Schüleraustausch USA und Corona: 7 Punkte, wie alt man für das Auslandsjahr 2021/ 2022 sein muss

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Der Schüleraustausch, klassisch das Auslandsjahr, ist bei vielen jungen Leuten begeht. Wie alt müssen die Schüler mindestens sein, wenn sie als Gastschüler in die USA gehen wollen? Die Antwort hängt von mehreren Faktoren ab:
1 Schüleraustausch USA: Das Mindestalter und die Schule in Deutschland. Die deutsche Schule muss für den Schüleraustausch eine Beurlaubung erteilen. Das hängt vom Wohnort der Schüler ab, weil die Regeln in den Bundesländern unterschiedlich sind. Dazu kommen die Schulform (Gymnasium, Gesamtschule, andere) und der Bildungsgang: G8 oder G9. Außerdem ist zu beachten, wann in Deutschland wichtige Prüfungen in der Schule anstehen, z.B. der Mittlere Schulabschluss, zu denen die Schüler in Deutschland sein sollten. Im Ergebnis können Schüler je nach den Bedingungen im Einzelnen zwischen der 9. Und der 11. Klassenstufe zum Schüleraustausch in die USA gehen.
2 Schüleraustausch USA: Das Mindestalter und die Regeln der US-Regierung. Wer im normalen USA Classic Programm in die USA geht, muss zwischen 15 und 18,5 Jahren alt sein. In diesem Falle besuchen die Schüler eine staatliche High School und wohnen bei einer Gastfamilie in der Nähe. Anders ist es bei USA Select-Programmen: Hier kommt es auf die Partner an: High School und Gastfamilie.
3 Schüleraustausch USA: Das Mindestalter und die Anforderungen der High Schools in den USA. Im USA Classic Programm ist das Mindestalter durch die Regierung festgelegt: 15 Jahre bei Einreise in die USA. Im USA Select Programm legen High School und Gastfamilie ihre Anforderungen selbst fest. Generell kann man sagen, dass die privaten High Schools sehr flexibel sind. Allerdings: Bei zu jungen Schülern besteht die Ungewissheit, ob sie die längerfristige Trennung von zuhause verkraften. Normalerweise liegt das Alter normalerweise zwischen 14 und 19 Jahren.
4 Schüleraustausch USA: Das Mindestalter und die Kosten. Das USA Classic Programm ist für die Austauschschüler deutlich kostengünstiger als das USA Select Programm. Der Grund liegt in der Subventionierung des USA Classic Programms: Die US-Regierung hat festgelegt, dass in diesem Falle kein Schulgeld erhoben wird und, dass die amerikanischen Gastfamilien von den Schülern kein Geld für Unterbringung und Verpflegung nehmen dürfen.
5 Schüleraustausch USA: Das Mindestalter und die Englischkenntnisse. Die Schüler gehen zum Schüleraustausch in die USA, um dort Land, Leute und die Sprache besser kennen zu lernen. Daher wird nicht erwartet, dass sie besonders gute Englischkenntnisse mitbringen. In letzter zeit sind die Erwartungen von High Schools, Gastfamilien und US-Austauschorganisationen an die „mitzubringenden“ Englischkenntnisse gewachsen, weil das die Betreuung, vor allem in der Startphase, erleichtert.
6 Schüleraustausch USA: Mindestalter, Selbstwertgefühl und Reifegrad der Schüler. Diese Frage geht an die Schüler selbst: Fühlen sich ausreichend selbstsicher und reif, um eine so lange Zeit weit weg von Familien und Freunden zu leben? Wer bereits Erfahrungen mit Reisen alleine, etwa mit Jugendgruppen, hat, kann sich besser einschätzen. Schüler, die sich darüber unsicher sind, können einen Test machen und in den Ferien ein Sprachcamp absolvieren. Dafür gibt es gute Angebote für 2 Wochen in England und auf Malta.
7 Schüleraustausch USA: Mindestalter und die Corona-Krise. Die Corona-Pandemie hat dazu geführt, dass ein großer Teil der Schüler ihr Auslandsjahr von 2020/21 nach 2021/22 verschoben haben. Daher werden viele Plätze für die USA dann bereits vergeben sein. Das Angebot wird also knapper. Daher ist zu erwarten, dass die Austauschorganisationen und die High Schools für das Schuljahr 2021/22 besonders junge Schüler nur annehmen werden, wenn diese die Anforderungen gut erfüllen und dafür freie (Rest-) Plätze verfügbar sind.
Die besten Austauschorganisationen für den Schüleraustausch USA. Wer ins Internet sieht, stellt fest: Es gibt sehr viele Anbieter für den Schüleraustausch USA. Wichtig ist, nur solche Anbieter anzusehen, die sowohl leistungsfähig als auch seriös sind. Am einfachsten und sichersten ist es, wenn man eine vorgeprüfte Anbieter-Auswahl nutzt. Dafür gibt es die Anbieter-Suchmaschine auf dem Schüleraustausch-Portal, das unabhängig informiert (www.schueleraustausch-portal.de/organisationen). Dort gibt es auch die Stipendien Datenbank mit mehr als 1.000 seriösen Stipendien für den Schüleraustausch. Vor der Entscheidung sollten die Schüler zusätzlich mit mehreren seriösen Anbietern persönlich sprechen. Dafür gibt es die bundesweiten AUF IN DIE WELT-Messen der gemeinnützigen Stiftung Völkerverständigung, die nur seriöse Anbieter zulässt. Orte und Termine: www.aufindiewelt.de/messen. Der Eintritt ist kostenfrei.

Weitere Informationen unter:
https://www.schueleraustausch-portal.de

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