CEIBS Insights 2020 Europe-Foren unterstreichen Bedeutung der Zusammenarbeit für weltweiten Aufschwung

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Die CEIBS Insights 2020 Europe-Foren, an denen über 3.000 Teilnehmer über Online-Streaming teilgenommen haben, sind kürzlich zu Ende gegangen. Auf den Veranstaltungen wurden die Möglichkeiten für eine chinesisch-europäische Zusammenarbeit in Bereichen wie Innovation, Mobilität, Finanzen und Möglichkeiten zur Beschleunigung der weltweiten Konjunkturbelebung nach der COVID-19-Krise diskutiert. Zum ersten Mal seit ihrer Gründung wurden die diesjährigen Foren online abgehalten und es gab virtuelle Stationen in der Schweiz, in Deutschland, dem Vereinigten Königreich und Frankreich.

Im Rahmen der Veranstaltung betonte CEIBS-Präsident Wang Hong die Tatsache, dass die CEIBS als einzige von China und der EU gemeinsam gegründete Business School eine Verantwortung dafür trage, den wirtschaftlichen und kulturellen Austausch weltweit zu fördern.

„COVID-19 stellt die soziale und wirtschaftliche Entwicklung weltweit vor große Herausforderungen und hat zu tiefgreifenden Veränderungen im internationalen Austausch und in der Zusammenarbeit geführt“, erklärte Präsident Wang. „In der globalen Wirtschaftssituation nach der Pandemie besteht ein dringender Bedarf, den internationalen Austausch wieder aufleben zu lassen und die Erholung der Weltwirtschaft zu fördern. Für die CEIBS sind die diesjährigen Foren deshalb vor allem von Engagement und Verantwortung geprägt.“

Die Botschaft von Präsident Wang wurde vom CEIBS-Präsidenten (Europa) Dipak Jain aufgegriffen, der während seiner Begrüßungsrede zur Eröffnung des französischen Teils der Foren-Reihe über die Brisanz der aktuellen Lage und die Bedeutung der Mission der Hochschule sprach, verantwortungsvolle Führungskräfte auszubilden, die in den kommenden Jahren für Veränderung sorgen können.

„Die Herausforderungen, denen wir uns in diesem Jahr stellen mussten, haben uns gelehrt, dass Veränderungen unvermeidlich sind und wir uns lieber dem unerlässlichen rechtzeitigen Handeln widmen sollten statt uns Sorgen zu machen. Das Ende des Jahres 2020 naht, und es besteht die dringende Notwendigkeit, die globale Wirtschaft wiederzubeleben“, erklärte Präsident Jain. „Bei der CEIBS haben wir […] unsere internationale Perspektive nie verloren und dienen als wichtige Brücke für den kulturellen und wirtschaftlichen Austausch zwischen China, Europa und der Welt.“

Schweizer Forum untersucht Auswirkungen der Digital-Transformation und den globalen Überraschungseffekt auf die neuen Geschäftsmodelle

Am 26. November war Dr. Robert Straw, CEO der CEIBS Zürich, Gastgeber der ersten Veranstaltung der Reihe, die sich eingehend mit der chinesisch-schweizerischen Zusammenarbeit im Bereich Innovation befasste.

Der ehemalige Schweizer Botschafter in China und Präsident der Foundation Swiss Centers, Jean-Jacques DE DARDEL, sprach erstmals über die chinesisch-schweizerischen Geschäftsbeziehungen mit Blick auf eine Welt nach COVID-19. Insbesondere, erklärte er, sei er trotz der globalen Konjunkturabschwächung der Ansicht, dass sich die chinesisch-schweizerischen Beziehungen verbessern können und ein positives Beispiel für eine größere chinesisch-europäische Zusammenarbeit sein können.

Anschließend hielt Chen Weiru, außerordentlicher Professor an der CEIBS für Strategie, eine Rede, in der er einige aktuelle Fälle der Digitalisierung in China beschrieb. In Bezug auf den Trend zur Digitalisierung erklärte Professor Chen, die Unternehmen müssten sich fragen, ob sie zukunftsorientiert sind, ob ihr Geschäftsmodell nachhaltig ist, ob ihre Kapazitäten optimiert sind, ob sie neue Technologien nutzen und ob sie aufgabenorientiert arbeiten oder nicht.

