IKK classic gibt Tipps zur Online-Bewerbung

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Sowohl bei Bewerbern als auch bei Unternehmen werden Online-Bewerbungen immer beliebter. Sie sparen nicht nur Zeit und Porto sondern auch Papier. Doch wer glaubt, dass eine Bewerbung per Mausklick schnell zusammengeschrieben ist, irrt. ?Für eine Online-Bewerbung gelten die gleichen klassischen Regeln, sie muss mit der gleichen Sorgfalt behandelt werden wie eine traditionelle Bewerbungsmappe?, empfiehlt Franziska Becher von der IKK classic.
Egal ob klassisch oder online, in eine vollständige Bewerbung gehören Anschreiben, Lebenslauf, Foto sowie Zeugnisse. Dabei ist es am besten, das Anschreiben und den Lebenslauf offline in aller Ruhe zu formulieren, auszudrucken und noch einmal Korrektur zu lesen. Für die Online-Version werden die einzelnen Bestandteile dann in einer einzigen PDF-Datei zusammengefasst. Der Anhang sollte dabei nicht größer als 2-3 MB sein und mit dem Nachnamen bezeichnet werden.
Auch für den Aufbau einer E-Mail-Bewerbung gibt es feste Standards. So sollte die Betreffzeile der Mail möglichst genau mit konkreter Stellenbezeichnung ausgefüllt werden. In das Textfeld der Mail kommt nicht etwa das Anschreiben, sondern lediglich ein kurzer Brief, in dem auf die Bewerbung und die Unterlagen im Anhang hingewiesen wird. ?Im Idealfall sollten Bewerbungen von einem Mailprogramm aus verschickt werden, da beim Versand über Free-Mail-Plattformen häufig Werbung angehängt wird?, weist Franziska Becher hin. ?Auf jeden Fall ist auf eine seriöse Mailadresse zu achten, die den vollständigen, zumindest jedoch den Nachnamen enthält?.
Wer auf den Karriere-Seiten von Unternehmen nach offenen Stellenangeboten recherchiert, wird früher oder später über Online-Bewerbungstools stolpern. Dort werden auf mehreren Seiten zum einen Kontaktdaten, Ausbildungs- und Jobstationen sowie weitere Qualifikationen abgefragt. Dabei ist es wichtig, alle Felder vollständig auszufüllen, denn nicht selten sortiert das Bewerberprogramm einen Kandidaten sofort aus, wenn nur eine Angabe fehlt. Meist lässt sich am Ende des Formularmarathons eine Vorschau erstellen. Diese sollte sich der Bewerber ausdrucken und noch einmal gegenlesen, bevor er seine Daten abschickt. Und am besten sämtliche Einträge verwahren, um für ein eventuelles Vorstellungsgespräch gewappnet zu sein.
Ist die Bewerbung abgeschickt ist Geduld gefragt. Nach einer Eingangsbestätigung, die meistens bereits innerhalb einer Woche eingeht, ist es nicht selten, dass 2-3 Wochen vergehen ohne dass etwas passiert. Sollte nach 3 Wochen allerdings noch keine Rückmeldung erfolgt sein, ist ein Nachfassen angemessen.
Tipps im Überblick:
? Ausreichend Zeit nehmen
? Anschreiben und Lebenslauf offline formulieren,
ausdrucken und Korrektur lesen
? PDF-Anhang aus Anschreiben, Lebenslauf und Zeugnissen erstellen
? PDF-Anhang nicht größer als 2-3 MB
? Bei Lebenslauf und Anschreiben Unterschrift als Scan einfügen
? Seriöse Mailadresse verwenden
? Aussagekräftiges E-Mail-Betreff
? 3 Wochen ohne Rückmeldung – Nachhaken!