Kasseler Karriereprogramm: Mehrdimensionale Organisationsberatung / Nachfrage aus dem In- und Ausland nach Masterstudiengang im Oktoberübersteigt Zahl der Plätze

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Der Masterstudiengang „Mehrdimensionale
Organisationsberatung“ hat sich zu einem der beliebtesten und
erfolgreichsten Karriereprogramme der UNIKIMS, der privaten
Management School der Universität Kassel und erfolgreicher hessischer
Unternehmen, entwickelt. Zu einer Informationsveranstaltung für den
Studienstart des neuen Jahrgangs zum Wintersemester 2014/15 kamen 36
Interessenten aus dem deutschsprachigen Raum und den Niederlanden
nach Kassel. Die Zahl der Studierenden ist auf 24 begrenzt. Wer im
Herbst beim Beginn des neuen Semesters dabei sein möchte, sollte
jetzt handeln.

Der sechssemestrige Studiengang wird in dieser Form seit 2008
angeboten. Etwa 80 Berufstätige haben den Masterstudiengang, der auf
einen ersten akademischen Abschluss aufbaut, bisher absolviert. Ein
Student reiste sogar eigens über drei Jahre zu den
Präsenzveranstaltungen aus den USA an. Die Absolventen verweisen
regelmäßig auf einen „Sprung“ in ihrer persönlichen Entwicklung durch
das Studium. Die Gebühr für ein Semester beträgt 2.350 Euro. Am Ende
steht der Masterabschluss mit Berechtigung zur Promotion. Die
Universität Kassel zählt zu den ersten Adressen in der Tradition der
Supervision im deutschsprachigen Raum und der Masterstudiengang setzt
diese fort.

Interessenten aus allen Berufen: Ingenieure, Controller und
Personalentwickler

Die Interessenten kommen aus unterschiedlichen Berufen, sind
Maschinenbauer, Controller, Bauingenieure, Ärzte, Theologen,
IT-Berater und -entwickler, Lehrer und Schauspieler, aber auch
Personalentwickler und Sozialarbeiter. Es seien „Menschen, die an
Grenzen gestoßen sind; Leute, die nicht denken, dass sie alles schon
gelernt haben“, berichtet Michaela Schmoczer, Managerin des
Studiengangs an der UNIKIMS. Vielfach seien die Interessenten schon
als Supervisoren oder Coaches tätig. Sie möchten sich aber
weiterentwickeln, um sich im Unternehmen für eine andere und vielfach
bessere Position oder für die Selbstständigkeit besser zu
qualifizieren. „Sie wollen sich professionalisieren und damit
profilieren sowie sich gegenüber anderen Beratern differenzieren.
„Als konditionierter Steuerrechtler und Betriebswirt hat mir der
Studiengang veranschaulicht, dass die Welt − meine Berufswelt
− komplexer ist, als ich es bisher gelernt hatte. Die Breite
dessen, was in und zwischen Menschen ist, wie Gruppen und
Organisationen funktionieren und wiederum mich beeinflussen, konnte
ich erfahren und dadurch erlernen. Das nützt mir im privaten wir im
beruflichen Leben“, sagt Frank Zielasko, hauptamtlich Lehrender am
Bildungs- und Wissenschaftszentrum der Bundesfinanzverwaltung in
Münster.

Karin Leven, Dipl. Ing., selbstständige Organisationsberaterin und
Coach, ebenfalls Absolventin des Studiengangs, sagt: „Das Studium hat
in jedem Fall meine Professionalität als Beraterin gestärkt. Meine
Wahrnehmung ist differenzierter, insbesondere der systemische sowie
der gruppendynamische Blick auf Situationen, Teams und auf
Organisationen hat sich geschärft. Außerdem habe ich an
Selbststeuerungskompetenz als Beraterin gewonnen. Das gleichzeitige
Wahrnehmen, sich selbst beobachten, agieren und intervenieren in der
konkreten Beratungssituation habe ich trainiert. Nebenbei habe ich an
Theorie-, Konzept- und Methodenkenntnis gewonnen.“

Der Studiengang ist auch von der Deutschen Gesellschaft für
Supervision zertifiziert, und der Masterabschluss in Kassel
berechtigt zur Aufnahme in diese Gesellschaft“, sagt Frau Schmoczer.
Vor allem für öffentliche Auftraggeber sei die Mitgliedschaft in der
Deutschen Gesellschaft für Supervision ein Qualitätskriterium in der
Supervision.

