Campus und Gemeinwesen: Stifterverband fördert sechs Hochschulen bei der Vernetzung mit der Zivilgesellschaft

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Um die Vernetzung von Hochschulen mit der
Zivilgesellschaft zu fördern, hat der Stifterverband für die Deutsche
Wissenschaft das Programm “Campus und Gemeinwesen – Partnerschaften
für Innovationen in Hochschule und Gesellschaft” gestartet. Aus
insgesamt 73 Anträgen von Universitäten und Fachhochschulen aus allen
Bundesländern wurden sechs Hochschulen ausgewählt. Sie erhalten
jeweils 40.000 Euro und werden in ein kollegiales Forum aufgenommen,
um ihre individuellen Ansätze weiterzuentwickeln und für die
Allgemeinheit nutzbar zu machen.

Die sechs Hochschulen sind

– Alice Salomon Hochschule Berlin
– Hochschule Bremerhaven
– Universität Duisburg-Essen
– Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt (stellvertretend für
einen Verbund bayerischer Universitäten und Fachhochschulen)
– Christian-Albrechts-Universität zu Kiel
– Leuphana Universität Lüneburg

“Es ist bemerkenswert, wie engagiert und vielfältig sich viele
Hochschulen in einen Austauschprozess mit der Zivilgesellschaft
begeben. Das hat uns sehr positiv überrascht”, sagt Volker
Meyer-Guckel, stellvertretender Generalsekretär des Stifterverbandes.
“Uns ist es nun besonders wichtig, beide Seiten in ihren
Transferbemühungen weiter zu unterstützen und in einem kollegialen
Beratungsprozess ein gemeinsames Verständnis von
zivilgesellschaftlichem Transfer und von Qualitätskriterien dafür zu
erarbeiten.”

Während des Förderzeitraums tauschen sich die Hochschulen und ihre
Partnerorganisationen in einem kollegialen Forum regelmäßig mit
weiteren Experten über ihre Erfahrungen, Herausforderungen und
Handlungsoptionen aus. Dabei sollen auch qualitative und quantitative
Faktoren identifiziert werden, die einen vorbildhaften Transfer
zwischen Hochschulen und Zivilgesellschaft kennzeichnen. Die
gemeinsam entwickelten Empfehlungen sollen auch als Grundlage für ein
mögliches Auditverfahren dienen. Alle Ergebnisse werden Ende 2016 auf
einer Konferenz in Berlin vorgestellt.

Die Rückbindung des vorgestellten Konzeptes zum
zivilgesellschaftlichen Austausch in eine Gesamtstrategie der
Hochschule war Voraussetzung dafür, in die engere Auswahl zu kommen.
Bei der Zusammensetzung des kollegialen Forums wurde darüber hinaus
auf die Vielfalt der teilnehmenden Hochschulen und die
Berücksichtigung möglichst vielfältiger Ansätze des
zivilgesellschaftlichen Transfers und deren Organisation geachtet.

Pressekontakt:
Moritz Kralemann
Pressesprecher
Tel.: (02 01) 84 01-158
E-Mail: moritz.kralemann@stifterverband.de