Baden-Württemberg profitiert stark von der Internationalen Bodensee-Hochschule

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22 grenzüberschreitende Projekte hat die Internationale Bodensee-Hochschule im Jahr 2019 mit rund 900.000 Euro gefördert. Das liegt geringfügig unter den Zahlen des Vorjahrs, aber deutlich über dem langjährigen Schnitt. Laut dem nun vorgelegten Jahresbericht beteiligten sich im vergangenen Jahr insgesamt 23 Hochschulen aus Österreich, Deutschland, der Schweiz und Liechtenstein an den Projekten und an den drei IBH-Labs. Diese Innovationsnetzwerke zur Digitalisierung in Wirtschaft, Gesundheit und Bildung werden durch das Interreg-Programm zusätzlich gefördert.

„Unser Fokus liegt klar auf der erfolgreichen Zusammenarbeit von Wissenschaft und Praxis“, schildert Prof. Dr. Sebastian Wörwag, Rektor der FHS St. Gallen und noch bis Ende Juni Vorsitzender des IBH-Kooperationsrats. Das zeigt auch der Jahresbericht 2019: Die Zahl der Praxispartner – also Unternehmen oder andere Organisationen – stieg deutlich auf 364. Auch die Zahl der Publikationen und Vorträge, mit denen Forschungsergebnisse öffentlich zugänglich gemacht werden, war mit 318 auf hohem Niveau.

Baden-Württemberg stark beteiligt
Von den neun Mitgliedern aus Baden-Württemberg waren im vergangenen Jahr sechs in länderübergreifenden Forschungs- und Lehrprojekten der Internationalen Bodensee-Hochschule aktiv: HTGW Konstanz, Universität Konstanz, PH Weingarten, Hochschule Furtwangen, Zeppelin Universität und DHBW Ravensburg beteiligten sich an insgesamt 17 Projekten. Sie erreichten ein Gesamtvolumen von 1,25 Millionen Euro über die Laufzeit von zwei Jahren.

Zu den größten Projekten mit Beteiligung aus Baden-Württemberg gehören „Gewerbegebiete 4.0“, die Untersuchung von „Erfolgreichen Formen der Bürgerbeteiligung in Gemeinden“ sowie ein Online-Navigator für berufliche Bildung in der Vierländerregion. Dazu kommen IBH-Labs wie „KMUdigital“, in denen Hochschulen gemeinsam mit kleinen und mittleren Unternehmen Lösungen entwickeln, wie Digitalisierung erfolgreich gestaltet werden kann.

Ulrich Steinbach, Amtschef im Ministerium für Wissenschaft für Wissenschaft, Forschung und Kunst, sieht die Entwicklung positiv: „Die Zusammenarbeit von Wissenschaft und Praxis nützt der gesamten Bodenseeregion und uns allen in Baden-Württemberg. Mit der künftigen Leistungsvereinbarung wird die IBH grenzüberschreitend die digitale Transformation von Wirtschaft und Gesellschaft aktiv durch Forschung, Lehre sowie Wissens- und Technologietransfer unterstützen. Damit wird sie europaweit deutlich sichtbarer“, so Ulrich Steinbach.

Info: www.bodenseehochschule.org

Fact-Box:
Internationale Bodensee-Hochschule 2019

– 22 Forschungsprojekte
– 404 Forschende aus 23 Hochschulen
– 364 Praxispartner aus Wirtschaft und Gesellschaft
– 318 Publikationen und Vorträge
– 185 Veranstaltungen mit 4547 Teilnehmenden
– 899.000 Euro Fördersumme

Weitere Informationen unter:
https://www.bodenseehochschule.org/