Landesfinale „Jugend debattiert“

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Thüringens Minister für Bildung, Wissenschaft und Kultur, Christoph Matschie, würdigt den Wettbewerb „Jugend debattiert“, dessen Landesfinale heute im Thüringer Landtag stattfindet. „Debattieren lehrt, den Andersdenkenden nicht als Gegner, sondern als Gegenüber wahrzunehmen. Das ist die Voraussetzung für das Miteinander in einer demokratischen Gesellschaft. Hier leistet “Jugend debattiert“ einen wichtigen Beitrag für unsere demokratische Kultur“, so der Minister.
Matschie zeigt sich erfreut über die steigenden Teilnehmerzahlen: „Dass der Wettbewerb an den Thüringer Schulen immer beliebter wird, belegen die steigenden Teilnehmerzahlen. Stellten sich im vergangenen Schuljahr noch 2.600 Thüringer Schülerinnen und Schüler den Debatten, so schärften in diesem Schuljahr 4.625 ihre rhetorischen Fähigkeiten. Mein besonderer Dank gilt den Lehrerinnen und Lehrern, die den Wettbewerb vor Ort begleitet haben.“
Alle 185 teilnehmenden Lehrkräfte wurden von Trainern im Debattieren geschult. Anschließend trainierten die Lehrkräfte ihre Schülerinnen und Schüler. Die besten Debattenredner einer Klasse nahmen an einem der 38 Schulwettbewerbe teil. Die Sieger stellten sich dann in Regionalwettbewerben und nehmen heute am Landesfinale teil. Die Landessieger werden in zwei Altersstufen gekürt: den Klassen 8 bis 10 und den Jahrgangsstufen 11 bis 13. Die jeweils Erst- und Zweitplatzierten fahren am 23. Juni 2012 zum Bundesfinale nach Berlin.
2012 findet die 11. Auflage des Wettbewerbs statt. Bundesweit nehmen über 135.000 Schülerinnen und Schüler sowie. 5.500 Lehrkräfte an über 800 Schulen teil. „Jugend debattiert“ wird getragen von der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung, der Robert Bosch Stiftung, der Stiftung Mercator und der Heinz Nixdorf Stiftung auf Initiative und unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten. Die Stiftungen haben seit 2001 rund 15 Millionen Euro für Jugend debattiert zur Verfügung gestellt. Kooperationspartner sind die Bildungsministerien der Länder sowie die Kultusministerkonferenz.