Das SKZ bietet seine Schulungen weltweit an und ist damit auch international erfolgreich. Besonders in den USA besteht aktuell eine hohe Nachfrage, beispielsweise nach Fluorschweißen und nach dem spezialisierten Know-how, das das SKZ praxisnah auch im Ausland vermittelt.
Das Kunststoff-Zentrum SKZ setzt seine internationalen Weiterbildungsaktivitäten auch im Bereich des Fluorschweißens konsequent fort. So führt der SKZ-Standort Peine spezialisierte Schulungen für das komplexe Fügen von Fluorpolymeren zunehmend auch im Ausland durch.
Fluorpolymere wie beispielsweise PTFE zeichnen sich durch ihre außergewöhnliche chemische Beständigkeit sowie ihre hohe Temperaturresistenz aus. Diese Eigenschaften machen sie zu einem unverzichtbaren Werkstoff für anspruchsvolle Anwendungen, etwa in der chemischen Industrie, der Halbleiterfertigung oder eben auch im Anlagen- und Rohrleitungsbau. Das fachgerechte Schweißen dieser Materialien in diesen Bereichen erfordert jedoch spezielles Know-how, da die Verarbeitung sich deutlich von klassischen Thermoplasten unterscheidet. Genau hier setzt das SKZ mit seinen praxisorientierten Schulungsangeboten an.
Die Schulungen erfolgen dabei konsequent nach den etablierten DVS-Regelwerken und sichern so ein hohes Qualitätsniveau sowie international vergleichbare Standards in der Ausbildung und adressieren auch die für das Fügen von Fluorpolymeren wichtige Arbeitssicherheit. Diese Orientierung an deutschen Normen ist weltweit ein entscheidender Wettbewerbsvorteil und trägt maßgeblich zur hohen Akzeptanz der Kurse bei.
Während das Fluorschweißen in Europa inzwischen eher ein Nischenthema darstellt, spielt es insbesondere in den USA weiterhin eine bedeutende Rolle. Entsprechend groß ist dort die Nachfrage nach qualifizierten Fachkräften und fundierter Weiterbildung. Das SKZ greift diese Entwicklung auf und ist seit vielen Jahren auch international aktiv: Bereits seit Jahrzehnten werden Schulungen nach deutschen Qualitätsstandards im Ausland angeboten und stetig weiterentwickelt.
Vom 13. bis 17. Juli war SKZ-Ausbilder Detlef Hellwig erneut in den USA im Einsatz, um dort Fachkräfte im Bereich des Fluorschweißens zu schulen. Vor Ort vermittelte er sowohl theoretische Grundlagen als auch praktische Fertigkeiten und trug damit zur Sicherstellung hoher Qualitätsstandards bei industriellen Anwendungen bei.
„Die Nachfrage nach spezialisiertem Know-how im Bereich des Fluorschweißens ist international weiterhin hoch. Unsere Schulungen verbinden deutsche Qualitätsstandards mit praxisnaher Wissensvermittlung – das wird insbesondere in den USA sehr geschätzt“, erklärt Andreas Grzeskowiak, Standortleiter des SKZ in Peine.
Die kontinuierliche internationale Präsenz unterstreicht die Rolle des SKZ als global gefragter Partner für Aus- und Weiterbildung in der Kunststofftechnik. Neben Schweißkursen werden weltweit auch Schulungen in Verfahrenstechnik sowie weitere Dienstleistungen angeboten – stets mit dem Ziel, Fachkräfte nachhaltig zu qualifizieren und technologische Kompetenzen zu stärken.
Das SKZ ist ein Klimaschutzunternehmen und Mitglied der Zuse-Gemeinschaft. Diese ist ein Verbund unabhängiger, industrienaher Forschungseinrichtungen, die das Ziel verfolgen, die Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit der Industrie, insbesondere des Mittelstandes, durch Innovation und Vernetzung zu verbessern.
