diz AG präsentiert “i+pension” als Gesamtstrategie für ein zukunftsfestes Rentensystem

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Neuer Generationenvertrag und smarte Pensionslösungen für das
Niedrigzins-Zeitalter:

Das in Berlin ansässige Beratungsunternehmen diz Deutsches
Institut für Zeitwertkonten und Pensionslösungen AG hat unter der
Bezeichnung ” i+pension” einen strategischen Gesamtentwurf für ein
zukunftsfestes System der Altersrente in Deutschland vorgestellt. Im
Mittelpunkt der Überlegungen steht ein “neuer Generationenvertrag”,
mit dem das Alterssparvermögen in die Ausbildung der jungen
Generation gelenkt wird. In der betrieblichen Altersversorgung setzt
das Unternehmen zudem auf intelligente Detailkonzepte – daher der
Konzepttitel “i+pension”.

Das Umlageverfahren der gesetzlichen Rentenversicherung hat das
bekannte demographische Problem der Alterspyramide mit fehlendem
Nachwuchs. Die kapitalgedeckten Systeme der privaten Altersvorsorge
und die betriebliche Altersversorgung leiden unter dem
Anlagenotstand, dass Investitionen in die bekannten börsenfähigen
Anlageinstrumente kaum noch Erträge erbringen.

“Der Grund dafür ist, dass Kapital im Überfluss vorhanden ist”,
erläutert Kircheis: “Der wirklich knappe Produktionsfaktor ist das
Humankapital: es fehlen Fachkräfte. Allein dem deutschen Mittelstand
entgehen wegen des Mangels an geeigneten Mitarbeitern heute schon
jährlich fast 50 Milliarden EUR Umsatz. Schätzungen besagten bereits
Anfang er 2000er Jahre, dass der Fachkräftemangel ab 2020 in den der
OECD angeschlossenen Staaten jährlich wiederkehrend für einen Ausfall
an Wirtschaftsleistung in Höhe von rund 10 Billionen (engl.:
trillion) Dollar verantwortlich sein wird. Der Schaden durch die
internationale Finanzkrise betrug nur einmalig 10 Billionen Dollar.
In einer Gesellschaft, die sich zur Informations- und
Wissenswirtschaft entwickelt, führt deshalb vor allem die Investition
in Bildung zu Produktivitätswachstum, hohen Renditen und damit auch
zu hohen Altersrenten.

Neuer Generationenvertrag: Koppelung von Ausbildung und
Altersrente über den Kapitalmarkt

Der Bildungserfolg eines Beschäftigten spiegelt sich im
Erwerbseinkommen. Für das Umlagesystem bedeutet dies: auch eine
kleinere Zahl von Erwerbspersonen kann das Rentensystem
stabilisieren, wenn deren Einkommen und damit deren Beiträge hoch
sind. Kapitalgedeckte Verfahren müssten hingegen die Möglichkeit
bekommen, direkt in die Ausbildung junger Menschen als Kapitalanlage
zu investieren und dafür an deren späterem Einkommen teilzuhaben. Das
entsprechende Instrument dafür sind Studien- und
Weiterbildungsdarlehen, die von privaten Kreditgebern gewährt werden.
Sie sollen staatliche Fördersysteme wie BAFöG oder ERASMUS nicht
ersetzen, aber aufstocken und ergänzen. Durch Bündelung und
Verbriefung der Darlehen entstünde eine neue großvolumige
Asset-Klasse von “Knowledge-Backed-Securities” (Bildungsanleihen),
die vor allem für Pensionsfonds und andere Kapitalsammelstellen von
Altersvorsorge-Vermögen attraktiv wäre. Auch die gesetzliche
Rentenversicherung, die ihre milliardenschweren Monatsreserven
zinstragend anlegen muss und aktuell damit Verlustgeschäfte macht,
würde profitieren. So ergäbe sich ein geschlossener Kapitalkreislauf,
der einen neuen Generationenvertrag begründet: Die Generation der
Eltern und Großeltern investiert mit Kreditinstrumenten gezielt in
die Qualifizierung der Kinder und Enkel und wird dafür mit einer
höheren Altersrente belohnt.

Voraussetzung für eine sinnvolle Kreditgewährung sind
Bewertungsverfahren, durch die sich die Einkommenschancen der
Darlehensnehmer mit auseichender Zuverlässigkeit abschätzen lassen.
Solche Verfahren sind für Studiendarlehen inzwischen verfügbar. Mit
bewährten Methoden lassen sie sich auch für Weiterbildungsdarlehen
entwickeln. Damit schützen sich die Kreditgeber vor
Zahlungsausfällen, die Kreditnehmer vor der absehbaren persönlichen
Überschuldung und die Bildungsmärkte insgesamt vor einer
“Überhitzung” aus grenzenlosen Finanzierungsquellen. In den USA, wo
Bankdarlehen seit Jahrzehnten eine große Bedeutung für die
Studienfinanzierung haben und inzwischen rund 1,5 Billionen (engl.:
trillion) Dollar umfassen, wurde auf solche Vorhersage-Verfahren
verzichtet. Die Folge sind überhöhte Studiengebühren und hohe
Ausfallraten bei den Student Loans, die bereits die Furcht vor einer
neuen Finanzkrise aufkommen lassen.

