Rupprecht/Kemmer: Digitalpakt Schule ja, aber richtig

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Positionspapier der Bildungs- und
Forschungspolitiker der CDU/CSU-Bundestagsfraktion zum Digitalpakt
Schule

In einem am heutigen Freitag veröffentlichten Positionspapier
stellt die Arbeitsgruppe Bildung und Forschung der
CDU/CSU-Bundestagsfraktion Forderungen für den Digitalpakt Schule
auf. Hierzu erklären der bildungs- und forschungspolitische Sprecher
der Unionsfraktion, Albert Rupprecht, und die zuständige
Berichterstatterin, Ronja Kemmer:

Rupprecht: “Digitalpakt Schule ja, aber richtig! Wenn einige
Länderminister jetzt drängen und auf einen Zeitdruck der digitalen
Welt verweisen, ist das reine Verhandlungstaktik. Von einem solchen
Druck scheint man sich einen möglichst bedingungslosen Geldsegen des
Bundes zu erhoffen. Der Digitalpakt bedeutet aber nicht die Öffnung
einer Finanzschleuse. Länder, die die digitalen Bildungschancen
bisher links liegen gelassen haben, bekommen vom Bund keinen
Blankoscheck.

Wir als CDU/CSU-Bundestagsfraktion machen Tempo, aber wir nehmen
keine unlautere Abkürzung. Mit uns gibt es den Digitalpakt nur, wenn
die Inhalte stimmen. Wir wollen für jeden Schüler und jede Schülerin
digitale Qualitätsbildung, unabhängig davon, ob sie in einer
wirtschaftlich starken Region oder einer wirtschaftlich schwachen
Region aufwachsen.”

Kemmer: “Mit dem Digitalpakt Schule machen wir unsere Schulen fit
für die Zukunft. Digitale Kompetenzen werden immer wichtiger. Mit dem
Digitalpakt sorgen wir dafür, auf eine Welt vorzubereiten, die sich
durch die Digitalisierung rasant verändert. Klar ist für uns, dass
auch bei der digitalen Wissensvermittlung immer das Primat des
Pädagogischen gelten muss.

Nach intensiven Vorarbeiten sind wir jetzt auf der Zielgeraden
angelangt und freuen uns sehr, dass voraussichtlich nächstes Jahr mit
der Förderung gestartet werden kann. Es geht um sehr viel, auch um
viel Geld. Für uns als CDU/CSU-Bundestagsfraktion ist es darum
wichtig, dass wir ein in jeder Hinsicht gut durchgeplantes Konzept
haben und den Digitalpakt damit auf ein solides Fundament stellen.
Der Bund ist bereit, viel zu geben, nimmt dabei aber die Länder
deutlich in die Pflicht.”

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