Stiftung Kinderförderung von Playmobil vergibt 250.000 Euro an Grund- und Förderschulen – bundesweiter Schulpreis widmet sich dem Thema „Im Ganztag Bildungs- und Lebensraum für alle Kinder schaffen“
Ganztag ist mehr als nur Unterricht am Vormittag und Betreuung am Nachmittag. Gute Ganztagsschulen schaffen einen gemeinsamen Bildungs- und Lebensraum, in dem Kinder lernen, spielen, ihre Talente entdecken und abgestimmt auf ihre persönlichen Voraussetzungen in ihrer Entwicklung begleitet werden. Genau solche Konzepte sucht die Stiftung Kinderförderung von Playmobil mit dem Hob-Preis 2026/2027. Unter dem Motto „Im Ganztag Bildungs- und Lebensraum für alle Kinder schaffen“ können sich ab sofort Grund- und Förderschulen mit Konzepten für die Klassenstufen 1 – 4 aus ganz Deutschland bewerben. Insgesamt vergibt die Stiftung 250.000 Euro Preisgeld.
Ganztag soll neue Chancen eröffnen
Gesucht werden Schulen, die Unterricht, ergänzende Angebote und Freizeit über den gesamten Schultag hinweg sinnvoll miteinander verzahnen und dabei die unterschiedlichen Lernvoraussetzungen und Lebensrealitäten der Kinder berücksichtigen. Im Fokus stehen Konzepte, die individuelle Förderung ermöglichen und Schule gemeinsam mit Eltern, Kinder- und Jugendhilfe sowie sozialen und kulturellen Einrichtungen vor Ort gestalten und die ein besonderes Augenmerk auf Kinder und Familien mit Migrationshintergrund sowie aus ökonomisch schwächeren Haushalten legen.
„Ein guter Ganztag darf nicht bedeuten, dass Schule einfach nur länger dauert. Er muss Kindern mehr ermöglichen – mehr Zeit für individuelle Förderung, mehr Raum für ihre Interessen und Talente sowie mehr Chancen auf Teilhabe“, betont Florian Löffler, Vorstand der Stiftung Kinderförderung von Playmobil und Vorstandkollegin Andrea Möhringer ergänzt: „Mit dem Hob-Preis möchten wir Schulen sichtbar machen und unterstützen, die den Schulalltag konsequent aus der Perspektive der Kinder denken und gemeinsam mit ihren Partnern vor Ort neue Bildungs- und Lebensräume schaffen.“
250.000 Euro für ausgezeichnete Schulen
Der Hob-Preis ist mit insgesamt 250.000 Euro dotiert. Zwei Gewinnerschulen erhalten jeweils 25.000 Euro. Weitere 20 Schulen werden mit Anerkennungspreisen in Höhe von jeweils 10.000 Euro ausgezeichnet. Die Stiftung Kinderförderung von Playmobil rief den Preis 2023 ins Leben und orientiert sich bei den jeweiligen Themen eng an ihren Förderbereichen. So wurden in den vergangenen drei Wettbewerben bereits 66 Schulen aus dem gesamten Bundesgebiet ausgezeichnet und 750.000 Euro Preisgeld vergeben. Damit zählt der Hob-Preis zu den höchstdotierten Förderpreisen für Schulen in Deutschland.
Gesucht werden Konzepte, die Schulen gemeinsam mit ihren Partnern gestalten
Mit der Bewerbung soll gezeigt werden:
– welche konkreten Herausforderungen sie mit ihrem Ganztagskonzept lösen,
– wie Unterricht, Zusatzangebote und Freizeit pädagogisch miteinander verzahnt werden,
– wie individuelle Förderung und zusätzliche Lernchancen für alle Kinder entstehen,
– wie multiprofessionelle Teams und externe Partner zusammenarbeiten,
– wie Kinder und Eltern an der Gestaltung beteiligt werden,
– wie erfolgreiche Ansätze dauerhaft im Schulalltag verankert werden können.
Eine multiprofessionelle Jury bewertet die Wettbewerbsbeiträge unter anderem nach pädagogischer Qualität und Alltagstauglichkeit, Wirkung und Nachhaltigkeit sowie hinsichtlich übergreifender Kooperationen, Partizipation, Inklusion, Vielfalt und der Übertragbarkeit des Konzepts auf andere Schulen.
So funktioniert die Bewerbung
Teilnahmeberechtigt sind Regel- und Förderschulen mit den Klassenstufen 1 bis 4 in Deutschland. Die Teilnahme ist kostenlos. Schulen reichen eine textliche Beschreibung ihres Beitrags (max. zehn PDF-Seiten, exklusive zwei Seiten Deckblatt und Gliederung) sowie eine Bilddokumentation von Unterrichtsmaterialien oder Praxisbeispielen aus dem Ganztagskonzept (max. zehn Seiten) ein. Einsendeschluss ist der 15. Februar 2027.
Alle Informationen zum Wettbewerb, zu den Bewertungskriterien und zum Bewerbungsverfahren finden Interessierte unter: www.kinderstiftung-playmobil.de/hob-preis
Über die Stiftung Kinderförderung von Playmobil
Die Stiftung Kinderförderung von Playmobil wurde 1995 von Horst Brandstätter (1933 – 2015) gegründet. Er war Inhaber der Horst Brandstätter Group, zu der auch die Marke Playmobil gehört. Ziel der gemeinnützigen Stiftungsarbeit ist es Kindern und Jugendlichen eine gesunde körperliche, geistige und seelische Entwicklung zu ermöglichen. Schwerpunkt der Arbeit sind dabei die Felder Bildung & Erziehung, Gesundheit & Schutz, Bewegung & Aktivität sowie Kreativität & Kultur. Das soziale Engagement von Horst Brandstätter war ein Teil seiner gesellschaftlichen Verantwortung. Er hat seine Unternehmensgruppe nicht nur als wirtschaftliches, sondern auch als soziales Instrument gesehen.
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