Verantwortungsvoller Innovationsmotor der Gesellschaft – TUM zum vierten Mal in Folge als Exzellenzuniversität ausgezeichnet

Zum vierten Mal in Folge hat die Technische Universität München (TUM) die Auszeichnung „Exzellenzuniversität“ errungen. Das teilten der Wissenschaftsrat (WR), die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) und das Bundesforschungsministerium am Mittwochabend in Bonn mit. In ihrer neuen TUM Agenda 2030+ stellt die Universität ihre Verantwortung als Innovationsmotor für das Wohlergehen der Menschheit in den Mittelpunkt ihrer Strategie.

Wichtigster deutscher Qualitätswettbewerb der Universitäten

TUM nutzt die Chancen der sich verändernden Welt

Glückwünsche der Politik aus Bund und Bayern

Auch der TUM Campus Heilbronn ist Teil dieses Forschungsverbunds. Besonders das neue Exzellenzcluster „TransforM – Transformative Technologien und gesellschaftlicher Wandel“ verbindet technologische Entwicklungen mit Fragen von Wirtschaft, Management und gesellschaftlicher Transformation. Themen, die am Campus Heilbronn eine zentrale Rolle spielen.

Mit der strategischen Ausrichtung des TUM Campus Heilbronn auf die verantwortungsvolle Gestaltung der Chancen und Herausforderungen des digitalen Zeitaltersentwickelt die TUM ihr Profil als „The Entrepreneurial University“ konsequent weiter.

Der TUM Campus Heilbronn trägt dazu bei, diese Exzellenz in Lehre und Wissenstransfer zu stärken, die zu innovativen Anwendungen im Austausch insbesondere an der Schnittstelle von Management, Digitalisierung mit Unternehmen und Mittelstand führen.

TUM-Präsident Prof. Thomas F. Hofmann freute sich über diesen erneuten großen Erfolg im Exzellenzwettbewerb des Bundes und der Länder und dankte den Mitgliedern der TUM-Community: „Den Herzschlag der TUM bestimmen die vielfältigen Talente unserer Universitätsgemeinschaft – von neugierigen Studierenden und ambitionierten Mitarbeitenden über exzellente Professorinnen und Professoren, mutigen Gründerinnen und Gründern bis hin zu global wirksamen Alumni, Fellows, Partnerinnen und Freunden. Uns alle verbindet das Streben nach Exzellenz – aber nicht um der Exzellenz willen, sondern mit dem Ziel, Verantwortung zum Wohle der Menschheit zu übernehmen. Die TUM ist mehr als eine Exzellenzuniversität, sie ist eine Haltung.“

Regionale Verwurzelung und globale Offenheit

Prof. Dr. Ali Sunyaev, Vizepräsident TUM Campus Heilbronn betonte: „Die erneute Auszeichnung der TUM als Exzellenzuniversität ist ein weiterer Beweis dafür, was entstehen kann, wenn Vision, wissenschaftliche Exzellenz und langfristiges Engagement zusammenwirken. TUM Campus Heilbronn verzahnt Management, Informatik und Innovation mit den aktuellen Herausforderungen für Wirtschaft und Gesellschaft und lebt vor, wie eine starke regionale Verwurzelung mit globaler Offenheit verbunden und Brücken zwischen Forschung, Unternehmertum, Talenten und Gesellschaft gebaut werden.“

Bundesforschungsministerin Dorothee Bär gratulierte: „Die Exzellenzuniversitäten sind Leuchttürme der Spitzenforschung in Deutschland, das belegen die Evaluationsergebnisse. Sie sind und bleiben Aushängeschilder unseres Wissenschaftsstandorts und haben häufig Modellcharakter für andere Hochschule. Sie haben nicht nur ihre internationale Sichtbarkeit durch exzellente Grundlagenforschung erhöht, sondern auch signifikante Fortschritte in der angewandten Forschung und im Technologietransfer erzielt. Sie tragen maßgeblich zur Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit unseres Landes und damit zum Erfolg der Hightech Agenda Deutschland bei. Ich gratuliere herzlich der Technischen Universität München zu diesem großen Erfolg. Sie ist Vorreiterin für andere Hochschulen – mit ihrer herausragenden Transferstärke, einem zukunftsfähigen Personalkonzept und der internationalen Ausrichtung über alle Aktivitäten der Universität hinweg. Das ist kurzum eine außerordentlich erfolgreiche Gesamtstrategie. Ich bin mir sicher: die TU München wird auch in den kommenden sieben Jahren ihr weltweites Renommee steigern.“

TUM Agenda 2030+

Angespornt durch die Erfolge der bisherigen Exzellenzstrategie, greift die TUM AGENDA 2030+ die sich rasch wandelnde Rolle akademischer Institutionen in einer zunehmend unsicheren, komplexen und vieldeutigen Welt auf. Die TUM stärkt ihre Wirkung als anpassungsfähige, resiliente und global wettbewerbsfähige Lernorganisation, die konventionelle Grenzen überschreitet, Experimentierfreude und Unternehmertum fördert und einen gesellschaftsorientierten und integrierten Ansatz für Bildung, Forschung und Innovation in Zeiten einer „neuen Normalität“ vertritt. Durch neue Formen der Zusammenarbeit wird die TUM eine beispiellose Wirkung auf regionale Innovationsökosysteme, die gesellschaftliche Entwicklung und globale Herausforderungen ausüben. Dazu fokussiert die TUM AGENDA 2030+ auf vier Schwerpunktbereiche:

Wir fördern Talente in ihrer Vielfalt

Wir prägen verantwortungsvolle Forschung und Innovation

Wir skalieren Lösungen für globale gesellschaftliche Herausforderungen

Wir streben nach operativer Exzellenz

Sieben Exzellenzcluster bilden die Grundlage

Bereits im Mai 2025 hatte die TUM die Voraussetzung für die erneute Teilnahme am Exzellenzwettbewerb gelegt: So werden sieben Exzellenzcluster der TUM und ihrer Kooperationspartner gefördert – drei mehr als bislang. 

Vier bereits bestehende Cluster konnten sich im Rahmen der internationalen Begutachtung bewähren und werden mit zukunftsorientierter Ausrichtung zu Energiewandlung, Quantentechnologien, neurologischen Erkrankungen sowie zur Entstehung des Universums weitere sieben Jahre gefördert. Dazu kommen drei neue Exzellenzcluster, die mit führenden Forschungsansätzen in den Bereichen Nukleinsäureforschung, Biosystem-Design und gesellschaftliche Transformation durch Technologien die internationalen Gutachterpanels überzeugen konnten.

Weitere Informationen: Exzellenzstrategie an der TUM

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