Häufigster Ausbildungsberuf 2011: Kaufmann/-frau im Einzelhandel

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Im Jahr 2011 schlossen insgesamt 565 824
Jugendliche einen neuen Ausbildungsvertrag ab. Dies waren 1,2 % mehr
als im Vorjahr. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter
mitteilt, war der Beruf Kaufmann/-frau im Einzelhandel mit 33 192 neu
abgeschlossenen Ausbildungsverträgen erneut der am häufigsten
gewählte Ausbildungsberuf. Es folgten Verkäufer/-in,
Bürokaufmann/-frau, Kraftfahrzeugmechatroniker/-in sowie
Industriekaufmann/-frau. Diese Berufe bilden bereits seit sieben
Jahren die Spitzengruppe. Gut ein Fünftel der neu abgeschlossenen
Verträge konzentrierte sich auf die fünf häufigsten Ausbildungsberufe
in Deutschland.

Zwischen männlichen und weiblichen Jugendlichen gibt es
Unterschiede bei der Berufswahl. Bei den Neuabschlüssen von
weiblichen Jugendlichen liegt der Beruf Kauffrau im Einzelhandel auf
dem ersten Rang. 8,1 % der weiblichen Auszubildenden begannen im Jahr
2011 eine Ausbildung in diesem Beruf. Die männlichen Jugendlichen
wählten am häufigsten den Beruf Kraftfahrzeugmechatroniker (5,8 %).

Auch die schulische Vorbildung beeinflusst die Berufswahl. Bei
Jugendlichen mit Hochschulzugangsberechtigung beispielsweise waren
Industriekaufmann/-frau, Bankkaufmann/-frau und Kaufmann/-frau im
Groß- und Außenhandel die häufigsten Ausbildungsberufe. Bei
Jugendlichen ohne einen Hauptschulabschluss lag der Beruf
Verkäufer/-in auf Platz 1, gefolgt von Hauswirtschaftshelfer/-in.

Detaillierte Informationen zur Statistik der beruflichen Bildung
bietet die Fachserie 11, Reihe 3, die unter www.destatis.de im
Bereich Publikationen–> Thematische Veröffentlichungen erhältlich
ist.

Die vollständige Pressemitteilung (inklusive PDF-Version) mit
Tabelle sowie weiteren Zusatzinformationen und -funktionen, ist im
Internetangebot des Statistischen Bundesamtes unter
www.destatis.de/presseaktuell zu finden.

Weitere Auskünfte gibt:

Rotraud Kellers, Telefon: (0611) 75-4157, www.destatis.de/kontakt

Rückfragen an obigen Ansprechpartner oder an:
Statistisches Bundesamt
Telefon: (0611) 75-3444
E-Mail: presse@destatis.de

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