HdWM: Großer Informationstag mit Prof. Kaufmann über Management, Diversität und Entrepreneurship

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MANNHEIM. Die unternehmensnahe Hochschule der Wirtschaft für Management (HdWM) in Mannheim veranstaltete am Freitag, 26. Februar 2016, einen Großen Informationstag. Eingeladen waren Schulabgänger der Oberstufen, Lehrer und Eltern. Ort der Veranstaltung: der neue Bildungs-Campus Mannheim-Neckarau, auf dem sich die HdWM und das Goethe-Institut befinden.

„Die angehenden Schulabgänger sind gut beraten, wenn sie auf der Grundlage von persönlichen Eindrücken aus Hochschulen und intensiven Beratungen zu ihrem Kompetenzprofil eine fundierte Entscheidung über ihren zukünftigen beruflichen Werdegang treffen können“, sagte der Vize-Präsident der HdWM, Prof. Dr. Michael Nagy. Die Besucher konnten sich über ein spannendes und informatives Programm freuen.

Nagy: „Die HdWM ist eine eher kleine Hochschule, die ihre Stärken in ihren innovativen Studiengängen sieht. Die Studieninhalte sind in hohem Maße arbeitsmarkttauglich, weil sie sich an den aktuellen Bedarfen gerade der mittelständischen Wirtschaft ausrichtet. Eine wichtige Rolle spielen dabei unsere Input gebenden Partnerunternehmen“. Man gibt sich an der HdWM mit ihren 400 Studierenden „klein aber fein“, familiär, praxisnah und gleichzeitig international, denn: Die Studenten der Hochschule kommen aus 30 Nationen in vier Kontinenten.

E-Profiling-Test: Neigungen und Fähigkeiten der Studieninteressierten feststellen

Und wie wählt die HdWM ihre Studenten aus? Die Auswahl der Studienbewerber erfolgt aufgrund eines wissenschaftsbasierten 100-Punkte-Systems: Lebenslauf und Hochschul-Zulassungsberechtigung mit den Noten der Vorleistungen fließen mit 40 Punkten ein, E-Profiling sowie Eignungs- und Motivationsgespräch schlagen jeweils mit 30 Punkten zu Buche.

Das E-Profiling dient dazu, Neigungen und Potenziale der Bewerber so neutral und genau wie möglich zu erfassen, wobei es strukturierte Fragen zu beantworten gilt. Der IT-gestützte Test nennt sich ProfileXT® und wird im angelsächsischen Raum vielfach an Hochschulen verwendet, um frühzeitig zu erkennen, wie das Studium individuell möglichst erfolgreich gestaltet werden kann.

Die Ergebnisse werden anschließend im persönlichen Vorstellungsgespräch besprochen, weitere Teamaufgaben geben Einblick in die kommunikativen und sozialen Fähigkeiten der Bewerber. Unterstützt und realisiert wird das E-Profiling durch das Frankfurter Partnerunternehmen Profiles International, seit Jahren Impulsgeber und Marktführer in diesem innovativen Bereich.

Prof. Dr. Hans-Rüdiger Kaufmann mit Antrittsvorlesung – Diversität als Schlüssel zum Erfolg

Während der Veranstaltung fand auch die Antritts-Vorlesung von Prof. Dr. Hans-Rüdiger Kaufmann statt, die sich mit dem für die Metropolregion Rhein-Neckar top-aktuellen Thema „Migration, Wachstum und Unternehmensgründung“ beschäftigte. „Konzertierte Unterstützungsmaßnahmen für Entrepreneurship und Migration können in der Lage sein, die nationale und internationale Positionierung, Wettbewerbsfähigkeit und Identität dieses dynamischen Industriestandortes zu verbessern“, ist sich Kaufmann sicher.

Zuvor bekam er von Prof. Nagy die Berufungsurkunde an die HdWM überreicht. Im Weiteren zeigt sich Kaufmann als sehr weitgereist, seine letzte Station als Vollprofessor war eine renommierte Privatuniversität auf Zypern. In seinen frühen Berufsjahren ging es für den gebürtigen Pfälzer aus Neustadt /Weinstraße nach München, ins Allgäu, Oberschwaben und von dort in die „große Welt“ nach Manchester/UK, Budapest, Vaduz/Liechtenstein und Nicosia/Zypern, wo er als Wissenschaftler und Unternehmensberater tätig war. Neben Engagements als Visiting Professor an der International Business School der Universität von Vilnius/Litauen und der Universität Vitez/Bosnien-Herzegovina, war Kaufmann Co-Gründer, Präsident und Vize Präsident von 3 globalen Forschungsnetzwerken zu den Themen Management, Entrepreneurship, Kundenverhalten und Branding. Ausserdem ist er Vorstandsmitglied bei der American Marketing Association Special Interest Group Global Marketing.

„Kreative Unternehmerische Athleten“ und „Magisches Dreieck“

In seiner Vorlesung bestach Kaufmann vor allem durch seine bildhaften Darstellungen und überzeugenden Schlussfolgerungen. So sprach er von „Kreativen Unternehmerischen Athleten für die Metropolregion Rhein-Neckar (MRN)“ sowie vom „Magischen Dreieck“ für die Metropolregion. Weiter ging er auf ausgewählte Herausforderungen in der Region ein, wobei es wichtig sei, dass Kommunikationsprozesse bei einer regionalen Markenentwicklung i.d.R. „nicht top down, sondern bottom up verlaufen“. Und das wiederum habe mit Wertschätzung zu tun.

„Ein ,Magisches Dreieck‘, bestehend aus Management, Diversität und Entrepreneurship, bildet die Basis für das Annehmen und Bestehen der anstehenden Herausforderungen, wobei Identität als zentrales Konzept im Mittelpunkt steht“, sagte Kaufmann. Identitätskongruenz und Authentizität sind weitere Schlüsselbegriffe in seinen Ausführungen, die im Persönlichkeitsbild des „Kreativen Unternehmensathleten“ gipfelt.

Prof. Kaufmann hat auch eine vom derzeitigen Slogan abgewandelte Vision für die MRN parat: „Bis Ende 2015 will die MRN als eine der lebenswertesten, diversesten, innovativsten und menschlich wärmsten Regionen der Welt anerkannt sein“. Kaufmann‘s ‚catchy‘ Slogan lautet: ,With Unity in Diversity to Innovation‘ – Mit Einheit in der Vielfalt zur Innovation. Oder: Führende Innovations- und Gründerregion!

Klingt alles sehr optimistisch? „Durchaus nicht, Visionen erfüllen sich durch die Begeisterung und dem Enthusiasmus der Bürger sowie der Zielstrebigkeit der gesellschaftlich und politisch Verantwortlichen“, so Kaufmann in seinem Resümee. Jedenfalls: Die anwesenden Zuhörer zeigten sich recht beeindruckt, ob dieser gleichermaßen lebendigen wie gehaltvollen Vorstellung des neuen Professors an der HdWM. Text: Franz Motzko

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