Die Anforderungen an Kunststoffbauteile für die Medizintechnik steigen kontinuierlich: Höchste Qualitätsstandards, lückenlose Dokumentation und effiziente Produktionsprozesse sind entscheidend. Wie sich diese Anforderungen in der Praxis umsetzen lassen und welche technologischen Entwicklungen dabei unterstützen, steht im Mittelpunkt einer Info- und Netzwerkveranstaltung des Kunststoff-Zentrums SKZ und der NETSTAL Maschinen AG am 9. Juni 2026 in Horb am Neckar.
Die Veranstaltung richtet sich an Kunststoffverarbeiter, Medizintechnikunternehmen sowie Fachleute aus Produktion, Qualitätssicherung und Entwicklung. Branchenexperten geben Einblicke in aktuelle Trends und Technologien – von der vollautomatisierten Fertigung in der Medizintechnik über innovative Lösungen im Formenbau bis hin zu modernen Ansätzen der Qualitätssicherung in der Spritzgießproduktion.
Weitere Themen sind der Einsatz moderner Mess- und Prüftechnik, datenbasierte Prozessüberwachung, KI-gestützte Datenauswertung sowie neue Ansätze für mehr Ressourceneffizienz und Recycling in der Medizintechnik. Ziel ist es, praxisnahe Lösungen aufzuzeigen, mit denen Unternehmen ihre Fertigungsprozesse sicherer, effizienter und zukunftsfähiger gestalten können.
Neben den Fachvorträgen bietet die Veranstaltung Raum für Austausch und Diskussion. Teilnehmende haben die Möglichkeit, sich mit Experten und Branchenkollegen zu vernetzen, konkrete Herausforderungen zu besprechen und neue Impulse für ihre Projekte mitzunehmen.
„Wir freuen uns auf die Kooperationsveranstaltung mit NETSTAL und auf eine gelungene Mischung aus Fachvorträgen und Networking mit Fachleuten aus unserer Branche“, sagt Jürgen Kern, Standortleiter des SKZ in Horb am Neckar. „Gemeinsam mit langjährigen Partnern möchten wir den Wissenstransfer in der Kunststoff- und Medizintechnik weiter stärken.“
Weitere Informationen und Anmeldung zum Infotag
Das SKZ ist ein Klimaschutzunternehmen und Mitglied der Zuse-Gemeinschaft. Diese ist ein Verbund unabhängiger, industrienaher Forschungseinrichtungen, die das Ziel verfolgen, die Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit der Industrie, insbesondere des Mittelstandes, durch Innovation und Vernetzung zu verbessern.
