Entwicklungen im Arbeitsmarkt – was hat sich in den letzten 20 Jahren geändert?

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Arbeit gibt es, seit der Mensch die Erde bevölkert. Während die klassische Arbeit von damals noch aus Jagen, Sammeln und Herstellen von Materialien aus Basis von Naturrohstoffen bestand, hat sich die Gesellschaft in den mittlerweile über 2000 Jahren weiterentwickelt. Es ist ein regelrechter Arbeitsmarkt entstanden, der sich, gemeinsam mit der Gesellschaft, stetig verändert und aktualisiert. Wie die Entwicklung des Arbeitsmarktes in den letzten 20 Jahren aussah, erfahren Sie in diesem Artikel.

Der Arbeitsmarkt zum Jahrtausendwechsel

Die Gesellschaft wird stetig mit Neuigkeiten konfrontiert, durch die eine Anpassung an Regeln stattfinden muss, die regelmäßig verändert werden können. Diese Veränderung wurde in Deutschland vor allem in Bezug auf den Arbeitsmarkt zur Jahrtausendwende deutlich. Besonders relevant ist hierbei die Hartzreform, die die heutige Basis von Hartz-4 und anderen Geldern darstellt. Es handelte sich hierbei um eine tief greifende wirtschaftliche Veränderung, die Arbeitslosen die Teilhabe an der Gesellschaft ermöglicht.
Zudem fand eine Anpassung der Arbeitsverhältnisse statt – während in den 70er-Jahren Arbeiter täglich noch 12 Stunden und länger arbeiteten, wurden Regelungen entwickelt, die sich positiv auf die Gesundheit der Menschen auswirkten.
Das war nicht nur bei physischen Jobs, Leiharbeitern und Teilzeitbeschäftigten der Fall, sondern auch bei Festangestellten bzw. Vollzeitbeschäftigten. Arbeitszeiten wurden reguliert, sowie die Arbeitsverhältnisse allgemein untersucht und verbessert. Für den gesamten Arbeitsmarkt entstand somit ein Aufschwung, der sich in der Zahl der Beschäftigten widerspiegelte. Die Anzahl der Arbeitslosen sank, auf der anderen Seiten wurden immer mehr heterogene Gruppen Teil wichtiger Unternehmen.

Arbeit früher und heute

Wenn vom Begriff Arbeitsmarkt die Rede ist, muss auch der der Arbeit definiert werden. In der Tat ist Arbeit von vor 50 Jahren eine andere als die, die heute jeden Tag durchgeführt wird. Das liegt einerseits am technischen Fortschritt und, damit korrelierend, an den veränderten Bedürfnissen der Menschen. Andererseits haben sich mittlerweile etliche Branchen entwickelt, die individuelle Interessen der Menschen berücksichtigen. Heutzutage ist viel mehr die Rede von Traumberufen. Damals war es Gang und gebe den Beruf des Vaters zu übernehmen oder als Frau für den Haushalt zuständig zu sein.
Auch der Fokus der Arbeiten veränderte sich stark. Bis in die 90er-Jahre waren die meisten Berufe, die eine Ausbildung erforderten, auf körperliche Arbeiten beschränkt. Schule selbst wurde besonders für Männer eher als unwichtig angesehen.
Heutzutage werden Berufe sowohl physisch als auch auf psychischer bzw. gedanklicher Ebene ausgeführt. Sogenannte Bürojobs, oft am Computer, sind der Alltag vieler Menschen.

Der Arbeitsmarkt und das Risiko

Der Arbeitsmarkt ist nicht konstant und kann somit sowohl Tiefen als auch Höhen erleben. Der Gedanke an aktuelle Ereignisse lässt den Blick auf Corona, die weltweite Pandemie, richten. Aufgrund der Ansteckungsgefahr in vielen Lokalen mussten und müssen viele Geschäfte schließen. Besonders als Inhaber eines Unternehmens beginnt dann eine schwere Zeit, die eigens hochgestiegene Karriereleiter aufrechtzuerhalten. Angestellte müssen gekündigt werden, in einigen Fällen wird Insolvenz angemeldet. Diese Situation ist ein Sinnbild dafür, wie der Arbeitsmarkt in einigen Branchen am seidenen Faden hängt und für die Mittelschicht zur Belastung wird.
Die Folgen der Pandemie werden jetzt schon deutlich: Die Zahl der Arbeitslosen steigt, Firmen müssen schließen oder ihre Angestellten kündigen. Dadurch wird automatisch der gesamte Arbeitsmarkt beeinflusst.
Während ein Bereich auf dem Arbeitsmarkt ein Tief erlebt, blühen andere wiederum auf. So ist der Blick auf große Weltkonzerne zu werfen, die durch Online Shops ein Vielfaches ihres ursprünglichen Gewinnes erreichen.

Welche Berufe können den Arbeitsmarkt stärken?

Wirtschaft ist ein komplexer Themenbereich, der Know-how bezüglich mathematischer Kompetenzen und Logik erfordert. Gerade als Selbstständiger ist es daher beispielsweise sinnvoll, sich mit Management und Wirtschaftspsychologie befasst zu haben. Wer den Arbeitsmarkt und dessen Tendenzen kennt, hat auch in Zukunft die Chance, heil aus der Situation zu entkommen.
Wenn Präsenz auf der Arbeit wegen Pandemien oder anderen Situationen nicht möglich ist, ist es sinnvoll, den Blick auf die mittlerweile gut entwickelte Technik zu fokussieren. Arbeiten im Home Office oder ein Beruf, der dauerhaftes Arbeiten zu Hause ermöglicht, sind daher vor allem in der momentanen Entwicklung von Vorteil.
Damit die Arbeit aus technischer Sicht funktionieren kann, muss es Profis geben, die sich mit der Technik der Medien auseinandersetzen und diese auch auf Distanz nahbar machen.
Im Grunde stärken genau die Berufe den Arbeitsmarkt, die unabhängig von der Lokalität durchgeführt werden können.

Wie sieht die Prognose für den Arbeitsmarkt aus?

Was heute noch gilt, kann morgen wieder anders sein. Auch das gilt allgemein für den Arbeitsmarkt Deutschlands. In der Tat können Einflussfaktoren geschehen, die einen Kollaps herbeiführen können. Hierbei können Sie an den „Black Friday“ denken, dem im November jährlich angedacht wird.
Dennoch, und das ist für eine gesunde Einstellung wichtig, gilt der Arbeitsmarkt in Deutschland prinzipiell als stabil und abgesichert. Vor allem in Bezug auf Gelder, die zum Beispiel durch eine Arbeitsunfähigkeit gebraucht werden, steht Deutschland bzw. dessen Bürger auf der sicheren Seite.

Fazit
Der Arbeitsmarkt ist eine sich ständig ändernde Variable, die von den Geschehnissen der Welt abhängt. Während der Markt damals noch durch arbeitende Männer geführt wurde, sind Frauen und Männer heutzutage gleichgestellt. Inwieweit sich der Arbeitsmarkt in Zukunft weiterentwickeln wird, lässt sich pauschal nicht vorhersagen. Fakt ist jedoch, dass Deutschland ein wirtschaftsstarkes Land ist, das die Bürgerinnen und Bürger unterstützen kann.