Schüleraustausch und Gap Year: 5 Punkte, warum Isabel ihren Freiwilligendienst in Ghana macht

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Isabel kommt aus Rheinland-Pfalz. Sie verbringt ihr Gap Year mit einem Reisestipendium der Stiftung Mensch und Zukunft im Freiwilligendienst in Ghana. Sie berichtet hier über ihre Erfahrungen. Alles zu ihrem Auslandsjahr und zu anderen Erfahrungen im Gap Year kannst du im Schüleraustausch Blog lesen (www.schueleraustausch-portal.de/freiwilligendienst).
1 Freiwilligendienst im Gap Year: Meine Sehnsucht nach Afrika. Ich kann nicht genau sagen warum, aber ich wollte immer schon seit der Grundschule einmal den afrikanischen Kontinent besuchen. Am Anfang war es nur ein Traum, aber je älter ich wurde, desto fester wurde mein Entschluss, dass ich mir irgendwann einmal diesen Traum erfüllen würde. Nicht nur, weil es mir eine bis dato noch komplett fremde Kultur war. Auch weil ich der Meinung war/bin, dass gerade über diesen Kontinent, und ich benutzte hier bewusst den Begriff „Kontinent Afrika“, sehr viel berichtet wird. Leider wird hier oft mit „anschaulichen“ Bildern, die unsere Gefühle ansprechen, und vielen Stereotypen gearbeitet, und genau dieser Beeinflussung wollte ich entgegenwirken, indem ich mir meine eigenen Bilder mache und meine eigenen Erfahrungen sammele.
2 Freiwilligendienst im Gap Year: Mein Interesse am Globalen Süden. Außerdem hat mich vor allem im Laufe des letzten Jahres die Beziehung zwischen dem „Globalen Süden“ und dem „Globalen Norden“ immer mehr interessiert. Also warum nicht einmal in eben diesem „Süden“ reisen, dort leben und ihn wirklich kennenlernen. Gleichzeitig erhoffe ich mir mehr Klarheit über meine Zukunftspläne zu erlangen. Im Moment will ich „Internationale Wirtschaft und Entwicklung“ in Bayreuth studieren, mal schauen wie es nach meinem internationalen Freiwilligendienst so aussieht…
3 Freiwilligendienst im Gap Year: Nach dem Abitur muss ein Jahr im Ausland sein. Angefangen hat es dann in der Oberstufe als sich jeder überlegt hat, was er nach dem Abitur so machen will – direkt anfangen zu studieren ist ja uncool. Warum also nicht meinen Reisetraum mit einem internationalen Freiwilligendienst verbinden. Ich hatte schon des Öfteren an ein FSJ gedacht, aber in Deutschland wollte ich auf keinen Fall eins machen, denn für mich war von vornherein klar, dass ich nach der Schule erst einmal raus aus der Heimat muss. Aber den Gedanken eines „Freiwilligen Sozialen Jahres“ fand ich immer schon top.
4 Freiwilligendienst im Gap Year: Das weltwärts-Programm ist für mich optimal. Prompt ging also die Recherche los, und schnell war klar, wenn, dann wird es ein „weltwärts“-Jahr sein. Einfach wegen der Bedingung, die mit diesem Dienst einhergehen. Die Absicherung war vor allem für meine Eltern beruhigend, und der finanzielle Aspekt, dass das Jahr quasi über Spenden finanziert wird, war für mich sehr wichtig. Ein weiterer Pluspunkt, ich kann meinen Eltern sagen ich muss für ein Jahr weg, es geht gar nicht kürzer – sehr nice, so soll es sein 😉
5 Freiwilligendienst im Gap Year: Ein Auslandjahr mit Sport soll es sein. Nun ging es ans Eingemachte, auf der Internetseite von „weltwärts“ suchte ich nach Projekten. Schnell fand ich heraus, dass es viele Projekte gibt, die den Sport als Aufhänger haben. Wow – das ist ja wie für mich gemacht. Ich habe die letzten vier Jahre bei uns im Verein schon als Trainer gearbeitet, und der Sport ist meine große Leidenschaft. Also kann ich meinen Traum einmal nach Afrika zu kommen, mit einem internationalen Freiwilligendienst im Sport verbinden; meine Werte, die ich schon durch den Sport gelernt habe, weitergeben, an Herausforderungen weit weg von zu Hause wachsen, und von anderen Menschen, mit ihren sehr unterschiedlichen Erfahrungen, lernen und profitieren – wenn das mal nicht ein Sechser im Lotto ist…
Schüleraustausch und Gap Year: Wie man die gute und günstige Austauschorganisation findet. Wer ins Internet sieht, stellt fest: Es gibt sehr viele Anbieter für Freiwilligendienst .Wichtig ist, nur solche Anbieter anzusehen, die sowohl leistungsfähig als auch seriös sind. Am einfachsten und sichersten ist es, wenn man eine vor-geprüfte Anbieter-Auswahl nutzt. Dafür gibt es die Anbieter-Suchmaschine auf dem Schüleraustausch-Portal, das unabhängig informiert: www.schueleraustausch-portal.de/organisationen. Dort gibt es auch die Stipendien Datenbank mit mehr als 1.000 seriösen Stipendien. Vor der Entscheidung sollte man zusätzlich mit mehreren guten Anbietern persönlich sprechen. Dafür gibt es die bundesweiten AUF IN DIE WELT-Messen, die deutschen Spezialmessen für Schüleraustausch und Gap Year der gemeinnützigen Stiftung Völkerverständigung, die nur seriöse Anbieter zulässt. Orte und Termine: www.aufindiewelt.de/messen. Der Eintritt ist frei. Die nächste AUF IN DIE WELT-Messe für das Rhein-Main-Gebiet findet am 15.02.2020 in Frankfurt statt.

Weitere Informationen unter:
https://www.schueleraustausch-portal.de

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