DiBaP: Ausbildung in Deutschland fit für die Zukunft machen



Eine exzellente Berufsausbildung ist für die Zukunft des Industriestandorts Deutschlands unverzichtbar. „Aber im Bereich der beruflichen Ausbildung ist in Deutschland viel zu lange viel zu wenig passiert“, sagt Timm Werkmeister, Inhaber und Gründer der Beraufsausbildungs-Plattform DiBaP. „Sowohl die Ausstattung der berufsbildenden Schulen mit zeitgemäßen Unterrichtsmaterialien und ausreichend Personal lässt zu wünschen übrig, als auch die Verzahnung schulischer und betrieblicher Ausbildungsinhalte“, kritisiert Werkmeister, der selbst viele Jahre als Ausbilder in der KFZ-Branche tätig war. Und das ist längst nicht das einzige Problem im Bereich der Ausbildung. Dadurch gehen Chancen verloren, die die rasante Digitalisierung in allen Branchen eröffnet.

Das will Werkmeister nun ändern und hat deshalb die Berufsausbildungsplattform „DiBaP“ ins Leben gerufen, die seit wenigen Wochen live ist. Jeder, der in irgendeiner Form mit dem Thema Berufsausbildung zu tun hat, kann auf der Non-Profit-Webseite kostenlos Mitglied werden. „Auf DiBaP können sich etwa Schülerinnen und Schüler zu Ausbildungsberufen informieren und dabei direkt mit Ausbildern und Lehrern in Kontakt treten“, sagt Werkmeister.

Das gesamte Spektrum der Berufsausbildung an einem Ort

Ziel der unabhängigen Plattform ist es, alle Akteure der Berufsausbildung in Deutschland an einem Ort zusammenzubringen und einen regen und unbürokratischen Austausch zu diesem Thema anzuregen: vom Auszubildenden über Lehrer:Innen an Berufsschulen bis hin zu Personalern und Vertretern der Politik oder der Kammern. DiBaP richtet sich also an alle Personengruppen, die in irgendeiner Form mit Ausbildung zu tun haben.
„Wir wollen so den Dialog zwischen all diesen Playern anstoßen, um die berufliche Ausbildung hierzulande weiter zu optimieren und fit für die Zukunft zu machen“, erläutert Werkmeister sein Konzept.

So sollen sich etwa Schüler bei jungen Menschen, die bereits eine Ausbildung machen, aus erster Hand informieren können. Über die Plattform können aber auch Personaler aus Ausbildungsbetrieben potenzielle Azubis ansprechen. Was berufliche Netzwerke wie Xing im Großen leisten, will DiBaP speziell im Bereich Ausbildung anbieten.

Kampf gegen den Fachkräftemangel

„Je mehr Menschen wir für die Plattform begeistern können, desto vielseitiger wird das Angebot und desto schlagkräftiger das Netzwerk“, erklärt Werkmeister.
In Kürze will DiBaP Betrieben auch eine Möglichkeit offerieren, für unbesetzte Lehrstellen rasch passende Auszubildende zu finden und so dabei helfen, den Fachkräftemangel zu reduzieren. Bald soll es auf dibap.de auch Weiterbildungsangebote geben und die digitalen Lerninhalte für viele Ausbildungsberufe werden dort abrufbar sein. Dazu knüpft das Ausbildungsnetzwerk gerade Partnerschaften mit verschiedenen Kammern und anderen wichtigen Institutionen.
So können sich etwa Berufsschullehrer mit Personalverantwortlichen vernetzen, Betriebe kommen schneller zu geeigneten Auszubildenden und Schüler finden leichter den Ausbildungsplatz, der auch ihren Eignungen entspricht.

Das wichtigste über DiBaP in Kürze

• Die Mitgliedschaft ist kostenlos
• Das Netzwerk ist komplett unabhängig
• Zur Teilnahme eingeladen sind alle Player der Berufsausbildung in Deutschland: Auszubildende, Berufsschullehrer, Personaler, Kammern, Ausbildungsbetriebe, Verantwortliche aus Politik und Gesellschaft, etc.
• Das Netzwerk bietet berufliche Orientierung für Schüler und Azubis
• Kontakte und Vernetzungsmöglichkeiten zwischen allen relevanten Playern der beruflichen Ausbildung in Deutschland sind möglich
• Fundierte Informationen zu Aus- und Weiterbildung sowie digitale Lerninhalte werden abrufbar
• Kampf gegen den Fachkräftemangel: effiziente Hilfe bei der Besetzung offener Lehrstellen
• Bessere Vernetzung zwischen Berufsschulen und Ausbildungsbetrieben
• Digitalisierung der Ausbildung und der Lehrinhalte vorantreiben

Tausende Berufsschullehrer fehlen

Ein großes Problemfeld der beruflichen Ausbildung hierzulande ist auch die chronische Unterversorgung mit Berufsschullehrern. „Wir haben in vielen Bundesländern an Berufsschulen eine Unterrichtsversorgung, die deutlich unter 100 Prozent liegt. In Niedersachsen fehlen 1000 Berufsschullehrkräfte, die Unterrichtsversorgung liegt hier bei 90 Prozent“, beklagt Verbandsvorsitzender Maiß. Die Lehrerausbildung müsse auf andere Füße gestellt werden, gerade in puncto Digitalisierung und E-Didaktik, fordert der Ausbildungsexperte.
Auch hier will DiBaP den Austausch zwischen den Verantwortlichen aus Politik, Betrieben und allen anderen Bereichen anstoßen und so zu raschen Lösungen beitragen.

– Ende –

Weitere Informationen zur Berufsausbildungsplattform DiBaP unter www.dibap.de.

Information für Redaktionen: Texte und Zitate aus dieser Presseinformation dürfen gerne zur redaktionellen Berichterstattung verwendet werden – Link bei Berichterstattung unter der angegeben Mailadresse erbeten! Interviewanfragen bitte telefonisch oder per Mail.

Bildmaterial:

1. DiBaP-Gründer Timm Werkmeister: https://dibap.de/wp-content/uploads/2021/03/IMG_1317-scaled-2-1-773×1030.jpg
2. Genre-Bild Ausbildung: https://dibap.de/wp-content/uploads/2021/04/Dein-Ausbildungs-Leben-14.04.2021-scaled.jpg
3. DiBaP-Logo: https://dibap.de/wp-content/uploads/2021/03/DiBaP-Logo1-1536×619.png

Weitere Informationen unter:
https://www.dibap.de