Paukenschlag im Recht: EBS Universität reformiert das Jurastudium (FOTO)

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Das Jurastudium gilt als verstaubt, elitär und trocken. Als eine der ersten
juristischen Fakultäten Deutschlands unterzieht die EBS Law School das
Jurastudium zum Wintersemester 2020/21 deshalb einer grundlegenden Reform. An
der EBS Universität für Wirtschaft und Recht wird ab diesem Zeitpunkt die
juristische Ausbildung in thematisch aufeinander abgestimmten 5-Wochen-Blöcken
erfolgen. In jedem dieser Blöcke beschäftigen sich die Studierenden in kleinen
Lerngruppen intensiv mit einem bestimmten Fach- oder Themenbereich. Im Anschluss
hieran legen sie eine kompetenzorientierte und auf die Bedürfnisse der
juristischen Praxis abgestimmte Prüfung ab und erhalten so ein kontinuierliches
Leistungsfeedback.

Prof. Dr. Markus Ogorek, Universitätspräsident: “Bundesweit bricht fast jeder
dritte Jura-Studierende das Studium ab. Das zeigt uns: Es ist höchste Zeit, die
Art und Weise, wie wir an den Universitäten die rechtswissenschaftliche
Ausbildung betreiben, radikal zu überdenken und überkommene Strukturen infrage
zu stellen. Mit unserem neuen didaktischen Konzept und der damit einhergehenden
Sequenzierung des Studienverlaufs in Fünf-Wochen-Blöcke entflechten wir das
anspruchsvolle Studium, fördern die Konzentration auf das Wesentliche und
bleiben dabei unserem Leistungsversprechen einer wissenschaftlich fundierten
Examensvorbereitung treu. Für die juristische Ausbildung in Deutschland ist
diese Umstellung gleichsam ein Paukenschlag.”

“Zum dritten Mal in Folge kam 2018 die beste Jura-Absolventin Hessens von der
EBS Universität. Dies ist ein Beleg dafür, dass unser Ausbildungskonzept
aufgeht. Nun wollen wir es noch weiter optimieren. Dank der neuen Struktur
unseres Jurastudiums werden die Studierenden sich ohne Ablenkung jeweils einem
klar definierten und eingegrenzten Themenbereich widmen und diesen intensiv
bearbeiten können. Damit greifen wir zentrale Erkenntnisse der
Kognitionswissenschaften auf und machen sie uns für die juristische Ausbildung
zunutze”, ergänzt Prof. Dr. Emanuel V. Towfigh, Dekan der EBS Law School.

Die neue Studienstruktur rezipiert Elemente eines von der SRH entwickelten
methodisch-didaktischen Konzepts (sog. CORE-Prinzip), das unlängst vom
Stifterverband für die deutsche Wissenschaft mit dem Genius Loci-Preis für
exzellente Lehre ausgezeichnet wurde. Dieses Konzept ist von der EBS Universität
auf die spezifischen Bedürfnisse universitärer Lehre zugeschnitten und für das
Fach Rechtswissenschaften weiterentwickelt worden. Geballte Prüfungsphasen am
Ende eines Semesters gehören damit der Vergangenheit an. Die Prüfungsbelastung
der Studierenden verteilt sich zukünftig gleichmäßig auf die gesamte
Studienzeit. Die Studierenden erlangen so Prüfungsroutine, lernen gleichmäßiger,
mehr und mit höherer Motivation.

Bei der Vorbereitung auf die Erste juristische Prüfung (vormals Erstes
Staatsexamen) profitieren die Studierenden zudem vom integrierten einjährigen
Examinatorium zur Erreichung der persönlichen Bestnote. Darüber hinaus sind
wirtschaftswissenschaftliche Studienanteile von Anfang an Teil des EBS
Jurastudiums. Dadurch können Studierende nach Abschluss ihrer juristischen
Ausbildung in nur einem weiteren Semester einen Master in Business (M.A.) oder
in nur einem Jahr einen Master of Science (M.Sc.) an der EBS Business School
erwerben. Eine weitere Besonderheit des EBS Jurastudiums: Alle Studierenden
verbringen planmäßig ein Semester an einer der rund 90 Partneruniversitä-ten.
Das Auslandssemester soll den Studierenden die kulturelle und historische
Prägung des Rechts verdeutlichen und ihnen die Möglichkeit geben, eine fremde
Rechtsordnung kennenzulernen. Die Studierenden verbessern nicht nur ihre
Fremdsprachenkenntnisse, sondern erwerben die Fähigkeit, rechtsvergleichende
Bezüge herzustellen, die ihnen auch bei der Auslegung und Anwendung des
deutschen Rechts helfen.

Über die EBS Universität für Wirtschaft und Recht:

Die EBS Universität ist eine der führenden privaten Wirtschaftsuniversitäten
Deutschlands mit Standorten in Wiesbaden und Oestrich-Winkel. Aktuell lernen und
forschen rund 2200 Studierende und Doktoranden an drei Fakultäten. Die EBS
Business School, älteste private Hochschule für Betriebswirtschaftslehre in
Deutschland, bildet seit 1971 Führungspersönlichkeiten mit internationaler
Perspektive aus. Die EBS Law School, jüngste juristische Fakultät in
Deutschland, bietet seit 2011 ein vollwertiges, klassisches Jura-Studium mit dem
Abschlussziel Staatsexamen und wirtschaftsrechtlichen Schwerpunktbereichen sowie
einem integrierten Master in Business (M.A.) an. Mit ihrem Weiterbildungsangebot
der EBS Executive School unterstützt die Universität Fach- und Führungskräfte
aus der Wirtschaft. Seit Juli 2016 ist die EBS Universität Teil des
gemeinnützigen Stiftungsunternehmens SRH, einem führenden Anbieter von Bildungs-
und Gesundheitsdienstleistungen.

www.ebs.edu

Pressekontakt:
Anna Schneider
Leiterin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Telefon: +49 611 7102-1681
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