Informatik – welche Chancen bietet der IT-Bereich?

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Computer gehören heutzutage zur Standardausstattung an jedem Arbeitsplatz. Gute Informatik-Kenntnisse können deshalb die Berufschancen erheblich verbessern. Als Studienfach ist die Informatik vor allem aufgrund ihrer vielfältigen Einsatzmöglichkeiten beliebt.

Spezielle Kenntnisse in bestimmten Computer-Programmen

Unabhängig davon, ob es um die Suche nach einem Ausbildungsplatz, der Aufnahme in die Universität oder um eine neue Arbeitsstelle geht, erhöhen Fachkenntnisse in Informatik die Erfolgswahrscheinlichkeit. Im Berufsleben oder an einer Hochschule werden häufig spezielle Kenntnisse in bestimmten Programmen erwartet. Wer in der IT-Branche Karriere machen und Mitarbeiter führen will, sollte sich ausführlich mit Informatik beschäftigen. Aufgrund zunehmender Digitalisierung wächst der Bedarf an qualifizierten Computerfachleuten. Kaum ein Wirtschaftszweig kommt noch ohne Informatiker aus. Richtig programmieren lernen ist deshalb für Schüler, Studenten und Auszubildende enorm wichtig. Falls die im Unterricht erworbenen Informatik-Kenntnisse nicht ausreichen oder verbesserungswürdig sind, können Wissenslücken mithilfe von Nachhilfestunden geschlossen werden. Auf dieser Lernplattform besteht die Möglichkeit, bundesweit Nachhilfelehrer oder Schüler zu finden, um offline Wissen auszutauschen. Die Jobperspektiven im Informatikbereich gelten als sehr gut. Bei Informatik-Studiengängen kann an vielen Universitäten und Hochschulen zwischen Wirtschaftsinformatik, Medien- oder Medizinischer Informatik ausgewählt werden. Ein erfolgreich abgeschlossenes Informatik-Studium stellt die wichtigste Voraussetzung für eine Karriere in der IT-Branche dar. Der Einstieg in die Informatik ist allerdings auch ohne Hochschulzeugnis möglich. Ausbildungsberufe wie Fachinformatiker oder Informatik-Kaufmann/Kauffrau sind nur zwei Beispiele für IT-Jobs ohne Studium. Angesichts des wachsenden Bedarfs an Fachkräften im IT-Sektor haben auch Quereinsteiger eine Chance.

Karriere nur mit guten Informatik-Kenntnissen
Bei einer Bewerbung ist es sinnvoll, alle bereits vorhandenen Informatik-Kenntnisse aufzuführen, um die Chancen auf den Job zu erhöhen. Im Lebenslauf genügt jedoch nicht der einfache Hinweis auf Informatik-Wissen, sondern die Kenntnisse müssen genauer beschrieben werden, um potenziellen Arbeitgebern eine objektive Einschätzung zu ermöglichen. Das Bewerbungsschreiben sollte deshalb Angaben zu den Informatik-Fähigkeiten entweder als Grundkenntnisse, mittlere Kenntnisse, gute oder sehr gute Kenntnis enthalten. Dabei sollte sich die Eigenbewertung möglichst an der Realität orientieren. Von Grundkenntnissen wird gesprochen, wenn man in der Lage ist, unter Anleitung bestimmte Aufgaben auszuführen. Mittlere Kenntnisse beschreiben die Fähigkeit, einfache Aufgaben eigenverantwortlich zu übernehmen, während gute Kenntnisse darauf schließen lassen, dass auch anspruchsvollere Aufgaben ohne fremde Hilfe bewältigt werden. Bei sehr guten Kenntnissen kann ein Arbeitgeber davon ausgehen, dass der Bewerber komplexe Aufgaben und Probleme selbstständig löst und die volle Verantwortung für die ihm oder ihr übertragenen Projekte übernimmt. In beinahe jeder Stellenausschreibung werden IT-Kenntnisse gefordert. Die Bezeichnung “Informatik” ist dabei ein Oberbegriff, hinter dem sich ein breites Spektrum verschiedener IT-Qualifikationen und Fähigkeiten verbirgt. Es empfiehlt sich deshalb, eine Stellenbeschreibung genau zu lesen und Fragen bereits vorab mit dem jeweiligen Unternehmen zu klären. Damit eine Bewerbung erfolgreich ist, sollte diese eine genauere Auflistung der notwendigen Qualifikationen und Fähigkeiten enthalten. Besonders wichtig sind Struktur und Übersichtlichkeit, da die wenigsten Personalverantwortlichen genügend Zeit haben, um ausführliche Bewerbungsschreiben zu lesen. Die Glaubwürdigkeit der Angaben kann durch Zeugnisse und Nachweise von Fortbildungen und Kursen untermauert werden. Zeugniskopien und Zertifikate sollten deshalb als Anlage einer Bewerbung beigefügt werden. Zu den geforderten IT-Kenntnissen zählen meist Textverarbeitungsprogramme wie Microsoft Word oder Tabellenkalkulationsprogramme wie Excel. Weitere Informatik-Kenntnisse sind immer von Vorteil und sollten deshalb auf jeden Fall erwähnt werden.