Berlin International College gegründet: CHE Consult unterstützt Hochschulen, internationale Studierende für MINT-Fächer zu gewinnen

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Das Berlin International College (BIC) bietet internationalen Studierenden Vorbereitungs-Programme für Bachelor- und Master-Studiengänge an deutschen Hochschulen an. Viele ausländische Studierende brechen derzeit noch ihr Studium ab. In den technischen und ingenieurwissenschaftlichen Fächern oft mehr als 50 Prozent. „Fehlende Sprachkenntnisse und eine mangelnde Anpassung an die deutschen Studienbedingungen, sind vielfach der Grund“, erläutert CHE Consult Geschäftsführer Christian Berthold. Hier setzt das Konzept des BIC an. Es wird in Zusammenarbeit mit Partnerhochschulen umgesetzt. Der Studienbetrieb soll im November 2012 beginnen.

BIC baut ein wachsendes Netzwerk von deutschen Partnerhochschulen auf, die den Pathway-Studierenden schon zusammen mit dem Studienangebot des BIC eine Studienplatzzusage zu einem bestimmten Bachelor- oder Masterprogramm geben. Zu den Partneruniversitäten gehören derzeit unter anderem die BTU Cottbus, die Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, die Albert-Ludwigs-Universität Freiburg sowie die Christian-Albrechts-Universität Kiel. BIC arbeitet auch mit Fachhochschulen zusammen, wie der Jade University of Applied Science und der Hochschule Hamm-Lippstadt. Weitere Hochschulen werden vom BIC als Partner aufgenommen. Die Partnerschaft ist für die Hochschulen kostenlos.

Das BIC bereitet fachlich geeignete Kandidat(inn)en über ein Jahr auf das Studium in technischen und ingenieurwissenschaftlichen Fächern in Deutschland vor. Das Konzept sieht die Kombination eines zielgerichteten akademischen und linguistischen Studienprogramms mit einem kulturellen Rahmenprogramm und einem weitgreifenden Betreuungsangebot vor. Die Sprachausbildung erfolgt in Zusammenarbeit mit der renommierten Sprachschule GLS. Die Studierenden werden dabei auch mit den jeweiligen Fachsprachen vertraut gemacht. „Dieses Gesamtpaket aus sprachlicher, akademischer und kultureller Vorbereitung in Verbindung mit einer Studienplatzzusage ist in Deutschland neu“, sagt Berthold.

Das Konzept erhöht die Planungssicherheit für die Interessent(inn)en. Es wird einfacher für sie, ein Studienvisum zu bekommen. Die Hochschulpartner profitieren, da sie optimal vorbereitete Studienanfänger(innen) gewinnen können. Internationale Beispiele zeigen, dass die Wahrscheinlichkeit eines erfolgreichen Abschlusses bei Teilnehmer(inn)en von Pathway-Programmen hoch ist. „Eine hohe Absolvent(inn)en-Quote ist insbesondere in den technischen und ingenieurwissenschaftlichen Fächern wichtig“, ist Christian Berthold überzeugt. Eine stärkere Internationalisierung in diesen Fächern sei angesichts der demographischen Situation in Deutschland und des drohenden Fachkräftemangels wesentlich.