In Deutschland, so meint Kircheis, habe das staatliche
Förderinstitut KfW mit seinen großzügigen Krediten für ein
Hochschulstudium leider das US-System imitiert und damit die
Entwicklung eines von Markt und Wettbewerb gesteuerten
Bildungskreditmarkts verhindert. Auch dringend benötigte
Kreditangebote für die Weiterbildung hätten sich dadurch nicht
entwickeln können. Innerhalb der EU fehle es an einem Darlehenssystem
für ein Studium im Ausland, weil die Förderung aus dem Programm
ERASMUS dafür finanziell nicht auskömmlich ist. “Institute wie die
KfW oder künftig die Europäische Investitionsbank EIB müssen sich auf
die klassische Rolle der Refinanzierung von Banken zurückbesinnen und
diesen die Vergabe der Einzelkredite überlassen. Sie staatlichen
Institute sollten stattdessen den Banken die Darlehensforderungen
später wieder abkaufen und als Verbriefungen an den Kapitalmarkt
bringen, dann kommt das System in großem Umfang in Schwung und hat
ein stabiles Fundament”, fordert der diz-Vorstand. Ein europaweit
angelegtes Bildungskreditsystem könnte innerhalb einer Dekade leicht
auf ein Volumen von 100 Milliarden EUR anwachsen.

Zeitwertkonten auch für höhere Renten nutzen

Hinsichtlich der gesetzlichen Rentenversicherung zeigen
Modellrechnungen, dass das System unter der gegenwärtigen
Rentenformel leistungs- und beitragsstabil auf einer doppelten
Haltelinie fortgeführt werden kann, wenn die durchschnittliche
Rentenbezugsdauer stets 20 Jahre beträgt. Entsprechend müsste das
gesetzliche normierte Renteneintrittsalter mit jeder statistisch
erfassten Verlängerung der Lebenswartung automatisch “nachrücken”.
Viele Arbeitnehmer werden dies nicht mitmachen wollen, sondern sie
möchten stattdessen früher aus dem Berufsleben ausscheiden. In der
Folge kämen durch das sich verschiebenden Renteneintrittsalter immer
höhere Rentenabschläge auf die Arbeitnehmer zu.

“Die Beschäftigten müssen eine Möglichkeit bekommen, die durch
solche Abschläge verursachten Einkommensverluste auszugleichen, und
zwar unabhängig von einer amtlich festgestellten Erwerbsminderung”,
fordert Kircheis. Dazu könnten Zeitwertkonten dienen. Sofern der
Arbeitgeber diese besondere betriebliche Sparform anbietet, können
die Arbeitnehmer dort den Gegenwert von Überstunden und viele andere
Gehaltsbestandteile steuer- und SV-begünstigt einzahlen und etwa zum
Einkommensausgleich bei Altersteilzeit wieder abrufen. Ohne Nachteile
ist es aber gegenwärtig nicht möglich, das Zeitwertkonto regulär für
die Aufstockung einer Betriebsrente geschweige denn einer
gesetzlichen Altersrente zu nutzen. Eine Generalreform der
Rahmenbedingungen für Zeitwertwertkonten mit dem Ziel der weiteren
Verbreitung dieser Sparform und ihrer Nutzungsmöglichkeiten sei daher
dringend erforderlich.

Betriebliche Altersversorgung: nachweislich vorteilhafter als die
gesetzliche Rente

In der betrieblichen Altersversorgung (bAV) müssten die
bestehenden Spielräume für den Aufbau von Rentenkapital intelligent
genutzt werden. Die diz AG habe daher ein Konzept für die
Mitarbeiterversorgung durch Entgeltumwandlung geschaffen, in das alle
für den Arbeitnehmer möglichen Steuervorteile einfließen (*siehe
Video). https://www.diz.ag/betriebliche-altersversorgung/

Bei einer Gesamtbetrachtung seien die Einzahlungen dort
nachweislich rentabler angelegt als in der demographieschwachen
gesetzlichen Rentenversicherung. Das rechtfertige volkswirtschaftlich
die Förderung der bAV durch nachgelagerte Besteuerung und gestundete
SV-Beiträge, die dadurch zunächst der gesetzlichen Rentenversicherung
(GRV) verloren gehen.

