TU Ilmenau: Erneut Allzeithoch bei Drittmitteln

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Nach dem Rekordergebnis des Vorjahrs hat die Technische Universität Ilmenau 2012 mit 44,73 Millionen Euro abermals die höchsten Drittmitteleinnahmen ihrer Geschichte erzielt. Das historische Ergebnis des Jahres 2011 (39,47 Millionen Euro) wurde nochmals um mehr als 13 Prozent übertroffen. Der Erfolgskurs der TU Ilmenau bei der Einwerbung von Drittmitteln für die Forschung hält nun bereits seit sieben Jahren in Folge an: Seit 2006 (17,91) erzielte die Universität eine Steigerung von fast 150 Prozent. Jeder der 96 Professoren der TU Ilmenau hat 2012 im Durchschnitt 466.000 Euro eingeworben (2011: 407.000). Damit liegt die TU Ilmenau im Vergleich aller Thüringer Hochschulen abermals mit Abstand an der Spitze und auch deutschlandweit im oberen Viertel, und dies, obwohl sie eine verhältnismäßig kleine Universität ist.
Als einen Schlüssel zum Erfolg sieht Prof. Klaus Augsburg, Prorektor für Wissenschaft der TU Ilmenau, eine erfolgreiche Berufungspolitik, die konsequente Schwerpunktsetzung auf sechs Forschungscluster, eine ausgeprägte Interdisziplinarität der Forschung an der TU Ilmenau, die erfolgreiche Beteiligung an Großprojekten des Bundes und des Freistaates Thüringen und die schon vor Jahren erfolgte Öffnung zur Wirtschaft: “An bestehende fakultätsübergreifende Institute haben wir drei technologische Zentren angeschlossen. Sie dienen der Universität als Forschungsplattformen und helfen uns, interdisziplinäre Forschergruppen einzurichten. Sie sind aber auch effektive Schnittstelle zwischen universitärer Forschung und Unternehmen der freien Wirtschaft im In- und Ausland.”
Die deutlichste Einnahmensteigerung erzielte die TU Ilmenau 2012 bei Mitteln der Europäischen Union: 3,82 Millionen Euro bedeuten gegenüber 1,3 Millionen 2011 einen Zuwachs von 193 Prozent. So konnte die Universität das 18 Millionen-Euro-Projekt “Single Nanometer Manufacturing forbeyond CMOS devices” akquirieren, das mit 15 Partnern durchgeführt und vom Fachgebiet Mikro- und Nanoelektronische Systeme der TU Ilmenau koordiniert wird. Dabei geht es um neue Technologien zur Entwicklung elektronischer Chips im Einzelnanometerbereich für eine vollkommen neue, extrem energiesparende, hochleistungsfähige Elektronik der Zukunft.
Die enge Verzahnung der TU Ilmenau mit der Wirtschaft und das im Bundesvergleich hohe Forschungsniveau spiegeln sich auch im “Förderatlas 2012” der Deutschen Forschungsgemeinschaft, der bedeutendsten deutschen Einrichtung zur Förderung von Wissenschaft und Forschung, wider. Bei den im letzten Erhebungszeitraum 2008 bis 2010 für Forschungsprojekte in Informatik, System- und Elektrotechnik bewilligten Fördermitteln belegte die TU Ilmenau unter 82 geförderten Hochschulen den hervorragenden 9. Platz. Von den bundesweit bewilligten 462 Millionen Euro erhielt die TU Ilmenau alleine 14,7 Millionen, mehr Fördergelder erhielten lediglich Hochschulen, die bedeutend größer sind. Im Förderatlas wird die einzige technische Universität Thüringens namentlich hervorgehoben: “Unter den bewilligungsstarken Hochschulen finden sich (…) auch kleine Standorte wie Ilmenau.”
Kontakt:
Prof. Klaus Augsburg
Prorektor für Wissenschaft TU Ilmenau
Telefon: 03677 69-5020
E-Mail: klaus.augsburg@tu-ilmenau.de