriebe aller Branchen; vor allem aus dem Bau- und Ausbaugewerbe, Elektro und Metall, Holz, Bekleidung und Textil, Gesundheit, Reinigung sowie Nahrungsmittel.

Die HWK Potsdam bietet an ihrem Bildungs- und Innovationscampus Handwerk (BIH) in Götz umfangreiche Angebote für die Weiterbildung im westbrandenburgischen Handwerk und führt in den dortigen Lehrwerkstätten auch die überbetriebliche Lehrlingsunterweisung durch. Sie ist zuständig für Gesellen-, Meister- und Fortbildungsprüfungen im Handwerk.

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