Stabile Handwerkskonjunktur zum Jahresende Vorsichtiger Optimismus für 2020

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Für die mehr als 19.000 Betriebe im Bezirk der Handwerkskammer Karlsruhe sind die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen im 4. Quartal 2019 stabil geblieben, so die Auswertung der Konjunkturumfrage. Die Binnenwirtschaft, getragen von einer positiven Arbeitsmarktlage sowie das Baugewerbe waren die Zugpferde mit nach wie vor gut ausgelasteten betrieblichen Kapazitäten. Auf der anderen Seite machte sich – gerade für Unternehmen, die als Zulieferer tätig sind oder direkt in das Ausland liefern – der Produktionsrückgang in der stark vom Export abhängigen Industrie bemerkbar.

Über alle Gewerke aggregiert bezeichneten 73,4% der Befragten ihre Geschäftslage für das letzte Quartal im Jahr 2019 als gut, während 7,5% diese als schlecht beurteilten. Es waren im 4. Quartal insbesondere das Bauhandwerk, das Kfz-Gewerbe aber auch Dienstleistungshandwerke wie das Gesundheits-und das Nahrungsmittelhandwerk, die von guten Geschäften berichteten. Aus dem Bauhauptgewerbe meldeten 85,7% der Betriebe eine gute Geschäftslage, 14,3% waren zufrieden. Die Kunden müssen mit Wartezeiten bis zu vier Monaten rechnen. Ähnlich die Situation im Ausbauhandwerk: 92,3 Prozent melden eine gute Geschäftslage, 7,7% sind zufrieden. Die Aufträge reichen im Mittelwert für 15 Wochen.

Schwieriger war die Lage für die Handwerke, die als Zulieferer tätig sind. Hier meldeten 46,7% eine gute Geschäftslage, mit 26,6% ist aber auch jedes vierte Unternehmen in einer schwierigen wirtschaftlichen Situation.

Die Umsatzentwicklung des Handwerks im Bezirk der Handwerkskammer Karlsruhe ist im 4. Quartal relativ stabil geblieben und hat sich im Vergleich zum Vorjahr kaum verändert. So meldeten 38,9% der Betriebe ein Umsatzplus für das 4. Quartal, gleichzeitig mussten 17,5% ein Umsatzminus hinnehmen. Befragt nach der zukünftigen Entwicklung der Geschäftslage gehen 16,4% der Unternehmen davon aus, dass sich die Geschäftslage verbessern wird, 64,9% sind der Meinung, dass die Auftragslage gleich bleiben wird, 18,7% rechnen mit einer Verschlechterung der Lage.

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