Podiumsdiskussion zur politischen Situation in Myanmar

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Für Mittwoch, 23. Juni 2021, 14.00 Uhr (MEZ), lädt der Fachbereich Christliches Sozialwesen der Theologischen Hochschule Friedensau zur Podiumsdiskussion mit dem Thema: ?Wie ist der Stand der Dinge und wie geht es weiter? Eine kritische Erkundung von Myanmars Gegenwart und möglichen Szenarien für seine Zukunft?. Referate und Diskussion werden in englischer Sprache geführt. Der Zugang ist über Zoom möglich: https://zoom.us/j/5721431962

Nachrichten über Myanmar scheinen in der medialen Berichterstattung einen untergeordneten Platz einzunehmen. Obwohl Myanmars Militärführung und ihre Verbündeten mit einer weiteren Reihe von koordinierten Strafmaßnahmen der westlichen Mächte konfrontiert sind, bleibt die Frage offen, ob diese Maßnahmen die gewünschten Ergebnisse für Myanmars leidende Bevölkerung bringen werden. In der Zwischenzeit haben die Regierung der nationalen Einheit, Anti-Coup-Kräfte und Prominente ihren Widerstand gegen die Militärregierung verstärkt. Noch während sich dies in Myanmar ereignet, sollten die Ereignisse in eine Zukunftsperspektive gestellt werden.

Die Diskussionsteilnehmer sind Nyein Chan May (in Myanmar geboren und derzeit Studentin für Politische Wissenschaften und Soziologie in Deutschland), Daw Thandar (von 2015 bis 2020 Parlamentsmitglied in Myanmar), Dr. Jella Fink (Kulturanthropologin mit Schwerpunkt Myanmar), Aung Kyaw Moe (Gründer und Leiter des Centre for Social Integrity, das sich unter anderem für die Volksgruppe der Rohingya einsetzt). Die Moderation liegt in den Händen der Studien­gangsleiterin für International Social Sciences, Prof. Ulrike Schultz, von der Theologischen Hochschule Friedensau.

Die Theologische Hochschule Friedensau ist eine staatlich anerkannte Hochschule in Träger­schaft der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten. Hier können acht B.A.- und M.A.-Studiengänge ? zum Teil berufsbegleitend ? in den Fachbereichen Christliches Sozialwesen und Theologie sowie ein Kurs ?Deutsch als Fremdsprache? belegt werden. 38 Nationen sind unter den Studierenden vertreten.