Gehirngerecht Lernen mit der WeFaLe-Methode

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Flexibilität und Wandel sind die Schlagwörter der Zukunft im HR-Bereich. Führungskräfte und Chefs sollen sich auf NEUES und das möglichst SCHNELL einstellen können. In Anbetracht des wachsenden Kosten- und Zeitdrucks keine leichte Aufgabe. Die Nachfrage und die Anforderungen an wirksamen Präsenz-Trainings bzw. gehirngerechtem, freudvollen Lernen werden deshalb in Zukunft enorm steigen. Das ausgerechnet das Jonglieren mit nur einem Ball den Wissenstransfer und das Lerntempo nachhaltig unterstützen kann, ist neu, aber in der Praxis bereits erfolgreich erprobt. Mit der innovativen WeFaLe-Methode ist es möglich sehr vielen Teilnehmern (50, 200 oder 500 Personen) in sehr kurzer Zeit (2-3 Stunden) neue und/oder komplexe Inhalte in Präsenzveranstaltungen zu vermitteln.

Jonglator Stephan Ehlers verblüffte am 18. April 2012 das Fachkomitee des HR-InnovationSlam, in dem er unterhaltsam und fundiert demonstrieren konnte, dass ein einziger kleiner Ball ausreicht, um neue und/oder komplexe Inhalte schnell und wirksam zu vermitteln. WeFaLe steht für Werfen-Fangen-Lernen. Jetzt hatte ihr Gehirn gerade einen kleinen Moment des Glücksgefühls erlebt…. jetzt wissen Sie was WeFaLe bedeutet … und können es sich nun auch gut merken. Genauso einfach funktioniert diese WeFaLe-Methode … allerdings aktiv mit einem Ball. Dieses wirksame Lerntool wurde von HR-Experten für den HR-InnovationSlam 2012 als innovatives Projekt für das Personalwesen nominiert.

Konzentration auf Spaß – nicht auf Informationsüberflutung

Wie „WeFaLe“ funktioniert, ist schnell erklärt. Es wird bewusst der klassische Trainingsbereich verlassen und man betritt den Infotainment-Bereich. Der fundamentale Unterschied zwischen Schulung/Training und Infotainment liegt in der motivatorischen Zielsetzung. Bei Schulung/Training sind 80-90% Wissensvermittlung und 10-20% Motivationsvermittlung für die Nutzung der neu erworbenen Kenntnisse das Ziel. Bei Infotainment-Veranstaltungen steht die Motivation genauso stark im Focus (40%-50%) wie die Vermittlung spezifischer Inhalte (50%-60%). Eine zu starke Konzentration auf Wissensvermittlung und vielen neuen Informationen wirkt eher belastend und ermüdend auf die Teilnehmer. Die Folgen sind fatal, weil der „negative Beigeschmack“ (Ermüdung/Belastung/Konzentrationsschwierigkeiten) von unserem Gehirn unmittelbar in Zusammenhang mit den „neuen Inhalten“ in Verbindung gebracht wird. Bei einer gehirngerechten Informationsvermittlung (Spaß, Bewegung, Abwechslung) hingegen werden die (neuen) Inhalte freudvoller und nachhaltiger erlebt und bleiben deshalb auch besser im Langzeitgedächtnis. Die Teilnehmer wirken während einer 90 oder 120-minütigen Informationsveranstaltung aktiv mit, in dem sie – passend zum jeweiligen Thema – verschiedene Wurf- und Fangübungen mit nur einem Ball ausüben. So können zum Beispiel 50, 100 oder mehr Teilnehmer eines Workshops „Umstieg von MS Office 2003 auf MS Office 2010“ einen fundierten Überblick zu „Excel“, „Outlook“, „Powerpoint“, „Word“ und „Windows 7“ erhalten … und das in nur 2 Stunden … ohne PC, Maus und Tastatur.

