WirtschaftsWoche-Ranking: Munich Business School zählt zu den besten digitalen Bildungsanbietern 2026

Das Ranking der WirtschaftsWoche hat die besten digitalen Bildungsangebote 2026 gekürt. Unter den Wirtschaftshochschulen überzeugt die Munich Business School (MBS) mit einer Verbindung aus digitaler Lehre und persönlichem Austausch. Für das Ranking hat das Marktforschungsinstitut ServiceValue mehr als 13.000 Nutzerbewertungen zu 135 Anbietern ausgewertet. Wer hier gut abschneidet, hat also die Menschen überzeugt, die tatsächlich mit digitalen Angeboten lernen.

Hauchdünner Vorsprung in starkem Umfeld

Wie dicht das Feld beieinanderliegt, zeigen die Mittelwerte. Die MBS erreicht 2,49. Die Frankfurt School of Finance & Management und die ESMT Berlin folgen mit jeweils 2,50; die Mannheim Business School kommt auf 2,51. Zwischen den vier Hochschulen liegen damit gerade einmal zwei Hundertstel. Das zeigt: Die MBS befindet sich in guter Gesellschaft und ist auf Augenhöhe mit Hochschulen, die in Deutschland zu den bekanntesten Adressen für die Managementausbildung gehören.

Digitale Werkzeuge ergänzen den persönlichen Austausch

Das Lehrkonzept der MBS verbindet physische und virtuelle Lernräume ganz bewusst. Plattformen wie Moodle, der Virtual Campus und Microsoft Teams bündeln die Lernmaterialien und erleichtern die Kommunikation zwischen Studierenden und Lehrenden. Die digitalen Werkzeuge ergänzen dabei den persönlichen Austausch und das anwendungsorientierte Lernen, das die Ausbildung an der MBS prägt.

Digitale Kompetenzen sind darüber hinaus fester Bestandteil des Curriculums. Schon im Bachelor beschäftigen sich die Studierenden mit Themen wie Statistik, Datenanalyse, Big Data, Business Intelligence oder digitaler Ethik. In den Masterprogrammen sind Data Analytics, digitale Geschäftsmodelle und technologische Transformation fest im Lehrplan verankert.

Auch Künstliche Intelligenz im Curriculum

Mit dem überarbeiteten MBA-Curriculum berücksichtigt die Munich Business School seit diesem Jahr Künstliche Intelligenz programmübergreifend. KI spielt dort etwa bei Predictive Analytics, Finanzprognosen und Customer Analytics eine Rolle. Wer tiefer einsteigen möchte, belegt das Wahlmodul „AI in Business“. Hier geht es unter anderem um die Entwicklung und Implementierung betrieblicher KI-Anwendungen. Der Master Innovation & Entrepreneurship greift Themen wie KI-gestützte Ideenentwicklung, Prototyping, neue Geschäftsmodelle und verantwortliche Führung auf.

Wie KI die Lehre selbst verändern kann, zeigt Prof. Dr. Sophie Hieke. In ihrem Lehrkonzept „How ChatGPT Became My Co-Lecturer“ wird das Sprachmodell zum Sparringspartner, an dem Studierende ihr kritisches Denken schärfen. Auch international fand der Ansatz Beachtung: Bei den Innovation in Teaching of Research Methodology Excellence Awards belegte er 2024 den zweiten Platz.

Lehrende und Forschung treiben Digitalisierung voran

Gute digitale Lehre steht und fällt mit den Lehrenden. Die MBS fördert deshalb gezielt ihre Weiterbildung und den Austausch untereinander. Beim letzten MBS Teaching Day ging es zum Beispiel um ChatGPT, digitale Lehrvideos, Moodle und simulationsbasiertes Lernen.

Und auch in der Forschung beschäftigt sich die Hochschule mit der digitalen Transformation. Im Projekt ELDiCo, das das Bayerische Forschungsinstitut für Digitale Transformation (bidt) fördert, untersucht die MBS, wie Führung und Zusammenarbeit im virtuellen Raum funktionieren und wie sich digitale Kommunikationstechnologien verantwortungsvoll einsetzen lassen.

„Die Munich Business School verbindet innovative digitale Lernangebote und den gezielten Einsatz Künstlicher Intelligenz mit den Stärken einer persönlich geprägten, praxisorientierten Managementausbildung. Dabei geht es nicht nur darum, neue Technologien anzuwenden, sondern Studierende zu befähigen, deren Möglichketen und Grenzen kritisch zu beurteilen und die digitale Transformation verantwortungsvoll mitzugestalten“, sagt Prof. Dr. Stefan Baldi, Dekan der Munich Business School.