Endspurt bei der Lehrstellensuche

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Das Ausbildungsjahr 2010 hat bereits begonnen. Im Bezirk der Handwerkskammer Mannheim Rhein-Neckar-Odenwald wurden bis heute 1.335 neue Ausbildungsverhältnisse registriert. “Dies sind zwar 3 % weniger Neuverträge als im Vorjahr, jedoch gehen immer noch täglich zahlreiche Lehrverträge bei uns ein, so dass wir hoffen, das Ergebnis 2009 zu erreichen”, so Claudia Orth, Leiterin des Geschäftsbereiches Berufliche Bildung der Handwerkskammer Mannheim Rhein-Neckar-Odenwald.
Am 10. September 2010 findet in den Räumen der Agentur für Arbeit Mannheim in M 3a von 14:00 – 16:00 Uhr die Last-Minute-Lehrstellenbörse statt. “Wir haben doppelt so viele freie Lehrstellen im Angebot, als in den letzten Jahren”, so Claudia Orth weiter. “Das Handwerk der Region hat seine hohe Ausbildungsbereitschaft gehalten. Jedoch fehlen uns jetzt geeignete Bewerber”.
Die Berufspalette ist vielseitig: Vom Anlagenmechaniker, den Nahrungsberufen wie Bäcker, Fleischer und Konditor bis hin zu Friseuren, Elektronikern, Kfz-Mechatronikern und Zimmerern. “Anders als in den Vorjahren haben wir in diesem Jahr auch noch freie Lehrstellen, die wir sonst zu dieser Jahreszeit lange nicht mehr haben”, so Claudia Orth weiter.
Diese freien Lehrstellen möchte das Team der Handwerkskammer Mannheim Rhein-Neckar-Odenwald am kommenden Freitag gerne besetzen. “Hier unterstützen wir Ausbildungssuchende mit unserem Angebot der passgenauen Vermittlung”, so Claudia Orth. “Jugendliche können sich mit unserem Lehrstellenvermittler, Stefan Schlösser in Verbindung setzen und werden dann bei der Suche nach dem richtigen Ausbildungsplatz im Handwerk unterstützt – und dies auch nach der Last-Minute-Lehrstellenbörse!”
Die Vertreterin der Handwerkskammer fordert ausdrücklich die richtige Vorbereitung für die Ausbildungsplatzsuche: “Ganz wichtig ist, dass die Jugendlichen, die sich jetzt noch auf der Lehrstellensuche befinden, sich gezielt mit ihrem Berufswunsch beschäftigen. Eine Beratung nach dem Motto “Ich suche irgendetwas” kann auch am Freitag nicht funktionieren. Zumindest die Richtung sollte klar sein”, so Claudia Orth deutlich. “Mit dem Thema Ausbildungsberuf muss jetzt eine realistische Selbsteinschätzung verbunden sein. Hier muss der Ausbildungsplatzsuchende nach dem Motto vorgehen ”Was kann ich?” und nicht mehr nach ”Was will ich?””.
Claudia Orth weist ausdrücklich darauf hin, dass es sich um eine Last-Minute-Börse handelt. Lehrstellen für 2011 werden am Freitag nicht angeboten, sondern sind auf der Homepage der Kammer im Internet eingestellt.
Für Besucher der Last-Minute-Lehrstellenbörse empfiehlt die Vertreterin der Handwerkskammer auch, nach Möglichkeit eine Bewerbungsmappe mitzubringen. “Es ist schon bemerkenswert, wie schnell Schulnoten vergessen werden”, so Claudia Orth augenzwinkernd. “Zumindest das letzte Schulzeugnis sollte man am Freitag dabei haben!”
Für den Endspurt empfiehlt die Handwerkskammer dringend, bei den Bewerbungen auf Vollständigkeit und Sorgfalt zu achten. “Eine Bewerbung ist die ersten Visitenkarte, die man bei einem Betrieb abgibt”, so Claudia Orth. “In der Regel werden fehlende Unterlagen oder Lücken im Lebenslauf nicht nachgefordert. Hier werden aus Unachtsamkeit Chancen vergeben.” Tipps für die richtige Bewerbung und auch Lehrstellen- und Praktikumsplätze gibt es auf www.hwk-mannheim.de.