Allerdings werde häufig eine Doppelverbeitragung der
Entgeltumwandlung in der bAV beklagt. Dies lasse eine Betriebsrente
finanziell unattraktiv erscheinen, doch – so Kircheis – die bAV sei
besser als ihr Ruf: “Die Doppelverbeitragung lässt sich ohne Weiteres
vermeiden, wenn Unternehmen eine betriebsindividuelle
Versorgungsordnung erlassen und darin auch die Einzahlung in eine
Unterstützungskasse vorsehen”, erläutert Thorsten Kircheis, “außerdem
kann die Versorgungsordnung die Haftungsproblematik für den
Arbeitgeber entschärfen. Das mit ähnlicher Absicht 2017 geschaffene
Betriebsrentenstärkungsgesetz wäre daher nicht nötig gewesen.”

Verdeckte Verschuldung durch direkte Pensionszusagen und
Beamtenpensionen

Während das Umlagesystem und die kapitalgedeckte Altersvorsorge
einen unmittelbaren Bezug zu zur volkswirtschaftlichen Wertschöpfung
haben, stellen die direkten Pensionszusagen ein weitgehend
ungedecktes Zahlungsversprechen für eine ferne Zukunft dar. “Im
Unternehmenssektor fehlen nach Schätzung der diz AG dafür Rücklagen
in Höhe von wahrscheinlich mehr als 250 Mrd. Euro”, berichtet
Kircheis. Diese Problematik lasse sich jeweils im Einzelfall durch
intelligente Pensionslösungen bewältigen. In der Regel sei eine
Bilanzbefreiung mit Übertragung der Pensionszusagen auf externe
Versorgungsträger der beste Weg dafür (*siehe Video).
https://www.diz.ag/auslagerung-von-pensionszusagen/

“Wie hoch hingegen die Unterdeckung im öffentlichen Dienst für die
Beamtenpensionen ist, weiß niemand genau, frühere Schätzungen
sprachen aber schon einmal von 1,3 Billionen Euro”. Es sei
verantwortungslos, zur Lösung dieser Problematik schlicht auf
ausreichendes wirtschaftliches Wachstum und damit auskömmlich höhere
Steuereinnahmen zu hoffen: “Die öffentlichen Haushalte vom Bund bis
zu den Kommunen und den Eigenbetrieben in privater Rechtsform müssen
den Bürgern Rechenschaft darüber ablegen, wie sie diese gewaltigen
Verpflichtungen erfüllen wollen. Wahrscheinlich wird an einer
Absenkung der noch nicht erdienten Ansprüche kein Weg vorbeiführen.”
Jedenfalls dürfe es keine Einbeziehung der Beamten in eine
“Bürgerversicherung” für alle Beschäftigten geben, solange die
staatlichen Schuldner dafür nicht ausreichende Rücklagen einzahlen.
“Anderenfalls wäre dies ein Riesen-Betrug an den aktiven
Beitragszahlern der Privatwirtschaft”, warnt Kircheis.

Schutzsystem mit Ausbildungsbonus für Kleinunternehmer

Als echte “Sorgenkinder” des Rentensystems verbleiben die Klein-
und Einzelunternehmer sowie Freiberufler, die ihre Altersversorgung
komplett aus Eigenmitteln aufbauen müssen. Ihnen sollten den
Vorschlägen mehrerer Wirtschaftsverbände zufolge
Kapitalanlagemöglichkeiten zur Verfügung gestellt werden, die einen
sicheren Schutz des Altersvermögens vor Privat- und Firmeninsolvenz
bieten. Wenn diese Erwerbspersonen allerdings einen Geschäftskredit
benötigen, fehlen Ihnen die insolvenzgeschützten Mittel als
Kreditsicherheit. Dieser im praktischen Geschäftsleben wichtige
Aspekt bleibt in den bisher bekannten Vorschlägen für die
Altersvorsorge der “kleinen Selbstständigen” unbeachtet. Ein
Lösungsansatz könnte darin bestehen, Kreditbürgschaften für
Kleingewerbetreibende leichter zugänglich zu machen. Denjenigen
Unternehmen, die Auszubildende beschäftigen, sollten dabei Vorteile
eingeräumt werden. Auch damit würde sich der Kreis zu einem
generationengerechten Rentensystem weiter schließen.

Über die diz AG:

Die diz Deutsches Institut für Zeitwertkonten und Pensionslösungen
AG ist eine bundesweit tätige Beratungsgesellschaft. Das Unternehmen
ist unabhängig von bestimmten Banken und Versicherungen. Im
Mittelstand sieht sich die diz AG als Marktführer bei der Auslagerung
von Pensionszusagen.

Pressekontakt:
diz Deutsches Institut für Zeitwertkonten und Pensionslösungen AG,
www.diz.ag
Landsberger Allee 366,
12681 Berlin
Unternehmenskommunikation und Volkswirtschaft
Leander L. Hollweg
Tel.: 030-56 59 25-288 ;
Mobil: 0170 23 55 226
E-Mail: L.Hollweg@diz.AG

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“Pixabay”)
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nehmen Sie bitte Kontakt mit der diz AG auf.

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