Freude am Tun – gibt es überhaupt den perfekten Beruf?

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Es wäre zu schön, wenn jeder sein Hobby zum Beruf machen könnte, oder? Ja, in vielen Fällen wäre es möglich. Wenn wir nur den Mut dazu hätten, eine entsprechende Veränderung zu zulassen. Aber lässt sich mit jedem Hobby auch das benötigte Geld verdienen? Leider nicht immer. Also was machen? Ein Leben lang einen Job erledigen, der einem keine richtige Freude bereitet? Sich montags bereits aufs Wochenende freuen? Sich schon mit 30 Gedanken über die Rente machen? Oder vielleicht, wie es einige Motivationsgurus empfehlen, einfach alles hinschmeißen und auf das Ungewisse einlassen? Für den einen oder anderen kann das vielleicht die richtige Entscheidung sein.

Zu allererst solltest du dir jedoch klar darüber werden, was dir wirklich Freude bereitet. Was machst du gerne? Worin gehst du auf? Worin liegen deine Stärken? Schau dir ruhig auch an, welches Hobby du hast. Vielleicht findest du dabei bereits Ansätze, was für dich das Richtige sein könnte. Unter Umständen brauchst du dann nur noch die richtige Portion Mut und Entscheidungsstärke, um den ersten Schritt zu gehen. Die Antwort muss aus deinem Herzen kommen. Wofür brennst du wirklich? Ich muss zugeben, ich habe die Antwort bei mir bis heute nicht gefunden. Ich weiß nicht, wofür ich wirklich brenne und womit ich dabei auch noch das Riesengeld verdienen könnte. Immer wieder bekommt man gesagt, dass man seine Berufung finden muss. Na, wenn das immer so einfach wäre. Ja, ich arbeite gerne und ich gebe immer 120%, weil ich etwas erreichen und umsetzen möchte. Ich mache das, was ich mache auch gerne. Allerdings nicht deshalb, weil ich dafür brenne. Mittlerweile bin ich Gesellschafter von fünf Unternehmen und ich verkaufe wirklich gerne. Außerdem stehe ich super gerne auf der Bühne und halte meine Vorträge. All das mache ich jedoch, weil mir mein Lebensstandard wichtig ist. Ich verdiene gerne viel Geld, um mir meine Wünsche leisten zu können.

Also, was tue ich? Ich mache das, was ich tue, mit Leidenschaft. Das, was ich mache, habe ich mir ausgesucht und ich weiß, dass ich das tun muss, um Geld zu verdienen. Ich gehe mit Freude in meine Termine. Ich freue mich am Montag genauso auf die Arbeit wie am Freitag auf das Wochenende. Ich mache also nicht das, wofür ich brenne, sondern ich brenne für das, was ich mache. Wenn ich mich entscheide, etwas zu tun, dann mache ich es voller Begeisterung und nicht halbherzig. Wenn ich das nicht kann, dann lasse ich es.

Berufsbedingt bin ich sehr viel mit dem Auto unterwegs. Mein Auto muss von innen immer sauber sein, sonst fühle ich mich nicht wohl. Also muss ich es regelmäßig staubsaugen. Ich mag das nicht und kann mir schönere Aufgaben vorstellen. Natürlich könnte ich das Auto reinigen lassen, leisten könnte ich es mir, nur bin ich dafür zu geizig. Also reinige ich mein Auto voller Freude und es macht mir dann sogar richtig Spaß. Ich lege die Musik ein, die mich motiviert. Ich erfreue mich an dem neuen Glanz und stelle mir vor, wie schön es am nächsten Tag sein wird, in das frisch geputzte Auto zu steigen. Wenn ich die Freude nicht entwickeln könnte, dann würde ich es reinigen lassen. Wenn es dir also nicht möglich ist, deiner absoluten Leidenschaft im Beruf nachzugehen, oder wenn du deine Berufung noch nicht gefunden hast, dann ändere deine Einstellung zu dem, was du stattdessen tust. Empfinde Freude und Begeisterung in deinen Aufgaben. Wenn du dich entscheidest, etwas zu tun, dann tue es aus vollem Herzen. Dein Leben ist zu kurz, um dich mit Dingen zu befassen, für die du keine Lust entwickeln kannst. Wenn du deine Berufung noch nicht gefunden hast, dann mache das, was du tust, zu deiner Berufung und bringe auf dem Weg mehr Lebensfreude, mehr Glück in dein Leben. Glückliche Menschen sind seltener krank, sind leistungsstärker, sind beliebter, werden älter, sind kreativer und sie begeistern ihre Kunden. Eine ganze Menge Gründe, um sich mal wieder selbst zu loben, oder?

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