Schüleraustausch Schweden: Wie Clemens sein Stipendium gesucht hat und wie er das Stipendium genutzt hat

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Clemens aus Niedersachsen hat sein Auslandsjahr mit dem Schüleraustausch Stipendium der Stiftung Völkerverständigung im Süden von Schweden verbracht. Er berichtet hier über seine Erfahrungen. Seine bisherigen Berichte findet man im Schüleraustausch-Portal.

Schüleraustausch Schweden: Wie ich mein Stipendium gefunden habe. Meine Mutter war vor einigen Jahren auf einer Informationsveranstaltung beim Arbeitsamt, bei der es um Studieren für Kinder geht. Da wurde darauf aufmerksam gemacht, dass es ganz viele Stipendien-Geber gibt. Die Stipendien werden oft nicht in Anspruch genommen werden, weil viele Menschen gar nichts davon wissen. In dem ersten Beratungsgespräch bei der Austauschorganisation wurde auch erzählt, dass man ein Stipendium bekommen könnte, man müsse nur im Internet schauen. Die organisationseigenen Stipendien wären aber schon vergeben. Daraufhin hat meine Mutter gegoogelt und die Stiftung Völkerverständigung gefunden. Da genau Völkerverständigung heute ja so wichtig ist, hat sie sich weiter informiert und die Bewerbungsunterlagen abgerufen. Durch meine gemeinnützige Tätigkeit bei der Jugendfeuerwehr der Freiwilligen Feuerwehr war ich ja ein geeigneter Kandidat und daraufhin habe ich alle Unterlagen vorbereitet und abgeschickt. Es war ein Glück, dass die Bewerbungsfrist noch nicht abgelaufen war.

Schüleraustausch Schweden: Wie mir das Stipendium geholfen hat. Über das Taschengeld-Stipendium habe ich mich sehr gefreut, zum einen, weil es eine Anerkennung für meine Aufgaben bei der Feuerwehr ist, aber natürlich auch, weil ich mit diesem Geld tatkräftig unterstützt werde. Für das Land Schweden werden pro Monat 250 EUR Taschengeld von den Austauschorganisationen empfohlen, da die Lebenshaltungskosten hier sehr hoch sind. Das merkte ich auch an meinen Busfahrscheinen oder den Sachen, die ich mir selber kaufen musste. Und mit dieser finanziellen Unterstützung konnte ich auch noch an Ausflügen im Land teilnehmen.

Schüleraustausch Schweden: Die Stipendiaten-Berichte aus dem Austausch. Die Berichte halte ich für anspruchsvoll, da man ja auch nicht weiß, was die Leser so interessiert, und man soll sehr viel schreiben. Dennoch trainiert es einen im Aufsatz schreiben und das kann man später auf die Schule übertragen, wenn die Schule mehr Aufsätze verlangt oder in meinem Fall für nächstes Jahr Sport Theorie, wo wir auch sehr viel schreiben werden. Dieses Mal war es mit dem Bericht ziemlich stressig, da ich zurzeit viele Klausuren in der Schule schreibe und ich mich vorbereiten muss. Aber es hat auch Spaß gemacht, da man beim Schreiben ja auch immer noch mal über das Erlebte nachdenkt und das alles viel besser hängen bleibt und man sich an alle schönen Momente nochmal erinnert.
Die beste High School für den Schüleraustausch findet man über eine Austausch-Organisation. Wer ins Internet sieht, stellt fest: Es gibt sehr viele Anbieter. Wichtig ist, nur solche Anbieter anzusehen, die sowohl leistungsfähig als auch seriös sind. Dafür ist es am einfachsten und sichersten, wenn man eine vor-geprüfte Anbieterauswahl nutzt. Dafür gibt es die Anbieter-Suchmaschine auf dem Schüleraustausch-Portal, das unabhängig informiert. Vor der Entscheidung sollte man mit mehreren guten Anbietern persönlich sprechen. Dafür gibt es die bundesweiten AUF IN DIE WELT-Messen, die deutschen Schüleraustausch-Messen der gemeinnützigen Stiftung Völkerverständigung, die nur seriöse Anbieter zulässt. Orte und Termine: Messeseite Aufindiewelt. Der Eintritt ist frei.

Weitere Informationen unter:
https://www.schueleraustausch-portal.de