Karrierechancen verbessern mit dem Mentoringprogramm der B. Braun Stiftung

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Mit einem Abschlussseminar in London vom 28. bis 30. November endete das berufsbegleitende 5. Mentoringprogramm der B. Braun Stiftung. 37 junge Führungskräfte aus Deutschland und der Schweiz haben sich über die Laufzeit von acht Monaten für Führungspositionen qualifiziert. Am Mentoringprogramm teilnehmen können ambitionierte Fachkräfte aus Pflege, Verwaltung und Medizin. „Ich konnte mich neben dem Beruf für Führungsaufgaben qualifizieren“, beschreibt Alumni Katharina Stahnke, Pflegedienstleitung in Witten, eine der Stärken des Programmes.
Mit seiner Tradition in medizinischen Wissenschaften und als führender Standort der Aesculap Akademie Großbritannien war London der ideale Veranstaltungsort für das Abschlussseminar der B. Braun Stiftung. Die jungen Führungskräfte bekamen die Möglichkeit, das für Patienten kostenlose staatliche englische Gesundheitssystem kennenzulernen: Führende Londoner Mediziner hielten Vorträge über minimalinvasive 3D- und Roboter-Chirurgie, Krankenhaus- und OP-Teammanagement, Organisation und Aufbau einer 32-Betten Intensivstation sowie die Arbeit eines sektorenübergreifenden Krebs-Netzwerks. Außerdem präsentierten die Mentees ihre über die Programmlaufzeit erarbeiteten Geschäftsmodelle: Sie gründeten Dienstleistungsunternehmen zur Tagesbetreuung von Senioren, Pflege von Patienten mit Migrationshintergrund, Koordination von Palliative Care, Erstellung von Patientenbriefen nach Krankenhausbehandlung, zum Medikamentenmanagement auf Normalpflegestationen bis hin zur organisierten Nachhilfe für Absolventen des Krankenpflege-Examen.
Das Programm umfasst das Mentoring, einen Businessplan und sechs Intensivseminare zu Managementthemen. Im Mentoring können die Teilnehmer über ihren Mentor, einer erfahrenen Führungskraft aus der Gesundheitswirtschaft, einen Einblick in ein anderes Berufsfeld bekommen.
Die B. Braun Stiftung führt das Programm gemeinsam mit der Careum Stiftung in der Schweiz durch. Wissenschaftlich wird es durch die Universität Trier und Schweizer Careum Hochschule begleitet. Das Netzwerk der Stiftung besteht inzwischen aus über 150 Mentoren, Mentees und Alumni. „Bereits jetzt haben ehemalige Mentees weitere Stufen der beruflichen Entwicklung genommen und sind selbst Mentoren geworden“, sagt Prof. Ungethüm, Vorstand der Stiftung.
Wer sich bei der B. Braun Stiftung erfolgreich um einen Platz in den Förderprogrammen bewirbt, durchläuft qualitativ hochwertige Fortbildungsprogramme. Informationen zum nächsten Mentoringprogramm und die Seminarreihen „Expertise in Leadership“ für Mediziner bzw. beruflich Pflegende sind unter www.bbraun-stiftung.de zu finden. Das Bewerbungsverfahren für das 6. Mentoringprogramm in 2016 beginnt in diesem Jahr.
Die von der der B. Braun Melsungen AG unabhängige B. Braun – Stiftung sieht sich als Förderin für moderne Medizin. Die Institution mit nordhessischer Tradition wurde 1966 von den damaligen Vorständen der B. Braun Melsungen AG, den Brüdern Otto und Dr. Bernd Braun, in Melsungen gegründet, um Krankenpflegepersonal und junge Ärzte in ihrer fachlichen Weiterbildung zu fördern. Auch heute unterstützt die Unternehmerfamilie die langfristige Entwicklung der Stiftung. Die B. Braun Stiftung fördert trotz sehr geringer Zinserträge Stipendien, Forschung und Veranstaltungen mit einem Jahresbudget von bis zu 900.000 Euro. Seit Gründung hat sie fast 14.000 Stipendien an Pflegende, 646 an Ärzte vergeben.