Hainbuch und Friedrich-Schiller-Gymnasium: Kooperation trägt Früchte

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18 Hainbuch Geschenkboxen sorgten am 12. Dezember für Begeisterungsstürme im Klassenzimmer des Leistungskurses NwT [Naturwissenschaft und Technik]. Gefüllt waren die Boxen mit einem WLAN-fähigen Mikrocontroller und einer schicken roten Sonnenbrille. Das FSG [Friedrich-Schiller-Gymnasium] hatte 2017 den Schulpreis im Wert von 1.000 Euro beim »Jugend-Technik-Preis« gewonnen. Hainbuch hatte diesen Wettbewerb über mehrere Jahre ausgeschrieben, um Jugendliche für Technik zu begeistern. Nun hat das FSG eine sinnvolle Verwendung dafür gefunden und einen Teil des Geldes in die 18 Mikrocontroller sowie in Sensoren für die Mikrocontroller investiert. Pressesprecherin und Betreuerin des Jugend-Technik-Preises, Melanie Bernard von Hainbuch, hatte die Ehre, die kleinen, aber sehr leistungsfähigen Chip-Computersysteme der Klasse zu überreichen. »Ich weiß zwar nicht genau, was man mit so einem Mikrocontroller macht, aber ich glaube, es ist ein absolutes Highlight. Zumindest sehe ich das an den strahlenden Gesichtern. Wir von Hainbuch freuen uns, der Klasse damit eine Freude gemacht zu haben. Als Kooperationspartner unterstützen wir das FSG schon viele Jahre.« Die Schülerinnen und Schüler, die sich auf den Weg gemacht haben, im Jahr 2021 das Leistungsabitur im Fach NwT zu absolvieren, erhielten damit ein schönes Vorweihnachtsgeschenk. Mit den Mikrocontrollern, die auf dem neuesten Stand der Technik sind, erlernen die Jugendlichen verschiedene Programmiersprachen. Laut Martin Merkle und Frank Trittler, beide sind Studiendirektor am FSG und Betreuer der Tüftler AG, ist das Abitur im Fach NwT eine Weltpremiere. »Es hat mehr als 12 Jahre gedauert, dieses Ziel zu erreichen. Stets an unserer Seite war dabei Hainbuch, die mit ihrem Engagement einen wesentlichen Teil zu diesem Erfolg beigetragen haben. Im Januar 2009 haben wir das Techniklabor in Betrieb genommen. Hainbuch war damals mit seinem Know-how wichtiger Berater bei der Planung und hat einen Großteil der Ausstattung finanziert. Dafür sind wir sehr dankbar«, so Merkle.

Entwicklung am FSG
Das Fach NwT wurde im Schuljahr 2007/2008 landesweit als Profilfach im naturwissenschaftlichen Bereich in der Mittelstufe eingeführt. Am FSG wurde bereits Mitte der 90er Jahre über ein solches Fach nachgedacht und verschiedene Ansätze erprobt. Ein Schuljahr nach Einführung in der Mittelstufe konnte das Fach als zweistündiger Kurs in der Oberstufe weitergeführt werden. In diesem jungen Oberstufenfach wurde mit dem Programmieren eines Mikrocontrollers erstmalig begonnen. Die positiven Erfahrungen damit hatten dazu beigetragen, den Einsatz des Mikrocontrollers als Steuergerät in der Mittelstufe einzuführen. Im Schuljahr 2010/2011 kam noch ein weiteres NwT-Profil hinzu. Schüler können somit bereits in der Orientierungsstufe NwT wählen und mit der zweiten Fremdsprache verzögert beginnen. Den Zieleinlauf erlebt das Fach allerdings mit der Einführung des fünfstündigen Leistungskurses in diesem Schuljahr. Erstmalig können Schülerinnen und Schüler ein schriftliches Abitur in diesem Fach ablegen. Nicht zuletzt durch die ersten Gehversuche mit programmierbaren Systemen vor zehn Jahren am FSG ist der Umgang mit Mikrocontrollern und das Erlernen einer einfachen Programmiersprache fester Bestandteil des NwT-Unterrichts landesweit.

Weitere Informationen unter:
https://www.hainbuch.com/news/news-detailseite/hainbuch-und-friedrich-schiller-gymnasium-kooperation-traegt-fruechte/

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