Darstellung der Innovationsleistung & Mehrwert für das Personalwesen

– Hohe Wirksamkeit mit einfachsten Mitteln
– Natürliche Energie wird aktiviert
– Lernmotivation wird gesteigert
– Konzentrationsfähigkeit wird verbessert
– Merkfähigkeit erhöht sich
– Freudvolles, gehirngerechtes Lernen wird erlebt
– Es ist für alle Zielgruppen jeden Alters durchführbar
– Es eignet sich für alle Trainingsthemen
– Kostenersparnis dank höherer Effizienz
– Zeitersparnis (mehr Mitarbeiter / weniger Zeit)
– Vorliegende Inhalte müssen nicht verändert werden
– Motivierte Mitarbeiter

Spielend leicht lernen – am Beispiel der IT-Migration von MS Office 2003 auf MS Office 2010

Die Microsoft Office-Version 2010 mit ihrer neuen Benutzeroberfläche, den vielen erweiterten und neuen Funktionen macht die Office Migration zu einer echten Herausforderung. Die neue Software wurde von Microsoft so gründlich überarbeitet, dass eine gute Unterstützung der Anwender bei der Migration unerlässlich ist. In Anbetracht des wachsenden Kosten- und Zeitdrucks keine leichte Aufgabe. Jeden Mitarbeiter zu einem Tagesworkshop für den Umstieg auf das neue Office 2010 zu schicken, wäre sicherlich wünschenswert, ist aber aus Kosten- und Zeitgründen in den meisten Organisationen nicht möglich. Wie es dennoch gelingen kann, alle Microsoft-Office-Anwender einer Firma den Umstieg auf Microsoft Office 2010 mit der WeFaLe-Methode wirksam in Präsenzveranstaltungen (!) zu ermöglichen – und das zudem in einem adäquaten Kosten- und Zeitrahmen – wird Ihnen nachfolgend näher kurz erläutert. Dabei spielt es keine Rolle, ob das Unternehmen 100, 1.000 oder 10.000 Mitarbeiter hat.

Referenzen

> 500 Führungskräfte eines Telekommunikationskonzerns wurden in 28 Terminen (Juni-Aug.2011) zu je 20-25 Tln. zum Thema „Leadership & Management“ trainiert . „WeFaLa“ war das tragende Element des Workshops.

> 7.000 Mitarbeiter eines Chemie-Konzerns haben (seit Sept. 2011) bzw. werden in einem IT-Migrationsprojekt (läuft bis Herbst 2013) die WeFaLe-Methode kennenlernen.

> 350 Mitarbeiter eines Automobilzulieferers haben in einem IT-Migrationsprojekt (Umstieg von MS Office 2003 auf MS Office 2010) die WeFaLe-Methode kennen und schätzen gelernt (Februar-März 2012).

Grundsätzliche Überlegungen

Ein „normales“ MS-Office-Umsteiger-Training dauert i.d.R. einen Tag (6-8 Stunden) und jeder Anwender arbeitet an (s)einem PC. Nachteil dieser „Standardlösung“ ist der Faktor Zeit – es können nur max. 15 Personen bei einem Tagesworkshop mitmachen – und die Kosten sind nicht unerheblich. Mit der WeFaLe-Methode sind andere Lösungsszenarien denkbar. Stellen Sie sich bitte vor, es können 50, 100 oder 250 Teilnehmer gleichzeitig an einer Informationsveranstaltung teilnehmen! Es kommt noch besser: Diese Veranstaltung dauert nicht – wie üblich – einen ganzen Tag, sondern nur 2 Stunden! Schlussbild bitte: Alle Teilnehmer (50, 100 oder 250) haben keine PC“s zur Verfügung! Das funktioniert wirklich: Weniger Zeit, weniger Kosten, mindestens gleichbleibende Produktivität und zudem höhere Wirksamkeit und Motivation bei den Anwendern.

