Lebenslauf auf Englisch

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Um als Bewerber ernst genommen zu werden, sollte man sich nicht auf Vorlagen verlassen, die man im Internet in Hülle und Fülle findet. Von diesen kann man sich zwar Anregungen einholen, allerdings ist es wichtig, den Lebenslauf an die persönlichen Umstände sowie an das Unternehmen anzupassen, bei dem man sich bewerben möchte. Anders ist es nur, wenn Unternehmen die Einsendung des sogenannten Europass CV fordern. Mit diesem Formular hat die Europäische Kommission einen Standard geschaffen, der es Bewerbern innerhalb der Europäischen Union erleichtern soll, einen neuen Arbeitgeber zu finden. Allerdings wird der Europass CV, der auch als Standard European CV bezeichnet wird, nicht überall akzeptiert.

Bevor man damit beginnt, einen Lebenslauf auf Englisch zu verfassen, sollte man sich Gedanken darüber machen, was man beim Leser erreichen möchte. Im Lebenslauf lassen sich die eigenen Erfolge hervorheben, sowohl in der beruflichen Karriere als auch im akademischen oder im persönlichen Bereich. Je nachdem, für welche Stelle man sich bewirbt, ist jedoch nicht unbedingt jede Information passend. Gleichzeitig sollte man dem Leser zeigen, warum man besser als jeder andere Bewerber für eine bestimmte Stelle geeignet ist.

Zwischen den Zeilen sollte bei einem Lebenslauf auf Englisch – genau wie in deutscher Sprache auch – die Botschaft kommuniziert werden, dass man verstanden hat, wonach ein Unternehmen sucht und dass man die Anforderungen erfüllt. Daher sollte man sich bei allen Informationen vor allem an den Informationen orientieren, die über die Stelle oder das Unternehmen bekannt sind und die man in der Regel im Internet oder in Firmenbroschüren finden kann.

Wenn es dann um die Details geht, sind die Kleinigkeiten wichtig, die sich bei einem Lebenslauf auf Englisch von der deutschen Variante unterscheiden. Zunächst einmal ist es wichtig, dass man eine umgekehrte Reihenfolge einhält; die letzte Stelle oder die letzte Universität wird also zuerst aufgeführt. Schlüsselbegriffe sollten auf einen Blick erkennbar sein, wichtige Punkte werden mit Aufzähungszeichen versehen – somit hat der Leser auf einen Blick die wichtigsten Informationen, ohne sich alle Einzelheiten durchlesen zu müssen.

Im Kopf des Lebenslaufs sollten alle Kontaktdaten wie Telefon und E-Mail enthalten sein. Wenn es um eine Stelle in einem Land geht, für das man eine Arbeitserlaubnis benötigt, kann man auch die Nationalität oder die Information einfügen, dass man ein solches Visum bereits besitzt. Nicht in den Lebenslauf auf Englisch gehören hingegen Angaben über das Geschlecht und das Geburtsdatum. Ein Foto sollte man ebenfalls nicht einfügen; dieser Punkt ist wohl der wichtigste Unterschied zu einem deutschen Lebenslauf. Darüber hinaus ist es zudem wichtig, keine Tippfehler zu machen, dieser Punkt sollte jedoch selbstverständlich sein und gilt für Lebensläufe oder Anschreiben jeder Art.