Gefährliche Kinderarbeit – Leid und Lösung

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Umso wichtiger ist es, dass es Bücher wie dieses gibt, die aufklären. Die Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) weist in diesem Werk erstmalig explizit auf gefährliche Arbeiten hin, denen Kinder nachgehen müssen, wie beispielsweise in Goldmienen in Afrika. Außerdem werden Kinder zur Prostitution gezwungen, als Drogenkuriere benutzt, regelrecht versklavt oder müssen andere harte körperliche Arbeiten ausführen, die ihre Gesundheit stark angreifen. Auf der anderen Seite zeigt das Buch Lösungen auf. Die ILO stellt explizit dar, was getan werden kann, um die grausame gefährliche Kinderarbeit zu bekämpfen.

Das Dokument der Internationalen Arbeitsorganisation ist in drei Teile gegliedert: Teil I ist der einführende Teil und erlaubt einen allgemeinen Überblick über das Problem der gefährlichen Kinderarbeit. Hier wird eine Definition formuliert, über das Ausmaß der Kinderarbeit berichtet und erklärt, weshalb der besondere Schutz von Kindern so wichtig ist. Im zweiten Teil werden vor allem Forschungsergebnisse präsentiert. Darüber hinaus werden auch Initiativen vorgestellt, die erfolgreich gegen gefährliche Kinderarbeit kämpfen. Außerdem findet sich dort eine Zusammenstellung von konkreten Lösungsmaßnahmen, welche bereits in mehreren Ländern angewendet werden und das Potential zu globalem Erfolg haben. Im dritten und letzten Teil werden nun die beiden vorhergehenden Kapitel zusammengeführt. Es wird ein umfassendes Konzept erstellt, das aufzeigt, wie man gehen Kinderarbeit angehen und sie sogar beseitigen kann.

Die Originalausgabe dieser Arbeit wurde von der Internationalen Arbeitsorganisation in Genf, unter dem Titel „Children in hazardous work: what we know, what we need to do“ veröffentlicht. Die deutsche Übersetzung liegt nun erstmalig in deutscher Sprache in der Reihe „Bücher für eine starke Gesellschaft – Zeitkritik“ bei Edition Aumann vor.