Klimawandel auf dem Lehrplan

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Heute setzte Prof. Dr. Matthias Hampel vom Fachbereich Angewandte Ingenieurwissenschaften der Hochschule Kaiserslautern in seiner Physik-Vorlesung ein Zeichen dafür, dass unmittelbarer Handlungsbedarf bezüglich des menschgemachten Klimawandels besteht. Damit folgte er dem Aufruf #LecturesForFuture, den ein Zusammenschluss von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern gestartet hat, in dieser Woche den Inhalt einer bestehenden curricularen Lehrveranstaltung durch das Thema Klima zu ersetzen.

Vor rund 40 Studierenden des ersten Semesters zeigte er nicht nur die Folgen auf, die wir zu erwarten haben, wenn wir bzgl. des CO2-Ausstoßes weitermachen wie bisher, sondern auch die Möglichkeiten, die uns physikalisch bleiben, um eine Klimakatastrophe abzuwenden. Dabei sprach er über erneuerbare Energien und Energieeffizienzmaßnahmen, aber auch über die gegenwärtig unrealistischen Optionen wie CO2-Abscheidung und Speicherung (CCS) sowie Kernspaltung und Kernfusion.

Allein ein effektives Nutzen von Sonnenenergie könnte einen Großteil unseres Energiebedarfs decken, denn die Sonne sendet täglich ein Vielfaches der Energie zur Erde, die wir tatsächlich brauchen. Da die Mehrzahl der Weltbevölkerung in Regionen mit starker Sonneneinstrahlung lebt, könnte deren Energiebedarf zu einem großen Teil über Sonnenenergie gedeckt werden.

Die Studierenden zeigten reges Interesse und viele brachten auch eigenes Wissen ein, z.B. dazu, wie die Fleischproduktion zum Klimawandel beiträgt und was man als Individuum dazu beitragen kann, klimabewusst zu leben.

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