bayme vbm Projekt “Frauen in Führungspositionen” startet in sechste Runde – Brossardt: “Potenziale von qualifizierten Frauen noch besser nutzen”

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Das Modellprojekt ”Frauen in Führungspositionen – ein unternehmensorientierter, überbetrieblicher Ansatz” , das die bayerischen Metall- und Elektro-Arbeitgeber bayme vbm bereits 2010 ins Leben gerufen haben, ist in die sechste Runde gestartet. “Insgesamt haben bisher 264 Frauen an dem Projekt teilgenommen. Für 43 Prozent aller Teilnehmerinnen gab es während des Projektverlaufs einen beruflichen Aufstieg im Betrieb: 29 Prozent erhielten eine anspruchsvollere Position, 14 Prozent übernahmen eine erste Führungsaufgabe”, sagt bayme vbm Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt. “Die positiven Rückmeldungen aus den teilnehmenden Betrieben und die anhaltend große Nachfrage haben uns darin bestärkt, eine sechste Staffel des Projekts aufzulegen. Damit geben wir eine zeitgemäße Antwort, wie die Unternehmen das große Potenzial von qualifizierten Frauen in den bayerischen Betrieben noch besser nutzen können”, so Brossardt.

Das Projekt “Frauen in Führungspositionen”, das vom bbw – Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft umgesetzt wird, feiert dieses Jahr sein zehnjähriges Bestehen . Es fördert die Entwicklung der fachlichen, methodischen und persönlichen Kompetenzen weiblicher Nachwuchsführungskräfte und eröffnet neue Perspektiven in den Unternehmen. “Dass es uns seit mittlerweile zehn Jahren gelingt, Frauen bei ihrer Karriereentwicklung zu unterstützen, ist uns Freude und Ansporn zugleich und zeigt, dass wir einen Nerv getroffen haben. Es muss gesellschaftlich selbstverständlich sein, dass Frauen in Politik und Wirtschaft die gleichen Chancen haben”, betont Brossardt.

In diesem Zusammenhang erteilt die vbw einer gesetzlichen Frauenquote erneut eine klare Absage. “Was wir wirklich brauchen sind Chancen statt Quoten . Wenn wir hier einen spürbaren Schritt weiterkommen wollen, müssen wir die Berufs- und Studienwahl von Frauen verändern, mehr Frauen für tendenziell männerdominierte Berufe und Branchen begeistern sowie die Vereinbarkeit von Beruf und Familie verbessern und die Erwerbsbeteiligung von Frauen erhöhen. Gelingt uns dies, dann werden zunehmend mehr Frauen in Führungspositionen nachrücken”, zeigt sich Brossardt überzeugt.

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