Einblick in aktuelle Sanierungs- und Modernisierungsprojekte: Die BBA-Tagung „Bauen im Bestand“

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Im Mittelpunkt der Tagung stehen komplexe strategische Fragen im Zusammenhang mit der Umsetzung von Sanierungs- und Modernisierungsprojekten. Besonders interessant: Wie wird die Prozessabwicklung möglichst effizient gestaltet? Wie lassen sich Ansatzpunkte für Kostenoptimierungen finden? Welche Baustoffe versprechen besondere Vorteile, beispielsweise im Falle von Quartiersergänzungen? Und wie können die Mieterinnen und Mieter dabei kundenorientiert eingebunden werden?

Diese und weitere Fragen rund um Sanierungen und Modernisierungen beantwortet die BBA-Tagung „Bauen im Bestand – innovativ, strategisch, profitabel“ am 1. Oktober 2014. In Vorträgen und anhand erfolgreicher Beispiele werden dabei praktische Lösungsansätze zu den typischen Klippen vermittelt.

Den Anfang macht Prof. Peter Racky, Leiter des Fachgebietes Baubetriebswirtschaft an der Universität Kassel, mit der Vorstellung seines Forschungsprojektes zur Mieterbetreuung bei Baumaßnahmen in bewohntem Bestand. Jochen Icken, Vorstand der Märkische Scholle eG, stellt die technische Dimension des Großprojektes „Lichterfelde Süd“ vor: Hier geht es um die energetische Modernisierung von Bauten aus den 30er Jahren. Der Architekt Karim El Ansari berichtet u.a. über den aktuellen Stand zu seiner Befreiung von Dämmvorgaben und über sein mathematisches Modell, mit dem er die Unwirtschaftlichkeit einer vollständigen Dämmung berechnete. Die Tagung endet mit einem Praxisbericht zu den Planungsprozessen und den Kostendimensionen von Umbaumaßnahmen in industriell errichteten Gebäuden sowie einem Forschungsbericht zum Leistungsbild des Architekten beim Bauen im Bestand.