Teamentwicklung: Gemeinsam aus der Krise

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Remote Arbeiten, Home Office, Video Konferenzen. Durch Corona ist Bewegung in die Arbeitsplatzgestaltung gekommen. Das hat nicht nur Veränderungen für viele Mitarbeiter individuell betrachtet gebracht. Es hat auch die Dynamik im Team verändert. Der akute Krisenmodus wechselt in eine Phase, in der Arbeitswelt und Gesellschaft nach Wegen suchen, sich mit diesen veränderten Gegebenheiten zu arrangieren.

Eine aktiv gesteuerte Teamentwicklung wird jetzt wichtiger denn je.

In vielen Teams haben sich neue Formate der Zusammenarbeit herauskristallisiert. Dafür fallen andere weg oder sind nur noch eingeschränkt umzusetzen. Gerade der informelle Austausch ist häufig deutlich zurückgegangen. Sei es in fast schon institutionalisierter Form als Schnacks in der Kaffeeküche oder das inoffizielle Format des Small Talks vor oder nach einer Besprechung vor Ort – beide Formen finden deutlich eingeschränkter statt und fallen als Instrument für Teamentwicklung weg.

Kaffeeklatsch ist Teamentwicklung?

„Ja, auch,“ erklärt Dr. Julia Staffa, Geschäftsführerin von agiLOGO und Expertin für Unternehmensentwicklung. „Es trägt zum Gefühl der Verbundenheit bei. Durch den inoffiziellen Charakter und die offene Form kann es auch negative Effekte haben. Aber in Unternehmen mit wertschätzendem und vertrauensvollem Umgang miteinander werden bewusst inoffizielle Anlässe zur Formung des Wir-Gefühls geschaffen. Kostengünstiger und effektiver kann Teamentwicklung kaum sein.“

Die anhaltende Unsicherheit rund um das Thema Covid-19 stellt unser soziales Miteinander in Frage. Reicht es, wenn wir uns jetzt beispielsweise einmal im Monat in informeller Runde per online Konferenz treffen, um den produktiven Kaffeeklatsch zu ersetzen?
Auf diese Frage gibt es keine pauschale Antwort. Stattdessen muss jedes Unternehmen seinen eigenen Wertekanon neu reflektieren. Wie wollen wir miteinander umgehen, sodass wir unsere Unternehmensziele bestmöglich erreichen können?

Im Team Weichen für die Zukunft stellen

„Letztendlich befinden wir uns gerade in einem kulturellen Wandel. Die Frage ist, wie aktiv wir das in die Hand nehmen, oder ob wir ‚es‘ geschehen lassen – um dann hinterher in einer Bestandsaufnahme feststellen, was uns daran gefällt, und was nicht,“ fasst Dr. Staffa zusammen. „Ich persönlich möchte lieber jetzt und aktiv gestalten. Ich rate daher auch meinen Kunden, trotz der vielen anderen dringlichen Baustellen, das Thema Teamentwicklung gerade jetzt anzugehen. Wir stellen damit fundamentale Weichen für unsere Zukunft.“

Funktionierende Teams sind einer der zentralsten Bausteine für wirtschaftlichen Erfolg. Unsere Arbeits- und Geschäftswelt ist viel zu komplex geworden, als das einzelne Führungskräfte allein den Überblick behalten könnten. Originelle Wege aus der Krise und die Gestaltung von nachhaltigem Erfolg trotz, während und nach Corona finden gut entwickelte Teams.

Weitere Informationen unter:
https://agilogo.de/