Gut ausgebildete Fachkräfte sind die Grundlage für den Erfolg eines Unternehmens. Deshalb hat die BSW-Anlagenbau GmbH ihre Ausbildung neu aufgestellt und setzt dabei auf klare Strukturen, moderne Ausbildungskonzepte und persönliche Betreuung. Mit Tobias Melches als neuem Ausbildungsleiter sowie Stefanie Woite als Ausbilderin für die Technischen Produktdesigner übernimmt ein Team Verantwortung, das Fachkompetenz mit eigenen Erfahrungen verbindet.
Für Tobias Melches schließt sich damit ein Kreis. Er absolvierte selbst seine Ausbildung zum Metallbauer bei BSW, blieb dem Unternehmen treu und entwickelte sich kontinuierlich weiter. Nach seiner Meisterqualifikation übernimmt er nun die Leitung der Ausbildung. Ausschlaggebend für seinen Weg waren für ihn das familiäre Arbeitsumfeld, die entstandenen Freundschaften und die Perspektiven, sich im Unternehmen weiterzuentwickeln.
„Ich habe selbst als Auszubildender bei BSW angefangen und weiß, wie wichtig eine gute Begleitung ist. Mein Ziel ist es, den jungen Menschen möglichst viel Fachwissen zu vermitteln, sie individuell zu fördern und sie auf ihrem gesamten Ausbildungsweg zu begleiten.“
Begleitet wird Melches von Stefanie Woite. Die gelernte Technische Zeichnerin absolvierte ihre Ausbildung in einem anderen Unternehmen und wechselte anschließend zu BSW. Nachdem sie bereits in den vergangenen Jahren Auszubildende mitbetreut hatte, legte sie im Zuge der Neustrukturierung erfolgreich ihre Ausbildereignungsprüfung ab. Damit bringt sie neben ihrer fachlichen Erfahrung nun auch die pädagogischen und rechtlichen Qualifikationen für die Ausbildung mit.
„Mir ist wichtig, dass jeder Auszubildende die gleichen Voraussetzungen für einen erfolgreichen Start erhält. Gleichzeitig möchten wir individuell auf die jungen Menschen eingehen und ihnen zeigen, wie abwechslungsreich unsere Berufe sind, von der Konstruktion bis hinein in die Fertigung.“
Mit der Neuorganisation verfolgt BSW ein klares Ziel: Die Ausbildung soll noch strukturierter und transparenter werden. Dafür wurde ein neuer Ausbildungsplan entwickelt, der den gesamten Ausbildungsverlauf festlegt und definiert, welche Fähigkeiten in den einzelnen Abteilungen vermittelt werden. Ergänzt wird das Konzept durch regelmäßige Feedbackgespräche, feste Ansprechpartner in allen Bereichen sowie eine neue Ausbildungswerkstatt. Dort können die Auszubildenden Grundlagen erlernen und sich gezielt auf Prüfungen vorbereiten.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der persönlichen Betreuung. Das neue Ausbildungskonzept setzt deshalb auf einen kontinuierlichen Austausch im Arbeitsalltag. So können Fragen und Herausforderungen frühzeitig aufgegriffen und gemeinsam gelöst werden. Die Auszubildenden sollen sich ernst genommen fühlen und jederzeit Ansprechpartner haben, die sie unterstützen. Dieses Konzept kommt bereits gut an. Nach Rückmeldungen der Auszubildenden gibt es heute mehr Zeit zum Üben, klarere Strukturen und schnellere Unterstützung bei kleinen und großen Anliegen.
Praxis spielt bei BSW eine zentrale Rolle. Das zeigt sich auch bei den Azubiprojekten, bei denen die Nachwuchskräfte eigenverantwortlich arbeiten. Aktuell entwickeln sie beispielsweise einen Transportwagen für den Materialtransport zwischen den Fertigungsbereichen. Die Ausbilder geben dabei lediglich den Rahmen vor und begleiten das Projekt in regelmäßigen Abstimmungen. Die Umsetzung liegt vollständig in den Händen der Auszubildenden.
Auch über den Arbeitsalltag hinaus investiert BSW in seine Nachwuchskräfte. Gemeinsame Teambuilding-Maßnahmen, Ausflüge und die Möglichkeit zu Auslandsaufenthalten fördern nicht nur die fachliche, sondern auch die persönliche Entwicklung. So unterstützt das Unternehmen seine Auszubildenden beispielsweise bei internationalen Programmen und gewährt zusätzlich ein Taschengeld.
Die Ausbildungsberufe bei BSW spiegeln die unterschiedlichen Bereiche des Anlagenbaus wider. Als Metallbauer lernen die Auszubildenden, wie aus Metall individuelle Bauteile und Konstruktionen entstehen, vom Bearbeiten und Fügen bis zur Montage. Elektroniker sorgen mit ihrem Know-how dafür, dass Maschinen und Anlagen elektrisch installiert, geprüft und zuverlässig betrieben werden können. Im Technischen Produktdesign entstehen am Computer dreidimensionale Modelle und technische Zeichnungen, die als Grundlage für die Fertigung dienen. So greifen die verschiedenen Berufsbilder ineinander und machen deutlich, wie aus handwerklichem Können, moderner Konstruktion und Elektrotechnik anspruchsvolle Anlagen entstehen.
Mit der Neuausrichtung rückt BSW die Ausbildung noch stärker in den Mittelpunkt der eigenen Unternehmensentwicklung. Im Fokus steht dabei, jungen Menschen verlässliche Strukturen, individuelle Förderung und vielfältige Einblicke in die unterschiedlichen Berufsfelder zu bieten. So sollen gute Voraussetzungen geschaffen werden, um den Einstieg ins Berufsleben erfolgreich zu gestalten und langfristige Entwicklungsmöglichkeiten im Unternehmen aufzuzeigen.