Der Vizepräsident von Nestlé im Raum Asien-Ozeanien-Afrika, Bernie STEFAN, erklärte, dass Unternehmen wie Nestlé neben der Größe des Marktes auch vom Niveau des Wettbewerbs und der Innovation in China profitieren können. Er fügte weiter hinzu, dass Innovation und Nachhaltigkeit nicht länger getrennt zu betrachten, sondern beide erforderlich seien, um auf dem chinesischen Markt erfolgreich zu sein.

Auf die Reden folgte eine Podiumsdiskussion mit den Rednern, die von Sinolytics-Leiter Markus Herrmann Chen moderiert wurde.

Deutschland rückt die Zukunftsfaktoren der weltweiten Automobilbranche in den Blick

Am 27. November veranstaltete Dr. Straw den zweiten Teil der Forenreihe unter dem Motto „Paradigmenwechsel: Die Zukunft der globalen Mobilitätsbranche.“

In seiner Grundsatzrede erklärte CEIBS-Professor für unternehmerische Managementpraxis Gong Yan, dass sich der Automobilsektor von einer von Skalierung getriebenen hin zu einer von Skalierung und Konnektivität getriebenen Branche entwickelt. Gleichzeitig, erklärte er, werde die Zukunft der Branche durch das geschäftliche und strategische Spiel zwischen traditionellen Autoherstellern und den neuen Automarken bestimmt.

Im Anschluss an Prof. Gong sprach Dr. Dietmar Voggenreiter, Senior Advisor bei Horváth & Partners und ehemaliger Präsident von AUDI China, über die Veränderungen in der Automobilindustrie. Er nannte drei Haupttreiber – COVID-19, der Klimawandel und autonomes Fahren -, die in den nächsten 10 bis 15 Jahren die größten Auswirkungen auf die Lieferketten und die technologischen Veränderungen haben werden.

Die Veranstaltung endete mit einer Podiumsdiskussion mit Prof. Gong und Dr. Voggenreiter, moderiert vom Gründer und Präsidenten des Aspen Institute Central Europe, Ivan Hodá?.

Der Investitionsdialog zwischen China und Frankreich unterstreicht die Bedeutung der Zusammenarbeit bei der Wiederbelebung der internationalen Wirtschaft

Am 3. Dezember begrüßten Präsident Jain und der Präsident der regionalen Handels- und Industriekammer von Paris Île-de-France, Didier Kling, eine hochkarätige Gruppe von Rednern, die sich dem Thema Gemeinsame Bemühungen Chinas und Frankreichs zur Erholung der Weltwirtschaft widmeten.

Pascal Lamy, Ehrenprofessor der CEIBS, Präsident des Pariser Friedensforums und ehemaliger Generaldirektor der Welthandelsorganisation, hielt eine Grundsatzrede, in der er betonte, die Erholung Europas nach der Pandemie könne von den Auswirkungen der wirtschaftlichen Entwicklung Chinas profitieren. Außerdem unterstrich er die Bedeutung eines gleichberechtigten Dialogs für den weiteren Aufbau guter partnerschaftlicher Beziehungen der beiden Länder.

Der CEIBS-Vizepräsident und der Dekan Ding Yuan diskutierten anschließend über den wirtschaftlichen Austausch zwischen China und Frankreich und waren sich einig, dass die Situation nach der Pandemie mehr Möglichkeiten für die chinesisch-französische Zusammenarbeit bieten werde. Er sagte voraus, dass es für Frankreich zukünftig mehr Möglichkeiten in der Kosmetik, der medizinischen Versorgung, im Bereich der landwirtschaftlichen Produkte und anderen Sektoren geben werde, während China mehr Möglichkeiten für Handel und Investitionen in den Prozess der Umwandlung in eine Dienstleistungswirtschaft sowie in den Bereichen Renten, Gesundheit und Finanzen genießen werde.

