Die Technische Universität Ilmenau bietet ab dem Wintersemester 2026/27 den neuen Bachelor-Studiengang „Nachhaltige Energiesysteme“ an. Der interdisziplinäre Studiengang deckt nicht nur alle Aspekte regenerativer Energien ab, sondern vermittelt auch übergeordnete Konzepte zu Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft. Der Studiengang ist Numerus-Clausus-frei, Bewerbungen sind bis zum 15. September 2026 möglich.
Informationen: www.tu-ilmenau.de/b-sc-nes
Wie funktionieren Stromnetze mit 100 Prozent erneuerbaren Energien? Wie können wir Energie in einer klimaneutralen Zukunft bereitstellen, speichern und verteilen? Wie lassen sich technische Innovation und Nachhaltigkeit sinnvoll verbinden? Der neue Studiengang „Nachhaltige Energiesysteme“ an der TU Ilmenau beantwortet all diese Fragen. Im Zeitalter der Energiewende bildet er nachgefragte Expertinnen und Experten aus.
„Die nachhaltige und zugleich wirtschaftliche Bereitstellung von Energie ist eine der großen Zukunftsaufgaben unserer Gesellschaft“, sagt Prof. Dirk Westermann, Direktor des Thüringer Energieforschungsinstituts der TU Ilmenau. „Dafür brauchen wir gut ausgebildete Fachkräfte, die Energiesysteme ganzheitlich verstehen und weiterentwickeln können. Der neue Studiengang vermittelt genau die Kompetenzen, die dafür benötigt werden.“
Fundiertes Grundlagenwissen
Natur- und ingenieurwissenschaftlich interessierte Studierende erhalten zunächst fundierte Kenntnisse in Mathematik, Physik, Chemie und Elektrotechnik, die sie befähigen, nachhaltige Technologien für die Energieversorgung zu verstehen und zu beurteilen. Sie lernen die interdisziplinären Grundlagen von nachhaltigen Energiesystemen, Elektroenergie, Elektrochemie und Thermodynamik kennen.
Individuell gestaltbares Studium
Mit zahlreichen Wahlfächern in den Bereichen „Regenerative Energietechnik“, „Elektrische Energiesysteme“ oder „Elektrochemie“ können sich die Studierenden ihren individuellen Studien- und Berufsweg selbst gestalten. Dabei werden sie während ihres Studiums durch Mentoren und Mentorinnen unterstützt. So erhalten sie bei der Navigation durch ihr ganz persönliches Studium Vorschläge und Modellwege zur Studienorientierung an die Hand.
Praxis und Anwendung von Anfang an
Von Anfang ihres Studiums an werden die Studierenden schrittweise an natur- und ingenieurwissenschaftliches Arbeiten herangeführt und sie lernen praxisbezogen, wie Forschungs- und Entwicklungsprojekte in der Energietechnik durchgeführt werden. Bereits in den ersten Semestern stehen Laborpraktika in Physik und Elektrotechnik sowie ein Nachhaltigkeitsprojekt auf dem Lehrplan. Im dritten Semester ist ein Praxisprojekt zu Energiekommunikation vorgesehen. Und durch ein Forschungsprojekt und eine Projektarbeit in den letzten beiden Semestern erlernen die Studierenden, natur- und ingenieurwissenschaftliche Projekte im Bereich Nachhaltigkeit durchzuführen.
Vielfältige Berufsperspektiven
Die Regelstudienzeit des Bachelor-Studiengangs „Nachhaltige Energiesysteme“ beträgt sechs Semester. Danach können die Absolventinnen und Absolventen ein Master-Studium anschließen, an der TU Ilmenau zum Beispiel „Regenerative Energietechnik“, „Elektrische Energiesysteme“ oder „Elektrochemie und Galvanotechnik“. Oder sie ergreifen gleich einen Beruf in unterschiedlichen Feldern wie regenerative Energien, Elektroenergieerzeugung, -wandlung, -speicherung und -verteilung oder Kreislaufwirtschaft. Der neue Bachelor-Studiengang „Nachhaltige Energiesysteme“ eröffnet Absolventinnen und Absolventen auf einem wachsenden Zukunftsmarkt vielfältige berufliche Möglichkeiten: Wissenschaftler*in, Entwicklungs- oder Projektingenieur*in oder auch Unternehmens- oder Politikberater*in.
Der Studiengang ist zulassungsfrei. Bewerbungen für das Wintersemester 2026/27 sind bis zum 15. September 2026 über die Website der TU Ilmenau möglich.