Konzentration auf Spaß – nicht auf Informationsüberflutung

Der Ablauf einer MS-Office 2010-Umsteiger-Informationsveranstaltung sieht wie folgt aus: Der Office-Trainer unterbricht nach 8-10 Min. seines Vortrages (Erläuterungen zu WORD, EXCEL, OUTLOOK, POWERPOINT, WIN7) und ein Jongliertrainer aktiviert die Teilnehmer zu Wurf- und Fangübungen mit einem Ball… immer thematisch passend. So werden u.a. einzelne Programmfunktionen von MS Office 2010 mit dem Ball spielerisch erarbeitet. Alle 8-10 Minuten wird etwa 30 Sekunden bis 2 Minuten geworfen, gefangen und thematisch passend erläutert. So gibt es spezielle Wurf- und Fangübungen für die „Symbolleiste für den Schnellzugriff“ oder die „Snap-, Shake- und Zoom-Funktionen“. Außerdem erfolgen während der Wurf- und Fangübungen Erläute-rungen zu unbewusstem, intuitiven Arbeiten des Gehirns, dass das Gehirn neue – auch schwierige Aufgaben – immer interessant findet. Die Wurf- und Fangübungen sind etwas Neues, und Office 2010 auch – beides muss trainiert werden. Die Ballübungen machen das Gefühl erlebbar, wie sich die Nutzung von MS Office 2010 „anfühlen“ wird. Die Unterbrechungen mit dem Ball sorgen für gute Laune, machen Spaß, „pumpen“ mehr Sauerstoff in das Gehirn für bessere Aufmerksamkeit und Konzentration.

Warum bei Infotainment-Veranstaltungen die „Verpackung“ (Rahmenbedingungen) wichtiger ist, als der zu vermittelnde Inhalt

Unser zentrales Nervensystem (im Gehirn das limbische System) spielt bei der Aneignung von Wissen und dem damit verbundenen Lernerfolg eine maßgebliche Rolle. Es stellt sich bei jeder (!) Lernsituation z.B. folgende Fragen:

? Lohnt es hinzuhören?

? Was spricht dafür, das zu lernen?

? Welchen Sinn hat es, das zu üben?

Die Antworten auf diese Fragen findet das limbische System in unseren abgespeicherten Erfahrungen aus der Vergangenheit, die meist unbewusst wirken. Sind diese Erfahrungen positiv, ist ein erstes wichtiges Zwischenziel für den Lernerfolg erreicht:

? Wir hören gerne hin.

? Wir finden Argumente, die für das Lernen sprechen.

? Wir erkennen einen Sinn darin, etwas zu üben.

Genau hierauf wird bei den Office 2010-Infotainmentveranstaltungen geachtet: Freude und Vorfreude bei den Teilnehmern zu entwickeln. Lernen ist nämlich keine passive Wissensaufnahme, sondern vielmehr entsteht Wissen im Netzwerk der Neuronen und ist immer (ohne Ausnahme!) an Emotionen geknüpft. Erfolgreiche Infotainment-Veranstaltungen achten auf das Erzeugen intelligenter Emotionen, damit die Teilnehmer bereit sind, neue Informationen aufzunehmen. Aus Sicht der Neurowissenschaft gesprochen sorgen angenehme, positive Rahmenbedingungen (Freude, Abwechslung, Spannung) dafür, eine neuronale Netzwerkstruktur zu schaffen, die Lernen als etwas Schönes und Spannendes und nicht, als langweilig und quälend empfindet.

Video 01 zeigt Ball-Beispiel für „Symbolleiste für den Schnellzugriff“: http://www.fql.de/WeFaLe_Symbolleiste_Schnellzugriff.wmv

Video 02 zeigt Seminar-Live-Mitschnitt!: http://youtu.be/oWsuM3kvrnQ

Video 03 zeigt die 10-Min.-Präsentation beim HR-InnovationSlam: http://youtu.be/UFto2qIxkt0