Zahl der Studienberechtigten im Jahr 2014 um 8,9 % gesunken

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Im Jahr 2014 haben rund 432 700 Schülerinnen und
Schüler in Deutschland die Hochschul- oder Fachhochschulreife
erworben. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt,
waren das nach vorläufigen Ergebnissen 8,9 % weniger als im Vorjahr.

In Nordrhein-Westfalen sank die Zahl der Absolventen und
Absolventinnen mit Hochschul- oder Fachhochschulreife im Jahr 2014 um
27,7 %, da aufgrund der Verkürzung der Gymnasialzeit auf acht Jahre
(G8) bereits im Vorjahr zwei Schuljahrgänge aus den Gymnasien
entlassen worden waren. In Hessen, wo sich die Doppelabiturjahrgänge
auf 2012 bis 2014 verteilen, gab es 5,9 % weniger Studienberechtigte
im Jahr 2014 gegenüber 2013.

Betrachtet man nur die Länder, die keine doppelten
Entlassungsjahrgänge in den Jahren 2013 und 2014 hatten, so blieb die
Zahl der Studienberechtigten mit 287 800 im Jahr 2014 nahezu konstant
im Vergleich zum Vorjahr. In Mecklenburg-Vorpommern mit + 8,4 % und
Thüringen mit + 5,6 % war der Zuwachs am höchsten. Von den Rückgängen
waren Schleswig-Holstein mit – 4,6 % und Bayern mit – 2,2 % weniger
Studienberechtigten am stärksten betroffen.

Der größte Teil der Studienberechtigten (76,7 %) erwarb 2014 die
allgemeine oder fachgebundene Hochschulreife. 23,3 % der Absolventen
und Absolventinnen erlangten die Fachhochschulreife.

Von den Studienberechtigten des Jahres 2014 waren 52,6 % Frauen
und 47,4 % Männer. Bei den Absolventen mit Fachhochschulreife betrug
der Männeranteil 53,3 % (Frauenanteil: 46,7 %). Bei den Absolventen
mit allgemeiner oder fachgebundener Hochschulreife lag der
Männeranteil jedoch nur bei 45,6 % (Frauenanteil: 54,4 %).

Die vollständige Pressemitteilung (inklusive PDF-Version) mit
Tabelle sowie weitere Informationen und Funktionen sind im
Internet-Angebot des Statistischen Bundesamtes unter
http://www.destatis.de/presseaktuell zu finden.

Weitere Auskünfte gibt:

Hanna Lutsch Telefon: (0611) 75-2443 www.destatis.de/kontakt

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