„Der erneute leichte Rückgang der Arbeitslosigkeit im September deutet auf den Beginn der saisonal üblichen Herbstbelebung hin. Das ist erfreulich, aber noch kein Signal für eine Trendwende. Denn die Beschäftigung im Saarland sinkt weiterhin – vor allem in der Industrie. Dort gingen im Vergleich zum Vorjahr rund 5.000 Arbeitsplätze verloren. Die nach wie vor zu hohen Standortkosten belasten die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen massiv. Hinzu kommt die wirtschaftspolitische Unsicherheit, die Investitionen erschwert und damit auch die Beschäftigungsperspektiven verschlechtert. Deshalb müssen den angekündigten Strukturreformen der Bundesregierung jetzt konkrete Maßnahmen folgen. Sie sind ein notwendiger erster Schritt, um die Standortbedingungen nachhaltig zu verbessern. Nur wenn Unternehmen wieder verlässlich planen und wettbewerbsfähig investieren können, wird auch eine Trendwende am Arbeitsmarkt möglich.“ So kommentierte IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Frank Thomé die heute (30. September) von der Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit vorgelegten Arbeitsmarktzahlen.
