Saar-Arbeitsmarkt weiter unter Druck

„Der jahresübliche Anstieg der Arbeitslosigkeit ist im Januar zwar etwas geringer ausgefallen als in den Vorjahren – ein Grund für Entwarnung ist das jedoch keineswegs. Im Gegenteil: Der Stellenabbau im Saarland setzt sich unvermindert fort. Seit fast zwei Jahren geht die Beschäftigung kontinuierlich zurück. Angesichts des anhaltend hohen Anpassungsdrucks in der Industrie, massiver Kostenbelastungen für die Unternehmen sowie weiterhin erheblicher weltwirtschaftlicher Risiken ist eine Trendwende derzeit nicht absehbar. Wenn der Arbeitsmarkt wieder an Stabilität gewinnen soll, braucht es endlich einen konsequenten wirtschaftspolitischen Kurswechsel auf Bundesebene. Entscheidend ist, die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts spürbar zu stärken: durch einen konsequenten Abbau überbordender Bürokratie, deutlich schnellere Genehmigungs- und Planungsverfahren sowie eine spürbare Entlastung bei Steuern, Abgaben und Energiekosten. Nur wenn sich Investitionen in Deutschland wieder rechnen, werden Unternehmen investieren, Arbeitsplätze schaffen und den Arbeitsmarkt nachhaltig stabilisieren.“ So kommentierte IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Frank Thomé die heute (30. Januar) von der Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit vorgelegten Arbeitsmarktzahlen.

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