Thüringer Schulen erhalten 800.000 Euro für praxisnahe Berufsorientierung

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Thüringens allgemein bildende Schulen erhalten für das kommende Schuljahr 800.000 Euro für die praxisnahe Berufsorientierung. Grundlage ist eine Vereinbarung, die das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) mit dem Freistaat Thüringen und der Bundesagentur für Arbeit geschlossen hat. Insgesamt stellt das Bundesministerium damit seit 2011 über das Berufsorientierungsprogramm dem Freistaat Mittel in Höhe von gut 6,6 Millionen Euro zur Verfügung. Das Geld wird im Rahmen der BMBF-Initiative “Abschluss und Anschluss – Bildungsketten bis zum Ausbildungsabschluss” zur Verfügung gestellt. Mit dem seit 2010 laufenden Programm soll der Übergang von der Schule in die Ausbildung und den Beruf unterstützt werden.
Thüringens Bildungsminister Christoph Matschie begrüßt die Unterstützung. “Die Frage nach dem späteren Beruf ist für jede Schülerin und jeden Schüler von großer Bedeutung. Auch für die Gesellschaft insgesamt wird die Berufsorientierung immer wichtiger. Denn die demografische Entwicklung führt auch zu einem steigenden Fachkräftebedarf. Deshalb haben wir gemeinsam mit unseren Partnern aus den Arbeitsagenturen, der Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung gemeinsam die ”Landesstrategie zur praxisnahen Berufsorientierung” entwickelt.”
Die jetzt angekündigten Mittel werden nach Matschies Worten vollständig für die Umsetzung der “Landesstrategie zur praxisnahen Berufsorientierung” eingesetzt, die zu Beginn des Schuljahres 2013/14 durch das Thüringer Bildungsministerium gestartet wurde. Mit ihr werden mehr als 100 Projekte zur praktischen und nah an der regionalen Wirtschaft ausgerichteten Berufsorientierung gebündelt. Darüber hinaus vernetzen sich im Rahmen der Landesstrategie Schulen, Wirtschaft und Bildungsträger, um aufeinander abgestimmte Angebote zur Berufsorientierung bieten zu können. Die Agenturen für Arbeit sind dabei wichtige Kofinanzierer und Partner des Thüringer Ministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur.