Schüleraustausch Kanada in 7 Punkten: Helena vergleicht die High School und ihre deutschen Schule

Filed under: Schul- / Berufsausbildung |


Helena aus Stuttgart hat ihr Auslandsjahr mit einem Austausch-Stipendium der Stiftung Völkerverständigung in Nova Scotia in Kanada verbracht. Ihre Erfahrungen findet man im Schüleraustausch Blog (schueleraustausch-portal.de/blog-kanada)
1 Im Vergleich zum deutschen Schulsystem gibt es in Kanada mehr praktische Schulfächer. So habe ich in diesem Semester Food and Hospitality. In dem Kurs kochen wir und es macht mir sehr viel Spaß. In dem Kurs sind nur sieben Personen. Wir müssen bei diesen praktischen Aufgaben viel miteinander reden, dadurch verbessere ich mich auch in Englisch. Da auch zwei Austauschschüler aus Ecuador und aus den Niederlanden dabei sind, kochen wir nach verschiedensten Rezepten und probieren neue Gerichte aus.
2 Schüleraustausch Kanada: Meine High School ist sehr gut ausgestattet. Auch wenn unsere Schule mit 200 Schülern ziemlich klein ist, haben wir eine sehr gute Ausstattung auch mit viel moderner Technik wie Beamer, Smartboards, und Laptops. Außerdem ist in der gesamten Schule WLAN frei verfügbar. Ich nutze diese Möglichkeiten sehr, denn im späteren Arbeitsleben kann ich sicher davon profitieren.
3 Schüleraustausch an der High School in Kanada: Hausaufgaben online. Viele Assignments, also Projekte oder Hausaufgaben sind online zu erledigen und man braucht kein Papier dazu. Zudem hat man viele Möglichkeiten Bilder für die Projekte zu benutzen.
4 In der kanadischen High School wird mehr in Projekten gelernt als in Deutschland. Für diese Projekte arbeitet man im Unterricht selbstständig zu Hause. Wir lernen weniger auswendig dafür sind wir in mehreren Projekten aktiv.
5 Schüleraustausch Kanada: Die High School hat viele Sportangebote. Ein weiterer sehr gut ausgebauter Bereich sind die ganzen Sportangebote, die die Schule anbietet. Ich habe hier Curling, Snowboarden, Badminton, Leichtathletik und noch mehr ausprobieren können und ein paar neue Hobbies gefunden. Ich habe Curling noch nie gespielt aber den Gefallen daran gefunden. Ab Mitte März war ich im Track and Field, also im Leichtathletik-Team. Ab April haben wir Sport draußen gemacht, auch wenn es nur 10 oder 15 Grad waren.
6 Schüleraustausch: In Kanada sind auch die Lehrer offen und interessiert. Wir reden häufig mit den Lehrern nach der Schule und sie fragen wie es uns geht oder wie wir zurechtkommen. In Soziologie hatte ich eine Lehrerin, die wirklich super nett ist. Wir sind außerhalb der Schule mit ihr ins Kino gegangen und sie hat uns zu sich nach Hause eingeladen. Vor allem am Anfang, wenn sich die Austauschschüler noch nicht auskennen, ist es super, wenn man schnell ein gutes Verhältnis zu den Lehrern hat und Hilfe erhalten kann.
7 Wo findet man Schüleraustausch Stipendien und gute Angebote? Die beste High School für den Schüleraustausch Kanada findet man über eine Austausch-Organisation. Wer ins Internet sieht, stellt fest: Es gibt sehr viele Anbieter. Wichtig ist, nur solche Anbieter anzusehen, die sowohl leistungsfähig als auch seriös sind. Am einfachsten und sichersten ist es, wenn man eine vor-geprüfte Anbieterauswahl nutzt. Dafür gibt es die Anbieter-Suchmaschine auf dem Schüleraustausch-Portal, das unabhängig informiert: schueleraustausch-portal.de/organisationen. Vor der Entscheidung sollte man mit mehreren guten Anbietern persönlich sprechen. Dafür gibt es die bundesweiten AUF IN DIE WELT-Messen, die deutschen Schüleraustausch-Messen der gemeinnützigen Stiftung Völkerverständigung, die nur seriöse Anbieter zulässt. Orte und Termine: aufindiewelt.de/messen. Der Eintritt ist frei.

Weitere Informationen unter:
https://www.schueleraustausch-portal.de

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.