Klimaschutz macht Schule

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Schmalkalden, Dezember 2010. „Für Klimaschutz ist keiner zu jung, dafür sollte sich jeder engagieren“, sagt Thomas Heß, Geschäftsführer von Thüringer Waldquell. Das Unternehmen sucht deshalb ab sofort zum zweiten Mal die größten Klimahelden an Thüringer Schulen. „Alle Schüler der 5. bis 12. Klassen sind gefragt, Ideen zu entwickeln, wie sie an ihrer Schule natürliche Ressourcen einsparen und damit effektiv das Klima schützen können.“ Ob die Nachwuchsforscher Wege finden, um den Strom- und Wasserverbrauch der Schule zu optimieren oder die Turnhalle zukünftig mit Solarenergie beheizen wollen, ist ganz ihrer Kreativität überlassen. Bis 6. Mai 2011 haben Schüler und Lehrer Zeit, ihre grünen Projekte einzureichen, die dann von einer Expertenjury beurteilt werden. Die größten Klimahelden bekommen von Thüringer Waldquell 3.000 Euro für die Umsetzung ihres Projektes. Die Plätze 2 und 3 erhalten 2.000 beziehungsweise 1.000 Euro. Alle Informationen, die konkreten Teilnahmebedingungen und die Bewerbungsunterlagen zum Wettbewerb gibt es unter www.twq.de/klimahelden.

Das Thüringer Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur (TMBWK) unterstützt die Initiative.
Im ersten Wettbewerbsjahr 2010 beeindruckten die Teilnehmer mit cleveren Gesamtkonzepten, pfiffigen Energiesparrechnungen und wirkungsvollen Paketen aus vielen kleinen Ideen. Gewonnen hatte die Staatliche Regelschule „Conrad Ekhof“ aus Gotha mit ihrem multifunktionalen „Grünen E(c)khof“. Dieser Schulhof kann auch für den Unterricht genutzt werden, erzeugt per Sonnenkollektoren und Windrad Energie und ermöglicht dank einer Wetterstation die Klimabeobachtung. Letztere wurde gerade fertig gestellt und kann nun schon den frisch eingetroffenen Winter dokumentieren.