Schüler optimal erreichen: Onlinekurs auf Lernen.cloud verhilft Lehrkräften zu starker Stimme

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Die Stimme ist für Lehrkräfte eines der wesentlichen Instrumente der Unterrichtsgestaltung. Umso wichtiger zu wissen, wie man sie richtig einsetzt und pflegt. Der neue Kurs Die belastbare Lehrerstimme (https://lernen.cloud/courses/mh_stimmtraining2021) auf der Fortbildungsplattform Lernen.cloud (https://lernen.cloud) des Hasso-Plattner-Instituts (HPI) liefert Lehrkräften wertvolle Tipps, um kraftvoll und selbstbewusst zu sprechen. Stimmtrainerin Dr. Monika Hein vermittelt in der kostenfreien Online-Schulung die wichtigsten Faktoren für eine belastbare Lehrerstimme und gibt Anregungen, wie Lehrkräfte ihre Stimme im Unterricht ökonomisch einsetzen und Inhalte stimmlich so gestalten, dass ihre Schüler:innen möglichst viel mitnehmen. Außerdem verrät sie, wie sich mit ein paar wenigen Tricks Stimmstörungen vermeiden lassen.

“Das Interesse an Online-Fortbildungsformaten ist bei Lehrkräften seit Beginn der Pandemie enorm gestiegen. Mit Lernen.cloud haben wir auf diesen Bedarf reagiert und ein vielfältiges Angebot geschaffen, das Lehrkräfte gezielt dabei unterstützt, ihren Unterricht kreativ, effizient und zeitgemäß zu gestalten”, sagt Professor Christoph Meinel, Direktor des HPI und Leiter des HPI Schul-Cloud-Projekts. “Wichtig ist uns, auf der Plattform ein möglichst breites Spektrum abzudecken. Das Programm spiegelt die vielen Facetten des Lehrerberufs wider und umfasst deshalb neben Kursen zur Nutzung digitaler Tools Themen wie Datenschutz, Urheberrecht und jetzt auch Stimmbildung.”

Der Kurs “Die belastbare Lehrerstimme” ist jederzeit kostenlos abrufbar unter:

https://lernen.cloud/courses/mh_stimmtraining2021/items/57peFb7ZOU3mG1JcdxMTP7

Lernen.cloud – Praxistipps zur Gestaltung digitalen Unterrichts

Auf der offenen Plattform Lernen.cloud bietet das HPI praxisnahe Fortbildungen für Lehrkräfte an, die sich fit für die Gestaltung zeitgemäßen digitalen Unterrichts machen möchten. Neben administrativer Unterstützung finden Pädagog:innen dort Kurse, die die Funktionen der HPI Schul-Cloud vorstellen, die das HPI mit Förderung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung entwickelt. Das Kursprogramm umfasst Anleitungen, wie online Kurse angelegt, Inhalte erstellt, Video-Konferenzen durchgeführt, Teams gebildet, Dokumente geteilt und Hausaufgaben bearbeitet werden können. Ein Kurs speziell für Eltern gibt Tipps, wie sie ihre Kinder beim digitalen Lernen zuhause unterstützen können. Das Angebot auf der PlattformLernen.cloud verzeichnet bereits über 25.000 Kurseinschreibungen und wird sukzessive ausgebaut. Künftig sind u. a. auch Erklärvideos speziell für Grundschüler:innen geplant sowie eine Schulung für Lehrkräfte, die Kolleg:innen fortbilden möchten.

Kurzprofil HPI Schul-Cloud

Das Hasso-Plattner-Institut entwickelt seit 2017 gemeinsam mit dem nationalen Excellence-Schulnetzwerk MINT-EC, zahlreichen Experten aus Wissenschaft und Praxis und gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) eine Schul-Cloud, mit der digitale Inhalte verschiedener Anbieter einfach und sicher in der Schule genutzt werden können. Ziel der HPI Schul-Cloud ist es, eine intuitiv bedienbare digitale Lehr- und Lernumgebung zu schaffen, die orts- und zeitunabhängig von jedem Endgerät genutzt werden kann und datenschutzkonform ist. Aktuell greifen über 1,3 Millionen Nutzer:innen auf die HPI Schul-Cloud zu. Nachdem zunächst ausschließlich Schulen des Projektpartners MINT-EC sowie Schulen über die Kooperationen mit den Bundesländern Niedersachsen (Niedersächsische Bildungscloud), Brandenburg (Schul-Cloud Brandenburg) und Thüringen (Thüringer Schulcloud) beteiligt waren, wurde die HPI Schul-Cloud im März 2020 in Reaktion auf die Coronapandemie deutschlandweit für alle Schulen geöffnet, die kein vergleichbares Angebot des Landes oder des Schulträgers nutzen konnten.

Weitere Informationen zur HPI Schul-Cloud unter:

https://hpi.schul-cloud.org/ (https://hpi-schul-cloud.de/)

Kurzprofil Hasso-Plattner-Institut

Das Hasso-Plattner-Institut (HPI) in Potsdam ist Deutschlands universitäres Exzellenz-Zentrum für Digital Engineering (https://hpi.de). Mit dem Bachelorstudiengang “IT-Systems Engineering” bietet die gemeinsame Digital-Engineering-Fakultät des HPI und der Universität Potsdam ein deutschlandweit einmaliges und besonders praxisnahes ingenieurwissenschaftliches Informatikstudium an, das von derzeit rund 650 Studierenden genutzt wird. In den vier Masterstudiengängen “IT-Systems Engineering”, “Digital Health”, “Data Engineering” und “Cybersecurity” können darauf aufbauend eigene Forschungsschwerpunkte gesetzt werden. Bei den CHE-Hochschulrankings belegt das HPI stets Spitzenplätze. Die HPI School of Design Thinking, Europas erste Innovationsschule für Studierende nach dem Vorbild der Stanforder d.school, bietet jährlich 240 Plätze für ein Zusatzstudium an. Derzeit sind am HPI 21 Professorinnen und Professoren sowie über 50 weitere Gastprofessoren, Lehrbeauftragte und Dozenten tätig. Es betreibt exzellente universitäre Forschung – in seinen IT-Fachgebieten, aber auch in der HPI Research Schools für Doktoranden mit ihren Forschungsaußenstellen in Kapstadt, Irvine, Haifa und Nanjing. Schwerpunkt der HPI-Lehre und -Forschung sind die Grundlagen und Anwendungen großer, hoch komplexer und vernetzter IT-Systeme. Hinzu kommt das Entwickeln und Erforschen nutzerorientierter Innovationen für alle Lebensbereiche.

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Christiane Rosenbach, Tel. 0331 5509-119, christiane.rosenbach@hpi.de
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