Note 1 für das virtuelle Klassenzimmer (FOTO)

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Die bei privaten Nutzern und Unternehmen allseits beliebte Organisations- und Kollaborationsplattform “Cling – Dein Schreibtisch in der Cloud (https://cling.com/?utm_source=presse&utm_medium=pm&utm_campaign=PR.DE.PM_202106)” hat vor mehr als einem Jahr den Weg in die Klassenzimmer der Obersee-Schule Berlin gefunden und beweist: Digitaler Unterricht ist nicht bloß ein Notnagel im Corona-Lockdown, sondern eine sinnvolle Ergänzung im Lehrbetrieb.

Juni 2021: Schüler, Eltern und Lehrer in ganz Deutschland leiden immer noch unter Homeschooling, Wechselunterricht und Digitalisierungsstau. In ganz Deutschland? Nicht an der Obersee-Schule, einer Grundschule mit 400 Schülern in Alt-Hohenschönhausen im Berliner Bezirk Lichtenberg. Diana Romianowski wirkt entspannt, wenn sie vom Unterricht in ihrer Klasse erzählt. Sie unterrichtet wie auch ihre Kollegin Anja Bremert als Klassenlehrerin unter anderem Deutsch, Englisch, Gesellschaftswissenschaften, Kunst und noch einige andere Fächer – an Grundschulen müssen Lehrer nun mal in vielen Fächern fit sein. “Doch”, erinnern sich die beiden, “im ersten Lockdown war es schon stressig.” Ihr Mail-Postfach sei damals unübersichtlich voll mit Nachrichten von Schülern und Eltern gewesen. Doch davon sei heute keine Rede mehr.

Erfolgreiches Pilotprojekt

Was ist damals geschehen? Am Anfang der Osterferien 2020 überlegten die beiden Lehrerinnen, mit welchem digitalen Hilfsmittel sie sich besser auf die Zeit des Homeschoolings vorbereiten können. Mehrere Werkzeuge kamen in Frage, zum Beispiel Microsoft Teams. Doch das sei für Grundschüler zu komplex und schied damit aus, auch mit Padlet konnten sich die beiden nicht so recht anfreunden.

Auf Initiative der Schulleitung hin, wurde Cling ausgewählt. Durch die familiäre Nähe von Frau Romianowski zu Cling und die privaten Erfahrungen mit der Plattform aus dem Kollegium, ging dann alles ganz schnell. So startete noch in den Osterferien ein Pilotprojekt mit zehn Schülern einer 5. Klasse, bei dem die Lehrerinnen Boards für die Fächer Naturwissenschaften und Geschichte einrichteten. Das Pilotprojekt wurde ein voller Erfolg. “Die Schüler kamen sofort damit zurecht und für uns ist es eine riesige Arbeitserleichterung”, lobt Anja Bremert.

Heute, gut ein Jahr danach, organisieren alle 20 Lehrkräfte ihren Unterricht mit Cling – selbst vorher noch skeptische Kollegen arbeiten nun routiniert und mit viel Freude auf der Plattform. Alle Klassen haben ein eigenes Klassenboard, das die Schüler fast so nutzen, als wären sie in der Schule. Da gibt es eine Spalte mit dem Stundenplan, der auch die beiden Lerngruppen im Wechselunterricht organisiert, außerdem finden Eltern hier Infos zum Übergang auf die weiterführende Schule. In der zweiten Spalte können sich die Schüler Geburtstagsgrüße schicken oder den Schülerhaushalt besprechen. Weitere Boards sind den Fächern zugeordnet -Musik, Englisch und so weiter.

Richtig gemütlich

Heute ist in Nawi das Thema Muskulatur dran. Die Schüler finden dazu im Nawi-Board ihren Lernstoff mit Erklärvideos, Bildern, Merksätzen, Aufgaben und Lösungen, den sie selbstständig bearbeiten. Aber auch Präsenzunterricht findet dank integrierter Videokonferenz statt. “Das ist wie ein virtuelles Klassenzimmer”, beschreibt Anja Bremert. Sogar die Pausen werden eingehalten. Kann ein Kind nicht teilnehmen, loggt es sich eben in der nächsten Stunde ein, wenn die andere Hälfte der Klasse im Wechselunterricht dran ist, oder es bearbeitet den Stoff an einem anderen Tag, denn Cling ist auch wie ein riesiges Archiv, das keinen Stoff vergisst.

Zugegeben: Die Obersee-Schule ist ziemlich gut auf den digitalen Unterricht vorbereitet. Alle Klassenzimmer sind mit Smartboards, Kamera und Mikrofon ausgestattet. Und zuhause haben alle Schüler Internetzugang und ein geeignetes Endgerät. Wo das nicht der Fall ist, spendiert der Berliner Senat Tablets.

Die beiden Lehrerinnen haben einen guten Vergleich von Cling mit anderen Angeboten. Frau Romianowskis Tochter ist an einer anderen Schule und nutzt dort schul.cloud, was vergleichbar ist mit einer WhatsApp-Gruppe. Und Anja Bremerts Sohn arbeitet an seiner Schule mit Padlet, dort gibt es allerdings keine Smartboards. Oberschulen setzten häufig Teams ein. “Das funktioniert alles, aber nicht so gut wie Cling”, so Anja Bremert, andere Tools seien ihr zu unpersönlich, gerade für Grundschüler. Diana Romianowski pflichtet bei: “Man kann sich Cling richtig gemütlich einrichten, wie ein virtuelles Klassenzimmer, das vermittelt den Schülern im Lockdown Normalität und Gemeinsamkeit.” Dabei sei der Aufwand nicht einmal höher. “Ob ich einen Wochenplan auf Papier mache oder mit Cling, macht zeitlich keinen Unterschied.”

Schüchterne blühen auf

Und welchen Unterschied macht es für die Schüler? Die Motivation sei nach wie vor hoch, haben die beiden Lehrerinnen festgestellt. Die Schüler dürfen im Klassenboard kommentieren und auch selbst Boards erstellen, die Berechtigung dazu können die Lehrkräfte einstellen, auch Gespräche unter vier Augen sind möglich. Manche Schüler seien regelrecht aufgeblüht. Vor allem schüchterne Schüler würden sich mehr trauen und zum Beispiel ein Gruppenarbeitsboard erstellen. “Ein besonders unmotivierter Schüler von uns hat sich regelrecht zum Überflieger entwickelt”, berichtet Anja Bremert. Allerdings könne Cling auch nicht alle Probleme lösen. Einige Schüler seien im Lockdown auf der Strecke geblieben, die psychische Gesundheit habe bei manchen schon gelitten.

Eines ist aber klar: Wenn Homeschooling und Wechselunterricht beendet sind und Präsenzunterricht wieder voll möglich ist, werden die Lehrkräfte an der Obersee-Schule weiter mit Cling arbeiten. Anja Bremert: “Das war nicht nur eine Notlösung in der Corona-Krise, sondern wird auch in Zukunft die zentrale Plattform für unseren Unterricht und den allgemeinen Schulalltag sein.”

Mehr zu Cling und den Anwendungsgebieten für private Nutzer, Teams und Unternehmen gibt es unter cling.com

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