Schließlich führte der Vizepräsident der Paris Ile-de-France Industrie- und Handelskammer, Alain Eygreteau, eine Podiumsdiskussion mit Prof. Lamy und Prof. Ding, zusammen mit dem französischen Landwirtschaftsberater der französischen Botschaft in China, François Blanc, und dem Mitbegründer und Vorsitzenden von FreshFresh und CEIBS-Absolventen Shen Bin.

Die Veranstaltung im Vereinigten Königreich beleuchtet die Chancen im Finanzsektor in der „neuen Normalität“

Die CEIBS Insights 2020-Reihe endete am 4. Dezember mit einer Reihe von Gesprächen und einer Podiumsdiskussion zum Thema Chinesisch-britische Finanzkooperation: Suche nach Chancen in der Krise.

In seiner Grundsatzrede sagte der Professor für Finanzen an der CEIBS und Direktor des CEIBS Lujiazui-Instituts für internationale Finanzen, Jiang Jianqing, dass in den kommenden Jahren drei Arten von Unsicherheiten den Finanzsektor dominieren werden: Veränderungen im internationalen Umfeld, die weitere Entwicklung der COVID-19-Pandemie und das Aufkommen neuer Technologien. Dennoch prognostiziere er eine Verlagerung hin zu Investitionen in Umwelt, Soziales und Unternehmensführung (ESG) sowie ein enormes zukünftiges Entwicklungspotenzial der Branche.

Sir Douglas Flint, Vorsitzender der Investmentgesellschaft Standard Life Aberdeen, sprach anschließend über die Herausforderungen für die Vermögensverwaltungsbranche und die Möglichkeiten für eine finanzielle Zusammenarbeit zwischen China und dem Vereinigten Königreich. Außerdem, so stellte er fest, habe die Pandemie der Branche als Weckruf gedient und der Finanzsektor habe nun die einmalige Chance, zur Erholung von der COVID-19-Krise und zum Aufbau einer besseren Zukunft beizutragen.

Zum Abschluss moderierte Yang Yanqing, Geschäftsführer des Yicai-Forschungsinstituts, eine Podiumsdiskussion mit den Rednern.

Eine wichtige Plattform für Austausch und Zusammenarbeit

Seit ihrer Gründung im Jahr 2012 bringen die CEIBS Insights Europe-Foren Führungskräfte aus Industrie, Regierung und Wissenschaft zusammen, um wichtige Themen rund um chinesische und internationale Geschäftsmöglichkeiten zu besprechen und zu diskutieren. Mit Blick auf die Zukunft wird sich die CEIBS weiterhin auf ihre Mission konzentrieren, verantwortungsvolle Führungskräfte auszubilden und als wichtige Plattform für Austausch und Zusammenarbeit zu dienen.

Informationen zur CEIBS

China Europe International Business School (CEIBS), ein Joint-Venture für die Ausbildung im Management-Bereich, wurde 1994 von der chinesischen Regierung und der Europäischen Union (EU) gemeinsam gegründet. Als Chinas einzige Business School, die aus der Zusammenarbeit auf Regierungsebene hervorgegangen ist, setzt sie sich dafür ein, verantwortungsbewusste Führungskräfte auszubilden, die sich mit der Strategie „China Depth, Global Breadth“ und dem Motto „Gewissenhaftigkeit, Innovation und Exzellenz“ auskennen und auseinandersetzen.

Die CEIBS bietet MBA-, Finance MBA-, EMBA-, Global EMBA-, Hospitality EMBA- und Executive Education-Abschlüsse an. 2019 war sie die erste Schule in Asien, deren MBA- und EMBA-Programme von der Financial Times unter die Top 5 weltweit gewählt wurden. Im Jahr 2020 stand die CEIBS weltweit auf Platz 2 der FT -Liste der besten EMBA-Programme und auf Platz 5 der Liste der besten MBA-Programme weltweit.

Die CEIBS hat mehr als 70 hauptamtliche Fakultätsmitglieder, die 18 Länder und Regionen weltweit repräsentieren, und verfügt über Standorte in Shanghai, Peking, Shenzhen, Accra in Ghana und Zürich in der Schweiz. Bis heute hat die Schule mehr als 24.000 Alumni aus über 80 Ländern und Regionen und hat Management-Schulungen für fast 200.000 Führungskräfte durchgeführt.

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