BM-STATEMENT: Bedeutung der Schulmediation: Änderung des Schulgesetzes Berlin

Der Bundesverband Mediation (BM) unterstreicht die Bedeutung der Schulmediation als zentralen Baustein der Demokratiebildung und begrüßt deshalb die aktuelle Initiative zur Ergänzung des Schulgesetzes Berlin um eine gesetzliche Regelung der Schulmediation.

Schulmediation befähigt Schüler:innen, Konflikte konstruktiv, gewaltfrei und eigenverantwortlich zu bearbeiten. Damit fördert sie Allparteilichkeit, Beteiligung und eine wertschätzende Grundhaltung im Schulalltag.

Kinder und Jugendliche erleben, dass ihre Stimme zählt und sie Konflikte im schulischen Alltag selbst mitgestalten können. Sie erfahren frühzeitig, dass Konflikte verstanden und bearbeitet werden können und dass es möglich ist, auch aus schwierigen Situationen weiterzukommen. Dadurch werden Perspektivwechsel, Verantwortung und ein konstruktiver Umgang mit Meinungsverschiedenheiten im Alltag eingeübt. Werte wie Respekt, Toleranz und Gleichberechtigung werden nicht nur theoretisch vermittelt, sondern praktisch erlebt.

„Wo Schüler:innen Konflikte selbst mitgestalten und lösen, wird aus Konfliktkompetenz gelebte Verantwortung“, so unser Vorstandsmitglied Carmen Kurbjuhn.

In der Ausbildung von Schülermediator:innen lernen Jugendliche Diagnose-, Vermittlungs- und Handlungskompetenzen. Seit Jahren definiert der Bundesverband Mediation (BM e.V.) Standards und Richtlinien für Schulmediation, um Konflikte zwischen Schüler:innen, pädagogischem Personal und Eltern außergerichtlich und strukturiert zu bearbeiten. Über die Fachgruppe Mediation in Erziehung und Bildung (MEB) fördert und unterstützt der Verband aktiv den fachlichen Austausch und die Qualität der Gewaltprävention und Konfliktkultur an Schulen.

Pressekontakt:

Carmen Kurbjuhn
Vorstandsmitglied
E-Mail: carmen.kurbjuhn@bmev.de
+49 030 54906080

Jörn Valldorf
Pressereferent
E-Mail: joern.valldorf@bmev.de
+49 (0)30 54 90 60 8-22

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