Die Masterstudierenden lernen „am eigenen Leib“

Als Stärken des Studiengangs schildert Frau Prof. Dr. Karin
Lackner, akademische Leiterin des Studiengangs, die Offenheit
gegenüber den verschiedenen Denkschulen und Theorien, sei es, dass
diese in der Soziologie, Psychologie oder Philosophie wurzeln, sowie
„das Lernen in aufsteigender Komplexität“ innerhalb des Studiengangs:
„Der Einzelne und die Lehrgangsgruppe sind ein Element des Lernens.
Szenarien werden durchgespielt und die Prozesse reflektiert.“
Gegenstand des Lernens sei zunächst die eigene Person, dann die
Gruppe und schließlich die Organisation. Der Einzelne lerne am
„eigenen Leib“, was es bedeute, in eine Hierarchie eingebunden zu
sein. Er solle zum Beispiel Gruppenbildung, Meinungsbildung, direkte
und indirekte Kommunikation, Diversity sowie Partizipation und deren
Gegenteil erfahren. Zwei Veranstaltungen innerhalb der sechs Semester
absolvieren die Teilnehmer an der Universität Klagenfurt: die
Trainingsgruppe und das Organisationstraining. „In meiner täglichen
Arbeit als Organisationsberater und Konfliktlöser profitieren meine
Kunden und ich immer wieder vom gruppendynamischen und
konstruktivistischen Ansatz des MDO-Studiums“, meint dazu der
Absolvent Volker Walpuski.

Dozenten mit Erfahrung in internationalen Unternehmen und
Wissenschaft

Alle Dozenten des Studiengangs haben einen wissenschaftlichen und
praktischen Hintergrund. Sie sind u.a. für die internationale
Industrie, Logistiker, das Finanzwesen, die öffentliche Verwaltung
und im Gesundheitswesen tätig. „Jedes Seminar wird von zwei Dozenten
geleitet, die ihre Erfahrungen anonymisiert mitbringen und auch
erklären, was aus welchem Grund funktioniert hat und was nicht“, sagt
Frau Lackner. „Insbesondere diese Bereitschaft, Erfahrungen mit
angehenden Beratern zu teilen, sowie die Interaktionen und
Interventionen der Dozenten schätzen die Absolventen und diese
bringen sie in ihrer persönlichen und beruflichen Entwicklung
weiter.“

Der Absolvent Zielasko bestätigt das: „Ich denke, dieses Studium
hat mir auch deshalb genützt, weil es auf Berufstätige ausgerichtet
ist und mir etliche weitere Dimensionen eröffnet hat. Die bis dato
erlebten anderen akademischen Ausbildungen brachten mich nicht
weiter, sondern nur hochspezialisiert tiefer. Lernen durch
Selbst-Reflexion vor einem breiten theoretischen Hintergrund im
Teamteaching von akademischen Praktikern habe ich als bislang beste
Art erlebt, selbst in den mir gestellten Aufgaben wirksamer zu
werden. Ich habe Vertrauen gewonnen, auch für in künftigen
Problemlagen zumindest einen Weg zu finden.“

Nächster Studienbeginn am 1. Oktober 2014

Der nächste Masterstudiengang beginnt am 1. Oktober 2014. Aufgrund
der großen Nachfrage ist eine frühzeitige Anmeldung empfehlenswert.
Informationen zu Zugangsvoraussetzungen, Lehrgangsdesign,
Lehrgangsphilosophie, Terminen und zur Anmeldung sind zu finden unter
www.unikims.de/mdob.

Pressekontakt:
Ihre Ansprechpartnerinnen zum Fachthema:

Prof. Dr. Karin Lackner
Akademische Leitung
Professorin für Organisationsberatung, Supervision und Coaching
Institut für Psychologie/FB 01 Humanwissenschaften
Universität Kassel
+49 561-804-2965
karin.lackner@uni-kassel.de

Mag. Michaela Schmoczer
Studiengangsmanagement
+49 561-804-2945
schmoczer@mdob.uni-kassel.de

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